Pressemitteilung: Wer wenig verdient und nicht privat laden kann, braucht beim Umstieg auf das E-Auto gezielte Unterstützung

Eine heute vorgestellte Studie des Öko-Instituts im Auftrag der Stiftung Klimaneutralität zeigt, wie sich Emissionen und Investitionen im Pkw-Verkehr auf unterschiedliche Haushaltsgruppen zukünftig verteilen. Heute verursachen Haushalte mit Dienstwagen die höchsten Emissionen. Sie elektrifizieren ihre Fahrzeuge aber am schnellsten. Ab Mitte der 2030er Jahre verteilen sich die verbleibenden Emissionen sehr viel stärker auf Haushalte mit geringem Einkommen und hoher Pkw-Fahrleistung. Gleichzeitig tragen Haushalte mit geringem Einkommen zu allen betrachteten Zeitpunkten die höchste relative Investitionslast. Eine ergänzende Befragung der Stiftung Klimaneutralität zeigt, wo die Hürden liegen: Demnach ist der private Ladezugang die zentrale Voraussetzung für die Kaufbereitschaft. Hohe Anschaffungskosten und wenige erschwingliche Modelle bremsen den Umstieg von Haushalten mit geringem Einkommen. Die Stiftung Klimaneutralität empfiehlt deshalb, die Kaufförderung für Haushalte mit geringem Einkommen über 2028 hinaus fortzuführen und das Laden in Mietwohnquartieren gezielt zu verbessern. (....)

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Quelle: Öko-Institut e.V.

Stichwörter: Öko-Institut e.V., Studie, im Auftrag der Stiftung Klimaneutralität, Emissionen und Investitionen im Pkw-Verkehr, zukünftige Verteilung auf unterschiedliche Haushaltsgruppen, Haushalte mit Dienstwagen verursachen aktuell die höchsten Emissionen, schnellste Elektrifizierung ihre Fahrzeuge, ab Mitte der 2030er Jahre, verbleibenden Emissionen sehr viel stärker auf Haushalte mit geringem Einkommen und hoher Pkw-Fahrleistung verursacht

Kategorie(n): Gesundheit & Umwelt, Neue Publikationen