Pressemitteilung: Wie Silizium die Leistung von Feststoffbatterien verbessern kann

Leistungsfähige Batterien werden für zahlreiche Anwendungsgebiete benötigt, der Bedarf wächst rasant. Daher gehört heute die Erforschung und Entwicklung von elektrochemischen Energiespeichern unter anderem für die Elektromobilität zu den wichtigsten Arbeitsgebieten der Materialwissenschaften weltweit. Dabei stehen nicht nur die Ladekapazitäten und Ladegeschwindigkeiten der Batterien im Fokus, sondern auch die Lebensdauer, die Sicherheit, die Verfügbarkeit der Rohstoffe sowie die CO2-Bilanz. Vor diesem Hintergrund haben die Chemiker Dr. Hanyu Huo und Prof. Dr. Jürgen Janek (beide Justus-Liebig-Universität Gießen), die Physikerin Prof. Dr. Kerstin Volz (Philipps-Universität Marburg), der Materialwissenschaftler Dierk Raabe (Max-Planck-Institut für Eisenforschung, Düsseldorf) und der theoretische Materialwissenschaftler Prof. Dr. Chandra Veer Singh (University of Toronto, Kanada) mit ihren Teams die Eigenschaften von Silizium-Anoden in Feststoffbatterien untersucht. Sie kommen zu dem Schluss, dass diese Anoden großes Potenzial haben, um die Leistungsfähigkeit dieser Batterien zu verbessern. Ihre Ergebnisse zur Stabilität, zur sogenannten Chemomechanik und zum Alterungsverhalten von Silizium-Elektroden sind nun in der Fachzeitschrift „Nature Materials“ erschienen. (....)

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Quelle: Justus-Liebig-Universität Gießen

Schlagwörter: Justus-Liebig-Universität Gießen, Silizium, Feststoffbatterien, Festkörperionik, Elektrochemie, Materialstruktur, Ladekapazitäten, Ladegeschwindigkeiten, Lebensdauer, CO2-Bilanz, Silizium-Anoden, Stabilität

Kategorie(n): Forschung & Transfer