Pressemitteilung: Wieder droht der Preisschock: Trassenpreise könnten Ende 2026 um 37 Prozent steigen
DIE GÜTERBAHNEN sehen Lösung in Schnieders angekündigter Reform und eigenen Vorschlägen Der Schienengüterverkehr sieht sich in diesem Jahr erneut der Bedrohung durch einen Preisschock ausgesetzt: Die Trassenpreise könnten laut Antrag der DB InfraGO im nächsten Fahrplanjahr um ganze 37 Prozent steigen. Das wären 381 Mio. Euro Zusatzbelastung für die Unternehmen, deren Gesamtumsatz im Jahr rund 7 Mrd. Euro beträgt. DIE GÜTERBAHNEN fordern, die Trassenpreise durch eine Reform langfristig marktverträglich zu gestalten und am Ziel auszurichten, mehr Verkehr auf die Schiene zu verlagern. Dies kann erreicht werden, indem die Preise für 5 Jahre festgelegt und der Start mit zunächst 2 Euro pro Güterzug und Kilometer erfolgt. Verkehrsminister Patrick Schnieder hatte angekündigt, zum 01. Januar 2027 ein reformiertes Trassenpreissystem starten zu wollen, bisher liegt jedoch noch kein Vorschlag vor. Peter Westenberger, Geschäftsführer der GÜTERBAHNEN: „Der Verkehrsminister muss jetzt seine Ideen präsentieren, sonst droht eine regelrechte Flucht der Verlader auf die Straße. Beim gegenwärtigen Preisroulette können die Unternehmen kaum verhandeln und sind nicht wettbewerbsfähig, wenn der Lkw mit stabilen Preisen punkten kann.“ (....)
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Stichwörter: Netzwerk Europäischer Eisenbahnen e.V., Preisschock, Trassenpreise, Reform, eigene Vorschlägen, Antrag der DB InfraGO, Fahrplanjahr, 381 Mio. Euro Zusatzbelastung für die Unternehmen, Gesamtumsatz im Jahr rund 7 Mrd. Euro, Ziel: Verkehr auf die Schiene, Festlegung der Preise für 5 Jahre, 2 Euro pro Güterzug und Kilometer, Schienenmaut