Pressemitteilung: WIFO ■ Monatsberichte 2/2026 Konjunkturbericht - Österreich

Inflationsrate sinkt deutlich, doch Konjunktur ist bislang matt
Marcus Scheiblecker
• Die schwache Binnen- und Exportnachfrage bremst die Wirtschaftsentwicklung im Euro-Raum. Die Industrie leidet unter der Erhöhung der Importzölle durch die USA, allerdings besserte sich die Stimmung in den Unternehmen zu Jahresbeginn erstmals spürbar.
• Für Österreich weisen Unternehmensumfragen auf eine anhaltend matte Konjunktur hin.
• Während von der Konsumnachfrage der privaten Haushalte im IV. Quartal 2025 positive Impulse ausgingen, wirkte die verhaltene Investitionstätigkeit weiterhin dämpfend.
• Die zum Jahresausklang noch sehr hohe Inflationsrate halbierte sich im Jänner 2026 beinahe auf voraussichtlich 2%. Der Arbeitsmarkt scheint sich ebenfalls zu stabilisieren.
Warenhandel der USA mit der EU 27
Seit März 2025 sind die Warenimporte der USA aus der EU aufgrund der neuen Zollpolitik deutlich rückläufig, die Warenexporte in die EU stiegen jedoch weiter leicht. Daraus ergibt sich eine merkliche Verringerung des Handelsbilanzdefizites der USA mit der EU (Q: U.S. Census Bureau, Macrobond, saisonbereinigt).
"Die Zollpolitik der USA hat die Nachfrage aus der EU in den letzten Monaten verringert. Die von der Regierung Trump beabsichtigte Reduktion der Auslandsabhängigkeit scheint erste Wirkung zu zeigen."
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Quelle: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung (Wifo)

Stichwörter: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung (Wifo), Österreich, Inflation, Konjunktur, Binnenmarkt, Export, Industrie, Investitionen, Konsum, Arbeitsmarkt, US-Zölle, Handelsbilanz

Kategorie(n): Märkte & Konjunktur