Pressemitteilung: „Wir müssen den KI-Systemen vertrauen können, die auf unseren Straßen im Einsatz sind“
Künstliche Intelligenz (KI) in Fahrzeugen kann ihr volles Potenzial nur dann entfalten, wenn Menschen diesen Systemen vertrauen – nicht nur beim Markteintritt, sondern über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Diese zentrale Botschaft betonte Stan Zurkiewicz, CEO der Prüforganisation DEKRA, in seiner Ansprache vor Führungskräften aus Wirtschaft und KI-Technologie, Entwicklern und Experten auf dem „Adopt AI International Summit“ in Paris. „Wir treten in ein Jahrzehnt ein, in dem KI die Funktionsweise sicherheitskritischer Systeme bestimmen wird und in dem 75 Prozent der Innovationen in der Automobilindustrie softwaregetrieben sein werden“, sagte Zurkiewicz. „Die eigentliche Herausforderung besteht nicht darin, leistungsfähige KI-Systeme zu entwickeln. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, sie so zu entwickeln, dass wir den Systemen, die auf unseren Straßen im Einsatz sind, vertrauen können.“ Auf eine einmalige Abnahme könne man sich nicht verlassen, so der DEKRA CEO: „Wenn Fahrzeugsysteme immer intelligenter und softwaregetriebener werden, reichen traditionelle einmalige Validierungsmethoden nicht mehr aus“, sagte Zurkiewicz. Um Vertrauen in digitale Systeme („Digital Trust“) zu erhalten, müsse man diese kontinuierlich bewerten, um sicherzustellen, dass sie korrekt, sicher und konsistent funktionieren – auch nach Updates oder unter sich verändernden Betriebsbedingungen. Das Vertrauen müsse über den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs hinweg gewährleistet sein. (....)
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