Hamburg/Bremen. Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten in den deutschen Seehäfen sind ohne Ergebnis verlaufen. Ungeachtet eines erneut erhöhten Angebots des Zentralverbands der deutschen Seehafenbetriebe in Höhe von bis zu 12,5 % war ver.di nicht bereit, eine Lösung am Verhandlungstisch zu erzielen. Zuletzt hatte der ZDS bei einer Vertragslaufzeit von 24 Monaten angeboten, den Stundenlohn, wie von ver.di gefordert, um 1,20 € zu erhöhen. Darüber hinaus soll in den Vollcontainerbetrieben die jährliche A-Pauschale um 1.500 € steigen und eine Einmalzahlung in Höhe von 700 Euro gezahlt werden. Bereits im ersten Jahr hätte dieses Angebot dauerhafte Einkommensverbesserungen von 8 Prozent vorgesehen und somit inflationsbedingte Reallohnverluste ausgeglichen. (....)
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