Pressemitteilung: Zeitenwende in den deutsch-chinesischen Handelsbeziehungen? Ergebnisse einer aktuellen Unternehmensbefragung

Seit dem Ausbruch des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine stehen auch die deutsch-chinesischen Handelsbeziehungen verstärkt im öffentlichen Fokus. Eine repräsentative Unternehmensbefragung des ifo Instituts zu den Importbeziehungen mit China weist im Vergleich zu einer früheren Befragung, die unmittelbar vor Ausbruch des Ukrainekriegs durchgeführt wurde, auf deutliche Veränderungen hin. Der Anteil der deutschen Unternehmen, der auf wichtige Vorleistungen oder Waren aus China angewiesen ist, ist sowohl in der Industrie als auch im Handel zurückgegangen und liegt nun jeweils knapp unter 40 %. Der Rückgang im Verarbeitenden Gewerbe ist vor allem darauf zurückzuführen, dass weniger Industrieunternehmen auf Vorleistungen von chinesischen Herstellern angewiesen sind. Der Anteil an Firmen, der wichtige Vorleistungen aus eigenen Produktionsstätten in China bezieht, hat sich dagegen praktisch nicht verändert (jeweils 11 %). (....)

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Quelle: ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.

Schlagwörter: ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V., Zeitenwende, deutsch-chinesische Handelsbeziehungen, Unternehmensbefragung, russischer Angriffskrieg, Ukraine, Importbeziehungen, Vorleistungen, Waren, unter 40 %, Rückgang

Kategorie(n): Märkte & Konjunktur