Verkehrsmittel-Vergleich: Todes- und Verletzungsrisiko in der Eisenbahn deutlich geringer als im Pkw Berlin, 29.12.2025. Arbeitswege, Familienbesuche oder Besorgungen: Wer Zug fährt, ist deutlich sicherer unterwegs als mit dem Auto. Die Allianz pro Schiene hat für ihren jährlichen Risikovergleich erneut Zahlen der amtlichen Statistik ausgewertet. Im Auto haben Menschen in Deutschland ein um 52-mal höheres Risiko tödlich zu verunglücken, als wenn sie die gleiche Strecke im Zug zurücklegen. Das Risiko, schwer verletzt zu werden, ist im Auto sogar 140-mal höher als im Zug. „Wenn wir Bilder von einem Unfall auf der Schiene sehen, dann brennen sich diese Bilder immer besonders in den Köpfen ein“, sagt der Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege. „Deshalb ist ein Blick auf die tatsächlichen Unfallzahlen im Verkehr so wichtig, denn bezogen auf die gleiche Verkehrsleistung passieren im Straßenverkehr schwere Unglücke viel häufiger als Unfälle im Zugverkehr. Die Wahrnehmung, im eigenen Auto besonders sicher unterwegs zu sein, täuscht.“ Zugfahrten sind auch deshalb mit einem geringen Verletzungsrisiko verbunden, weil Züge mithilfe von Leit- und Sicherungstechnik kontrolliert werden. (....)
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