Pressemitteilung: Zukunftsrobuste Produktentwicklung: Forschungsprojekt zur Planung von Portfolios geht in die zweite Runde
Universität Paderborn und Karlsruher Institut für Technologie setzen Zusammenarbeit fort Das Umfeld produzierender Unternehmen ist durch eine zunehmende Dynamik geprägt: Rasante technologische Veränderungen, neue Marktanforderungen sowie geopolitische Unsicherheiten erhöhen die Komplexität der Planung von Produktportfolios. Unternehmen sind gefordert, produktstrategische Entscheidungen transparent über den Produktlebenszyklus und mehrere Produktgenerationen hinaus nachvollziehbar zu machen. Hier setzt das Projekt „ZuPro II“ [1] des Heinz Nixdorf Instituts der Universität Paderborn in Kooperation mit dem Institut für Produktentwicklung (IPEK) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) an. Die Wissenschaftler*innen untersuchen, wie sich Ziele und Randbedingungen über die verschiedenen Planungsebenen sowie mehrere Produktgenerationen in einem Produktportfolio vernetzen lassen, um eine zukunftsrobuste Weiterentwicklung zu ermöglichen. Sie knüpfen dabei an die erfolgreiche Zusammenarbeit im Projekt „ZuPro“ an. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Folgevorhaben mit rund 500.000 Euro über einen Zeitraum von zwei Jahren. Ein Schwerpunkt des Projektes liegt auf der Planung von Produktportfolios über mehrere Produktgenerationen hinweg. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Verzahnung strategischer Produktplanung und den Grundprinzipien der Systemgenerationsentwicklung. Die Wissenschaftler*innen gehen Fragen nach wie: Welche Ziele bleiben über mehrere Generationen stabil? Welche Ziele verändern sich dynamisch unter Einfluss der Umfeldentwicklungen? Welche Ziele heben neue Produktgenerationen von ihren Vorgängern ab? „Wir werden Wechselwirkungen zwischen Zielen sichtbar machen und deren Bedeutung für strategische und operative Entscheidungen analysieren. Auf dieser Basis erarbeiten wir Methoden und Hilfsmittel, die Unternehmen bei der zukunftsorientierten Planung unterstützen“, erklärt Leonie Happe, Projektmanagerin von „ZuPro II“. (....)
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