Pressemitteilung: Zur Verkehrsministerkonferenz: Breites Bündnis fordert Beschluss für Tempolimit 80 außerorts

• Verkehrsministerkonferenz muss angesichts von 366.000 Verletzten im Straßenverkehr im Jahr 2025 endlich Maßnahmen für erhöhte Verkehrssicherheit beschließen
• Tempolimit auf Autobahnen, Tempo 80 außerorts und Tempo 30 innerorts rettet jedes Jahr hunderte Menschenleben und ist wichtigste Klimaschutzmaßnahme im Verkehrssektor
• Breites Bündnis fordert Verkehrsministerkonferenz auf, sich für Tempo 80 außerorts auszusprechen
Berlin, 23.3.2026: Ein von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) koordiniertes, breites gesellschaftliches Bündnis fordert die am Donnerstag tagende Verkehrsministerkonferenz auf, sich für eine sofortige Absenkung der Höchstgeschwindigkeit außerorts von 100 auf 80 km/h auszusprechen. Darüber hinaus braucht es die Einführung eines Tempolimits auf Autobahnen und mehr Tempo 30 innerorts. Die Maßnahmen sind nahezu kostenfrei, sofort umsetzbar und würden jährlich hunderte Verkehrstote und tausende Schwerstverletzte vermeiden. Dazu sparen sie jährlich bis zu 11,7 Millionen Tonnen CO2 ein und verringern die Abhängigkeit von Ölimporten. Bereits seit mehreren Jahren beschäftigen sich die Landesverkehrsministerinnen und -minister mit der Erhöhung der Verkehrssicherheit auf Landstraßen. Berichte, die Tempo 80 als wirksame Maßnahme identifizieren, wurden von der Verkehrsministerkonferenz bislang nur „zur Kenntnis genommen“. (....)

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Quelle: Deutsche Umwelthilfe e.V.

Stichwörter: Deutsche Umwelthilfe e.V., Tempolimit, Verkehrssicherheit, Höchstgeschwindigkeit, Verkehrstote, Klimaschutzmaßnahme, Landstraßen, Vision Zero, Unfallstatistik, Geschwindigkeitsreduktion, Mobilitätspolitik

Kategorie(n): Gesundheit & Umwelt, Märkte & Konjunktur