Pressemitteilung: Zusage aus dem Koalitionsvertrag einlösen - Logistikbranche fordert Stromsteuersenkung auf EU-Mindestniveau

Der DSLV Bundesverband Spedition und Logistik unterstützt die jüngsten Impulse von Bundeskanzler Friedrich Merz und der Ministerpräsidentenkonferenz, die Stromsteuer für alle gewerblichen und privaten Verbraucher auf das europäische Mindestmaß zu senken. Damit würde die Bundesregierung die im Koalitionsvertrag von Union und SPD zugesagte Stromsteuersenkung endlich umzusetzen. In einem Schreiben fordert der DSLV deshalb Bundesfinanzminister Lars Klingenbeil auf, hierfür die Voraussetzungen bereits im Bundeshaushalt 2027 zu schaffen.
Die Elektrifizierung des Straßengüterverkehrs, der Ausbau von Ladeinfrastruktur, automatisierte Lagertechnik, KI-Anwendungen, die fortschreitende Digitalisierung sowie die Verbreitung von Wärmepumpen in Logistikimmobilien werden den Strombedarf des Logistiksektors in den kommenden Jahren erheblich erhöhen und die Branche zu einem der größten Stromverbraucher Deutschlands machen. Nach Berechnungen des Instituts für Kraftfahrzeuge (ika) der RWTH Aachen University könnte der Strombedarf des Logistiksektors bis 2045 auf mehr als das Achtfache des heutigen Verbrauchs anwachsen.
„Bereits 2035 wird die Logistik in Deutschland voraussichtlich mehr Strom benötigen als Stahl- und Chemieindustrie zusammen. Diese Branchen profitieren heute vom begünstigten Stromsteuersatz in Höhe von lediglich 0,05 Cent je Kilowattstunde. Dienstleister wie Logistikunternehmen zahlen dagegen den vollen Regelsatz von 2,05 Cent je Kilowattstunde – das 41-Fache“, stellt DSLV-Präsident Axel Plaß fest. (....)

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Quelle: Deutscher Speditions- und Logistikverband e.V. (DSLV)

Stichwörter: Deutscher Speditions- und Logistikverband e.V. (DSLV), Stromsteuersenkung, EU-Mindeststeuersatz, Logistikbranche, Elektromobilität, Straßengüterverkehr, Ladeinfrastruktur, E-Lkw, Strombedarf, Logistikimmobilien, Bundeshaushalt 2027, Lieferketten

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