Pressemitteilungen aus dem Statistischem Bundesamt (Destatis) vom 05-11-2026

Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe im September 2026: +4,4 % zum Vormonat / Umsatz im Dienstleistungsbereich im August 2026 um 0,9 % höher als im Vormonat / Arbeitskosten im Jahr 2024 in Hamburg am höchsten, in Mecklenburg-Vorpommern am niedrigsten

Statistisches Bundesamt (Destatis): Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe im September 2026: +4,4 % zum Vormonat (Pressemitteilung Nr. 387 vom 5. November 2026)
Auftragseingang ohne Großaufträge +5,1 %

Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe September 2026 (real, vorläufig): 
• +4,4 % zum Vormonat (saison- und kalenderbereinigt)
• +3,3 % zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt)

August 2026 (real, revidiert): 
• -10,1 % zum Vormonat (saison- und kalenderbereinigt)
• +3,2 % zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt)
WIESBADEN – Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im September 2026 gegenüber August 2026 saison- und kalenderbereinigt um 4,4 % gestiegen. Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen war der Auftragseingang um 5,1 % höher als im Vormonat. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich lag der Auftragseingang im 3. Quartal 2026 insgesamt um 0,2 % höher als im 2. Quartal 2026, ohne Großaufträge stieg er um 0,1 %. Im August 2026 sank der Auftragseingang nach Revision der vorläufigen Ergebnisse gegenüber Juli 2026 um 10,1 % (vorläufiger Wert: -10,6 %).
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/11/PD26_385_421.html

Statistisches Bundesamt (Destatis): Umsatz im Dienstleistungsbereich im August 2026 um 0,9 % höher als im Vormonat (Pressemitteilung Nr. 387 vom 5. November 2026)
Umsatz im Dienstleistungsbereich, August 2026 (vorläufig, kalender- und saisonbereinigt)

• +0,9 % zum Vormonat (real)
• +0,8 % zum Vormonat (nominal)
• +0,9 % zum Vorjahresmonat (real)
• +4,5 % zum Vorjahresmonat (nominal)
WIESBADEN – Der Dienstleistungssektor in Deutschland (ohne Finanz- und Versicherungsdienstleistungen) hat im August 2026 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) 0,9 % und nominal (nicht preisbereinigt) 0,8 % mehr Umsatz erwirtschaftet als im Juli 2026. Verglichen mit dem Vorjahresmonat August 2025 verzeichnete der Umsatz einen Anstieg von real 0,9 % und nominal 4,5 %.
Den größten realen Umsatzzuwachs im August 2026 gegenüber dem Vormonat verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit einem Plus von 3,7 %, gefolgt vom Bereich Verkehr und Lagerei mit einem Anstieg von 1,4 %. In den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (zum Beispiel Vermietung von beweglichen Sachen und Vermittlung von Arbeitskräften) betrug der Zuwachs gegenüber dem Vormonat 0,1 %. Im Gegensatz dazu sank der Umsatz im Grundstücks- und Wohnungswesen und in den freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen im August 2026 gegenüber dem Vormonat um 0,3 % beziehungsweise 1,5 %.
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/11/PD26_387_474.html

Statistisches Bundesamt (Destatis): Arbeitskosten im Jahr 2024 in Hamburg am höchsten, in Mecklenburg-Vorpommern am niedrigsten (Pressemitteilung Nr. 388 vom 5. November 2026)
• Nach wie vor starke regionale Unterschiede bei Arbeitskosten
• Niedrigste Arbeitskosten in den Branchen Gastronomie und Beherbergung
• Struktur der Arbeitskosten seit 2008 insgesamt nahezu unverändert, Anteil der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall jedoch gestiegen
WIESBADEN – Nach wie vor bestehen in Deutschland starke regionale Unterschiede bei den Kosten, die Arbeitgeber für eine geleistete Arbeitsstunde zahlen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren im Bundesländervergleich nach den jüngsten verfügbaren Vergleichszahlen für das Jahr 2024 die Arbeitskosten in Hamburg mit 49,41 Euro je geleisteter Stunde am höchsten, gefolgt von Hessen mit 47,83 Euro. Am niedrigsten waren die Arbeitskosten mit 36,40 Euro in Mecklenburg-Vorpommern und 36,53 Euro in Sachsen-Anhalt. Im Bundesdurchschnitt betrugen die Arbeitskosten je Stunde 44,32 Euro. Insgesamt lassen sich in der regionalen Betrachtung drei Ländergruppen mit jeweils ähnlich hohen Arbeitskosten ausmachen.
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/11/PD26_388_624.html

Die vollständigen Inhalte dieser Pressemitteilungen werden auf unserer Seite nicht angezeigt. Zum Lesen der Mitteilungen klicken Sie bitte auf die oben genannten Links.

Quellen: die oben genannten Quellen

Stichwörter: Pressemitteilungen aus dem Statistischem Bundesamt (Destatis) vom 05-11-2026, Auftragseingang, Verarbeitendes Gewerbe, Großaufträge, Dienstleistungsbereich, Verkehr und Lagerei, Umsatz, Arbeitskosten, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Information und Kommunikation

Kategorie(n): Märkte & Konjunktur