Statistisches Bundesamt (Destatis): KORREKTUR: Erzeugerpreise im März 2026: -0,2 % gegenüber März 2025 (Pressemitteilung Nr. 140 vom 20. April 2026)
Erzeugerpreise gewerblicher Produkte (Inlandsabsatz), März 2026
• -0,2 % zum Vorjahresmonat
• +2,5 % zum Vormonat
WIESBADEN – Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte waren im März 2026 um 0,2 % niedriger als im März 2025. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Erzeugerpreise im März 2026 gegenüber dem Vormonat um 2,5 %, das war der höchste Anstieg gegenüber dem Vormonat seit August 2022 (+5,4 %).
Sowohl der Rückgang der Erzeugerpreise gegenüber dem Vorjahresmonat als auch der starke Anstieg gegenüber dem Vormonat ist hauptsächlich auf die Entwicklung der Energiepreise zurückzuführen. Die Auswirkungen der Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten waren dabei insbesondere in deutlichen Preisanstiegen bei Mineralölerzeugnissen im Vorjahresvergleich und starken Preisanstiegen bei fast allen Energieprodukten im Vormonatsvergleich sichtbar. Durch Preisrückgänge bei Erdgas und Strom im Vorjahresvergleich ergab sich insgesamt ein Rückgang der Energiepreise gegenüber März 2025.
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/04/PD26_140_61241.html
Statistisches Bundesamt (Destatis): Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe im Februar 2026: +1,0 % zum Vormonat (Pressemitteilung Nr. 141 vom 20. April 2026)
Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe, Februar 2026
• +1,0 % real zum Vormonat (kalender- und saisonbereinigt)
• +7,5 % real zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt)
Reichweite des Auftragsbestands, Februar 2026
• 8,6 Monate
WIESBADEN – Der reale (preisbereinigte) Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe ist nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Februar 2026 gegenüber Januar 2026 saison- und kalenderbereinigt um 1,0 % gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Februar 2025 stieg der Auftragsbestand kalenderbereinigt um 7,5 %.
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/04/PD26_141_421.html
Statistisches Bundesamt (Destatis): Exporte in den Iran im Jahr 2025 um 24,5 % gegenüber dem Vorjahr gesunken (Pressemitteilung Nr. 139 vom 20. April 2026)
• Im Jahr 2025 lag der Iran exportseitig auf Platz 72 der wichtigsten Handelspartner Deutschlands
• Exportüberschuss im Handel mit dem Iran – Maschinen wichtigste Exportgüter
• Immer weniger Unternehmen am Handel mit dem Iran beteiligt
WIESBADEN – Im Jahr 2025 wurden Waren im Wert von 961,6 Millionen Euro von Deutschland in den Iran exportiert. Damit sanken die Exporte dorthin gegenüber dem Vorjahr um 24,5 %. Aus dem Iran nach Deutschland importiert wurden im Jahr 2025 Waren im Wert von 234,5 Millionen Euro. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, nahmen die Importe im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 % zu. Gegenüber dem Jahr 2018 sanken die Exporte im Jahr 2025 um 64,3 % und die Importe um 46,8 %. Im Jahr 2018 hatten die deutschen Exporte in den Iran noch 2,7 Milliarden Euro und die Importe von dort 440,8 Millionen Euro betragen. Ende 2018 hatten die Vereinigten Staaten umfassende Sanktionen gegen den Iran wieder in Kraft gesetzt, was sich auf den weltweiten Handel mit dem Iran auswirkte.
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/04/PD26_139_51.html
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