Pressemitteilungen aus dem Statistischen Bundesamt (Destatis) und Eurostat vom 13-05-2026

Großhandelspreise im April 2026: +6,3 % gegenüber April 2025 / 2,8 % mehr Gründungen größerer Betriebe im 1. Quartal 2026 als im Vorjahreszeitraum / Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im März 2026: -8,8 % gegenüber März 2025 / EU economy greenhouse gas emissions: +0.9% in Q4 2025

Statistisches Bundesamt (Destatis): Großhandelspreise im April 2026: +6,3 % gegenüber April 2025 (Pressemitteilung Nr. 164 vom 13. Mai 2026)
Großhandelsverkaufspreise, April 2026
• +6,3 % zum Vorjahresmonat
• +2,0 % zum Vormonat

WIESBADEN – Die Verkaufspreise im Großhandel waren im April 2026 um 6,3 % höher als im April 2025. Im März 2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei +4,1 % gelegen, im Februar 2026 bei +1,2 %. Ein höherer Preisanstieg als im April 2026 wurde im Vorjahresvergleich zuletzt im Februar 2023 verzeichnet (+9,5 % gegenüber Februar 2022). Ausschlaggebend für den Preisanstieg im April 2026 waren die Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten, in deren Folge sich insbesondere die Großhandelspreise für Energieprodukte und Rohstoffe erhöhten. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Großhandelspreise im April 2026 gegenüber März 2026 um 2,0 %.
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/05/PD26_164_61281.html

Statistisches Bundesamt (Destatis): 2,8 % mehr Gründungen größerer Betriebe im 1. Quartal 2026 als im Vorjahreszeitraum (Pressemitteilung Nr. 165 vom 13. Mai 2026)
• Aufgaben größerer Betriebe sinken um 5,7 %
• Gesamtzahl der Neugründungen steigt um 10,1 %
• Gesamtzahl der vollständigen Gewerbeaufgaben sinkt um 2,0 %

WIESBADEN – Im 1. Quartal 2026 wurden in Deutschland rund 37 500 Betriebe gegründet, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 2,8 % mehr neu gegründete größere Betriebe als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig sank die Zahl der vollständigen Aufgaben von Betrieben mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung um 5,7 % auf rund 28 400.
Insgesamt 188 900 Neugründungen und 139 400 vollständige Gewerbeaufgaben
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/05/PD26_165_52311.html

Statistisches Bundesamt (Destatis): Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im März 2026: -8,8 % gegenüber März 2025 (Pressemitteilung Nr. 163 vom 13. Mai 2026)
Preise für Handelsgewächse erstmals seit September 2024 leicht gestiegen
Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte insgesamt, März 2026
• -8,8 % zum Vorjahresmonat
• +2,1 % zum Vormonat

Preise für pflanzliche Erzeugnisse
• -8,0 % zum Vorjahresmonat
Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse
• -9,3 % zum Vorjahresmonat

WIESBADEN – Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte waren im März 2026 um 8,8 % niedriger als im März 2025. Im Februar 2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei -10,9 % gelegen, im Januar 2026 bei -10,0 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im März 2026 gegenüber Februar 2026 um 2,1 %.
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/05/PD26_163_61211.html

eurostat: EU economy greenhouse gas emissions: +0.9% in Q4 2025 (13 May 2026)
The EU economy’s seasonally adjusted greenhouse gas emissions in the fourth quarter of 2025 were estimated at 839 million tonnes of CO2-equivalents (CO2-eq), a 0.9% increase compared with the third quarter of 2025 (832 million tonnes of CO2-eq). At the same time, the EU’s gross domestic product (GDP) increased by 0.2% in the fourth quarter of 2025, compared with the previous quarter of 2025. 
This information comes from data on seasonally adjusted quarterly estimates of greenhouse gas emissions by economic activity published by Eurostat today. Quarterly estimates of greenhouse gas emissions complement quarterly socio-economic data, such as GDP or employment.
This article presents the key findings from the more detailed Statistics Explained article on quarterly greenhouse gas emissions.
The economic sectors with the largest increases in greenhouse gas emissions were electricity, gas, steam and air conditioning supply (+7.2%), transportation and storage (+1.3%) and mining and quarrying (+0.9%), while households (-2.0%) and manufacturing (-0.1%) recorded a decrease.
https://ec.europa.eu/eurostat/en/web/products-eurostat-news/w/ddn-20260513-1

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Quellen: die oben genannten Quellen

Stichwörter: Pressemitteilungen aus dem Statistischen Bundesamt (Destatis) und Eurostat vom 13-05-2026, Großhandelspreise, Energieprodukte, Rohstoffpreise, Betriebsgründungen, Gewerbeaufgaben, Erzeugerpreise Landwirtschaft, pflanzliche Erzeugnisse, tierische Erzeugnisse, Treibhausgasemissionen EU, wirtschaftliche Aktivitäten

Kategorie(n): Märkte & Konjunktur