Pressemitteilungen: Mobilität & Verkehrsangebote - KW 49-2025

Mehr Schatten als Licht zum Fahrplanwechsel / Fahrplanwechsel bringt neue und schnellere Verbindungen / Mehr Zugfahrten, mehr Kapazitäten und neue Haltestellen im VRR / Digitaler denn je: Die Autobahngebühren für das Jahr 2026 / Jesse: „So machen wir unseren ÖPNV noch attraktiver und fit für die Zukunft“ / Reaktivierung von Bahnstrecken in Grenzregionen: Faktoren zur Stärkung des Schienenpersonenverkehrs / Höhere Aufenthaltsqualität, mehr Barrierefreiheit: Der Bahnhof Rhöndorf wird moderner / 02.12.2025: WiMobil startet in Wiesbaden-Biebrich: Flexibler ÖPNV "On-Demand" in der Landeshauptstadt / Update: U-Bahn zeigt zum Jahresende konstante Stabilität / Autobatterie: Mit richtiger Pflege durch den Winter / Großer Fahrplanwechsel: National Express fährt mit mehr als 120 neuen Lokführer*innen wieder Vollbetrieb / Bauarbeiten für Radschnellweg führen zu Änderungen der Linie 27: Zweiter Bauabschnitt / So wird der SPNV zum Fahrplanwechsel angepasst / Mobilität in Deutschland: Elektroautos, ÖPNV und neue Trends im Verkehr / ÖBB: Neuer Bahnhof Fritzens-Wattens bietet Mehrwert für die Region / Einschränkungen auf der Linie 36: VAG verstärkt als Ersatz die Linie 10 / Schmitt: „R.Z.N. erweitert die Mobilitätsmöglichkeiten. Mehr Wahlfreiheit für die Menschen in der Region“ – Rund 2,7 Millionen Euro für die Verbandsgemeinde Annweiler am Trifels / Biberbahn: Über 10.000 Fahrgäste in der Saison 2025

PRO BAHN Landesverband Niedersachsen/Bremen e. V.: Mehr Schatten als Licht zum Fahrplanwechsel (30. November 2025)
Wenig Verbesserungen kann der Fahrgastverband PRO BAHN Südniedersachsen zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 vermeldet. Im Fernverkehr fallen einige über Jahre liebgewonnene Direktverbindungen weg. Die ICE-Linie 26 über Marburg und Gießen nach Karlsruhe verkehrt künftig nur noch im 4-Stunden-Takt. Richtung Norden wird statt Hamburg nun Bremen angefahren. Damit entfallen alle Direktverbindungen an die Ostsee nach Rostock, Stralsund und Rügen. Nach Sylt geht es ein Mal am Tag weiter direkt, aber es entfallen die Kurswagen nach Dagebüll.
Auch in die Schweiz entfallen Direktverbindungen. Die meisten ICE enden in Basel SBB. Es verbleiben einige wenige Zielbahnhöfe in Chur, Brig und Interlaken Ost. Auch Wien wird von Göttingen, Hannover und Kassel nicht mehr umsteigefrei angefahren. Der Intercity nach Oberstdorf und Berchtesgaden ist leider bereits seit Oktober Geschichte. Gerd Aschoff, Vorsitzender von Pro Bahn Südniedersachsen kritisiert: „Diese Veränderungen bringen für zahlreiche Fahrgäste Umstiege mit sich, die als Unsicherheit erlebt werden.“
https://www.pro-bahn-niedersachsen.de/pressemitteilung/mehr-schatten-als-licht-zum-fahrplanwechsel/

Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg (VM): Fahrplanwechsel bringt neue und schnellere Verbindungen (01.12.2025)
Am 14. Dezember kommen zum großen Fahrplanwechsel neue und schnellere Verbindungen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV).
Der Fahrplanwechsel bringt viele Verbesserungen mit sich. Vor allem in der Region Rhein-Neckar und auf der reaktivierten Hermann-Hesse-Bahn profitieren die Fahrgäste. Auch 2026 wird im ganzen Land das Schienennetz (aus)gebaut, erneuert und modernisiert.
Mehr Verbindungen, mehr Plätze als je zuvor
Jedes Jahr im Dezember passt ganz Europa seine Fahrpläne an. 2026 werden die Regionalzüge und S-Bahnen in Baden-Württemberg insgesamt rund 103 Millionen Zugkilometer fahren – ein neuer Höchstwert. Betrachtet man nur die vom Land bestellten Regionalzüge, liegt der Wert bei 87,8 Millionen Zugkilometern. 2025 hatte das Land 87,6 Millionen bestellt; 2022 80,3 Millionen Zugkilometer.
https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/fahrplanwechsel-bringt-neue-und-schnellere-verbindungen

Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AöR (VRR): Mehr Zugfahrten, mehr Kapazitäten und neue Haltestellen im VRR (01. Dezember 2025)
Mit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 kommt es im Gebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) zu Angebotserweiterungen auf S-Bahn-, RE- und RB-Linien. Mit den anstehenden Verbesserungen stärkt der Verbund sein Angebot insbesondere im Freizeitverkehr auf einigen Linien, fährt neue Stationen an und bietet teilweise mehr Sitzplätze. Insgesamt legen die Züge etwa 250.000 zusätzliche Kilometer pro Jahr im VRR zurück.
Die Fahrgäste können sich auf der VRR-Internetseite informieren, was sich auf den einzelnen S-Bahn-, RE- und RB-Linien zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 ändert. Die genauen Abfahrtszeiten finden die Fahrgäste in den elektronischen Auskunftsmedien von VRR und den Verkehrsunternehmen.
https://www.vrr.de/aktuelles/newsroom/anpassung-zum-fahrplanwechsel-im-vrr/

Allgemeiner Deutscher Automobil-Club e.V. (ADAC): Digitaler denn je: Die Autobahngebühren für das Jahr 2026 (01.12.2025)
„Klebe-Pickerl“ für österreichische Autobahnen letztmals im Jahr 2026 erhältlich / Digitale Jahresvignette Schweiz ab sofort neu im ADAC Mautportal / Digitale Vignetten beim ADAC online und in Geschäftsstellen sofort gültig
(ADAC Medien und Reise GmbH) Das hilft, den Reisestress zu vermeiden: Vignetten für Österreich, Slowenien und die Schweiz können vorab in den ADAC Vertriebsstellen vor Ort und online erworben werden. Die digitale Jahresvignette für die Schweiz ist ab sofort auch im ADAC Mautportal erhältlich. Die Jahresvignetten 2025 für Österreich und die Schweiz sind noch bis zum Stichtag 31. Januar 2026 gültig.
https://presse.adac.de/meldungen/adac-se/reisen-unterwegs/digitaler-denn-je-die-autobahngebuehren-fuer-das-jahr-2026.html

Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern (MV): Jesse: „So machen wir unseren ÖPNV noch attraktiver und fit für die Zukunft“ (01.12.2025)
Ludwigslust-Parchim: Neues digitales Angebot für Fahrgäste
Hagenow, 1. Dezember 2025 Fahrgäste im Landkreis Ludwigslust-Parchim profitieren von einer digitalen Neuerung: Ab sofort können sie ihr Ticket für den ÖPNV im Landkreis über die landesweite „MV FÄHRT GUT“-App buchen. Das Angebot markiert einen weiteren Schritt bei der Digitalisierung und Verknüpfung der Tarif- und Vertriebssysteme in Mecklenburg-Vorpommern. Ziel ist es, in Zukunft neben der bereits bestehenden Fahrplanauskunft auch die Ticketbuchung über die „MV FÄHRT GUT“-App landesweit zu ermöglichen.
Ines Jesse, Staatssekretärin für Verkehr, betonte bei der Präsentation der digitalen Neuerung am Firmensitz der Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim mbH (VLP) in Hagenow: „Das ist ein echtes digitales Plus für die Fahrgäste im Landkreis LUP. Ein leistungsfähiger ÖPNV braucht starke digitale Lösungen. So machen wir unseren ÖPNV noch attraktiver und fit für die Zukunft. Im Rahmen unserer Mobilitätsoffensive unterstützen wir die Verkehrsunternehmen und die kommunalen Aufgabenträger deshalb auch bei der Digitalisierung.“
https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/wm/Aktuell/?id=216258&processor=processor.sa.pressemitteilung

Deutsches Zentrum für Schienenverkehrsforschung beim Eisenbahn-Bundesamt: Reaktivierung von Bahnstrecken in Grenzregionen: Faktoren zur Stärkung des Schienenpersonenverkehrs (02.12.2025)
Forschungsbericht 73 (2025) erschienen
Im Projekt „Reaktivierung von Bahnstrecken in Grenzregionen“ wurden Reaktivierungs- und Entwicklungspotenziale im grenzüberschreitenden regionalen Schienenpersonennahverkehr (SPNV) untersucht. Damit soll ein wichtiger Beitrag zur Weiterentwicklung und Verlagerung von grenzüberschreitenden Pendel- und Freizeitverkehren auf die Schiene geleistet werden. Die Studie bezieht das bestehende öffentliche Verkehrsnetz und die regionalen Zentren mit ein und beschränkt sich somit nicht nur auf die Grenzabschnitte der Strecken. Analysiert wurden neben infrastrukturellen, technisch-betrieblichen und regulatorischen Aspekten auch politische, soziale und kulturelle Faktoren. Letztere sind häufig für die Akzeptanz etwaiger Reaktivierungsbemühungen ausschlaggebend und dadurch ein wichtiger Indikator zur Beurteilung von Entwicklungspotenzialen.
Im Projektverlauf wurden auf Grundlage umfangreicher Recherchen Steckbriefe für alle Euroregionen im deutschen Grenzraum erstellt. Für eine detaillierte Fokusbetrachtung wurden anschließend in einem mehrstufigen Auswahlprozess drei Modellregionen ausgewählt: die Euroregion Pomerania, der Eurodistrikt Pamina und die Euregion Rhein-Waal. In diesen Regionen wurden die Hemmnisse und Bedarfe einer häufigeren Nutzung grenzüberschreitender SPV-Verbindungen durch Bevölkerungsbefragungen ermittelt. Diese zeigen, dass eine schnellere Erreichbarkeit von Zielen mit der Bahn mit größter Wahrscheinlichkeit dazu beitragen würde, die Grenze in Zukunft häufiger mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu überqueren. Unter den Nicht-Nutzenden folgt an zweiter Stelle – und mit Abstand vor dem Faktor „Preis“ – der Hinweis auf mehr direkte Verbindungen. Beide genannten Bedarfe ließen sich mit der Reaktivierung von Strecken in Grenzregionen künftig besser adressieren.
https://www.dzsf.bund.de/SharedDocs/Fachmitteilungen/DZSF/2025/07_2025_Reaktivierung.html

go.Rheinland GmbH: Höhere Aufenthaltsqualität, mehr Barrierefreiheit: Der Bahnhof Rhöndorf wird moderner (02.12.2025)
Bund und Land fördern den Ausbau mit 16,5 Millionen Euro
Köln/Bad Honnef. Modernisierte Bahnsteige, eine neue Personenunterführung mit Aufzügen, neue Beleuchtung und mehr: Der Bahnhof Rhöndorf bekommt eine umfassende Frischzellenkur. Heute übergaben Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, und go.Rheinland-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober einen Förderbescheid über 16,5 Millionen Euro an die DB InfraGO.
Der Bund übernimmt mit 90 Prozent der Gesamtsumme den Großteil der Förderung. Bundesminister Patrick Schnieder: „Im Rahmen der Förderinitiative zur Attraktivitätssteigerung und Barrierefreiheit von Bahnhöfen ist es uns ein besonderes Anliegen, die Fahrgastbelange an kleinen und mittleren Bahnhöfen in der Fläche zu stärken. Der Umbau in Rhöndorf bringt vielen Menschen mehr Selbstständigkeit. Ich hoffe sehr, dass das Projekt zügig und sicher voranschreitet, sodass das barrierefreie Reisen bald für alle Bürger vor Ort erlebbar wird.“
https://wir.gorheinland.com/medienportal/aktuelles/detailseite/hoehere-aufenthaltsqualitaet-mehr-barrierefreiheit-der-bahnhof-rhoendorf-wird-moderner/

Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH: 02.12.2025: WiMobil startet in Wiesbaden-Biebrich: Flexibler ÖPNV "On-Demand" in der Landeshauptstadt (02.12.2025)
Ab 14.12.2025 fährt das Shuttle WiMobil nach Bedarf in Teilen von Wiesbaden-Biebrich sowie zum Bahnhof Wiesbaden Ost / On-Demand-Angebot nun in elf Bezirken im RMV / Auskunft, Buchung und Bezahlung per App OnDemand@RMV oder telefonisch
Flexibel mit dem öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) fahren, anstatt die eigenen Pläne nach festen Abfahrtszeiten zu richten – das gilt ab dem 14. Dezember 2025 auch in Wiesbaden-Biebrich zwischen dem Ortskern, dem Wohngebiet rund um den Friedhof und dem Bahnhof Wiesbaden Ost. Das On-Demand, also nach Bedarf buchbare Shuttle, heißt WiMobil und es fährt sowohl alle bestehenden Bushaltestellen als auch zusätzliche Haltepunkte in dem Gebiet an. Damit ist Wiesbaden der elfte Bezirk mit einem On-Demand-Angebot im Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV).
https://www.rmv.de/c/de/ueber-uns/presse/aktuelle-pressemitteilungen/02122025-wimobil-startet-in-wiesbaden-biebrich-flexibler-oepnv-on-demand-in-der-landeshauptstadt

Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) - AöR -: Update: U-Bahn zeigt zum Jahresende konstante Stabilität (02.12.2025)
Die Berliner U-Bahn ist im Jahresendspurt weiterhin mit einer Zuverlässigkeit auf gutem Niveau unterwegs. Auf den schmaleren Linien U1 bis U4 lag die Zuverlässigkeit in der vergangenen Woche bei 97,7 Prozent und damit über dem Wert von Mitte November (97,6 Prozent). Auf den Linien U5 bis U9 erreichte die U-Bahn 97,0 Prozent (Mitte November: 97,4 Prozent). Der Rückgang ist unter anderem auf den Großbrand am U-Bahnhof Schloßstraße und die damit verbundene Unterbrechung der U9 zurückzuführen. Die Zuverlässigkeit des für die Hauptstadt wichtigsten Verkehrsmittels lag in der vergangenen Woche bei insgesamt 97,2 Prozent – ein geringfügiger Rückgang um 0,2 Prozentpunkte im Vergleich zum letzten Update.
Insgesamt ist der Stabilitätstrend der U-Bahn aber deutlich erkennbar. Seit dem Start der neuen Züge für die Linien U1 bis U4 zeigt sich die Lage robuster. Im Vergleich zum Zeitraum vor der Einflottung ist die Zuverlässigkeit auf diesen Linien um rund zehn Prozentpunkte gestiegen (von 88 Prozent vor dem Start der Einflottung im September auf aktuell 97,7 Prozent).
https://www.bvg.de/de/unternehmen/medienportal/pressemitteilungen/2025-12-02-update-u-bahn

ACE Auto Club Europa e.V.: Autobatterie: Mit richtiger Pflege durch den Winter (02.12.2025)
Häufige Kurzstrecken setzen der Autobatterie besonders im Winter zu
Bei überwiegend kurzen Fahrten, Batterie zur Pflege regelmäßig nachladen 
Starterbatterien sind Verschleißteile
Berlin (ACE) –Jetzt im Winter, wenn die Temperaturen unter die Gefriergrenze sinken, nehmen die Pannenfälle aufgrund schwächelnder Starterbatterien wieder deutlich zu. Mangelnde Pflege und niedrige Temperaturen sind eine Kombination, die insbesondere ältere Batterien nicht gut vertragen. Das kann sowohl Verbrennerfahrzeuge als auch E-Autos betreffen, da beide über eine Starterbatterie verfügen. Wie Autofahrende ihre Batterie dennoch gut durch die kalte Jahreszeit bringen und bösen Überraschungen möglichst vorbeugen, erläutert der ACE Auto Club Europa.
https://presse.ace.de/pressemitteilungen/presse-detail/news/autobatterie-mit-richtiger-pflege-durch-den-winter/

National Express Rail GmbH: Großer Fahrplanwechsel: National Express fährt mit mehr als 120 neuen Lokführer*innen wieder Vollbetrieb (2. Dezember 2025)
Ab dem 14. Dezember kehren alle RRX-Linien sowie die Linien RE 4, RE 7 und RB 48 zurück zum Regelfahrplan
Zum großen Fahrplanwechsel am 14. Dezember fährt die National Express Rail GmbH (NX) erstmals seit fast zwei Jahren wieder nach Regelfahrplan. Damit endet eine Phase, in der sich die Zugbetreiberin – wie viele andere Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) – an einer landesweit mit den Aufgabenträgern abgestimmten Fahrplanreduzierung beteiligte.
Hintergrund waren ein branchenweiter Fachkräftemangel und die marode Schieneninfrastruktur. Baustellenbedingte längere Fahrzeiten und tägliche Störfälle verschärfen die ohnehin angespannte Personalsituation zusätzlich. Die Folge: 2023 fiel jeder siebte Zug in NRW aus; vielfach aufgrund von fehlendem Personal. Um die Zuverlässigkeit des Regionalverkehrs für die Fahrgäste zu verbessern, wurde das Fahrtenangebot in Nordrhein-Westfalen ab 2024 planmäßig reduziert; zuletzt für das Fahrplanjahr 2025 um rund vier Prozent. Bis auf die fahrgaststärksten Linien RE 1 (RRX) sowie RE 5 (RRX) waren alle von NX-betriebenen Zuglinien von diesem verringerten Angebot betroffen.
https://nationalexpress.de/de/aktuelles-24/presse/details/grosser-fahrplanwechsel-national-express-faehrt-mit-mehr-als-120-neuen-lokfuehrer-innen-wieder-vollbetrieb

Freiburger Verkehrs AG: Bauarbeiten für Radschnellweg führen zu Änderungen der Linie 27: Zweiter Bauabschnitt (03.12.2025)
Wegen des Baus am Radschnellweg RS6 kommt es zu Änderungen im Busverkehr in Herdern.
Der zweite Bauabschnitt für die Straßenarbeiten des Radschnellwegs durch Herdern beginnt: Vom 12. Dezember 2025 bis 29. Januar 2026 ist die Kreuzung im Bereich Stadtstraße/Hochmeisterstraße gesperrt. 
Das betrifft wie auch beim ersten Bauabschnitt die Linie 27. Die Haltestelle Hochmeisterstraße entfällt in beide Fahrtrichtungen ersatzlos. Die Haltestelle Stadtgarten wird mit Ende des ersten Bauabschnitts wieder in beide Richtungen angefahren.
https://www.vag-freiburg.de/aktuelles/meldung/bauarbeiten-fuer-radschnellweg-fuehren-zu-aenderungen-der-linie-27-zweiter-bauabschnitt

go.Rheinland GmbH: So wird der SPNV zum Fahrplanwechsel angepasst (04.12.2025)
Wiederinbetriebnahmen nach der Flut und vereinzelte Angebotsausweitungen
Köln. Wenn am Sonntag, 14. Dezember 2025, der neue Fahrplan in Kraft tritt, wird es für die Fahrgäste im go.Rheinland-Gebiet Neuheiten und Veränderungen geben. Trotz der bestehenden Herausforderungen im Schienenpersonennahverkehr – insbesondere durch die Auswirkungen diverser Großbaumaßnahmen wie den ersten beiden Generalsanierungen im Rheinland (Hochleistungskorridore Köln – Hagen und Rechter Rhein) können die folgenden Angebotsverbesserungen umgesetzt werden: 
RE 1 (RRX) Aachen – Köln – Düsseldorf – Dortmund – Hamm 
Mit Beginn des neuen Verkehrsvertrags für den Rhein-Sieg-Express RE 9 sollen die bisherigen RE 1-Fahrten
Köln Messe/Deutz ab 22:37 Uhr nach Aachen Hbf (täglich)
Aachen Hbf ab 07:18 Uhr nach Köln Messe/Deutz (samstags)
Aachen Hbf ab 08:18 Uhr nach Köln Messe/Deutz (sonn- und feiertags)
https://wir.gorheinland.com/medienportal/aktuelles/detailseite/so-wird-der-spnv-zum-fahrplanwechsel-angepasst/

Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH: Mobilität in Deutschland: Elektroautos, ÖPNV und neue Trends im Verkehr (04.12.2025)
Die aktuelle MiD-Studie zeigt: Elektroautos holen auf, der ÖPNV erholt sich dank Deutschland-Ticket, und der Fußverkehr wächst.
Die neue Studie „Mobilität in Deutschland“ (MiD) liefert aktuelle Daten zum Verkehrsverhalten. Sie zeigt: Elektroautos unterscheiden sich in Nutzung und Fahrleistung kaum noch von Verbrennern. 2017 wurden E-Autos vor allem für kurze Strecken genutzt. Heute liegt der Anteil längerer Fahrten ab 30 km bei 13 Prozent – fast gleichauf mit Verbrennern. Die durchschnittliche Jahresfahrleistung beträgt 14.600 km, gegenüber 13.700 km bei allen Pkw und 16.800 km bei jungen Verbrennern (ab Baujahr 2020).
Auch die Zahl der Pedelecs hat sich seit 2017 fast verdreifacht: von 50 auf über 140 pro 1.000 Personen. Mit Pedelecs werden täglich rund 14 km zurückgelegt – doppelt so viel wie mit normalen Fahrrädern.
Trotz Veränderungen bleibt das Auto das wichtigste Verkehrsmittel. 53 Prozent aller Wege und 73 Prozent aller Kilometer entfallen auf Pkw. Zwar wird erstmals etwas weniger Auto gefahren als 2017, doch gerade in ländlichen Regionen bleibt es unverzichtbar.
https://www.zukunftsnetzwerk-oepnv.de/aktuelles/news/mobilitaet-in-deutschland-elektroautos-oepnv-und-neue-trends-im-verkehr

ÖBB-Holding AG: ÖBB: Neuer Bahnhof Fritzens-Wattens bietet Mehrwert für die Region (04.12.2025)
Barrierefreiheit und moderne Gestaltung machen den Umstieg auf den öffentlichen Verkehr noch attraktiver.
Neue Infrastruktur unterstützt die Fahrplanstabilität und ermöglicht zukünftige REX-Anbindung.
160 Bike+Ride-Stellflächen und 155 PKW-Parkplätze stehen am neuen Bahnhof zur Verfügung. Die kostenpflichtige Bewirtschaftung im Parkdeck startet am 15. Dezember 2025. (Innsbruck, 4. 12. 2025) - Mit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember werden die ÖBB auch die Hauptarbeiten für den neuen Bahnhof Fritzens-Wattens plangemäß abschließen. Mehr als zwei Jahre haben die ÖBB den in die Jahre gekommenen alten Bahnhof in eine zeitgemäße und leistungsfähige Mobilitätsdrehscheibe umgebaut. Moderne Architektur, zwei Inselbahnsteige, modernes Busterminal, eine kombinierte Rad- und Fußgängerbrücke zur Bahnsteigerschließung und als Gemeindeverbindung sowie das neue Parkdeck sind wesentliche Elemente des neuen Bahnhofs. Zusätzlich haben die ÖBB die Zufahrtssituation an der Landesstraße verbessert und einen Kreisverkehr errichtet. Ermöglicht wurde das Bauprogramm durch die konstruktive Zusammenarbeit der ÖBB mit den Projektpartnern Land Tirol, Gemeinde Fritzens und Marktgemeinde Wattens sowie weiteren Umlandgemeinden, die gemeinsam wesentliche Kostenbeiträge geleistet haben.
https://presse-oebb.at/news-oebb-neuer-bahnhof-fritzens-wattens-bietet-mehrwert-fuer-die-region?id=227265&menueid=27021&l=deutsch

Freiburger Verkehrs AG: Einschränkungen auf der Linie 36: VAG verstärkt als Ersatz die Linie 10 (05.12.2025)
Einschränkungen ab Mittwoch, 10. Dezember: Hinweise für Schüler*innen der Wentzinger Schulen und Pendelnde ins Gewerbegebiet Haid.
Die Buslinie 36 der Freiburger Verkehrs-AG (VAG) fährt von Mittwoch, 10. Dezember, bis Freitag, 19. Dezember, nur zwischen Benzhausen/Hochdorf und „Moosweiher“. Der Abschnitt der Elsässer Straße am Roten Otto ist für mehrere Tage gesperrt, Busse können die Baustelle nicht umfahren.
Die VAG verdoppelt in diesem Zeitraum den Takt der Linie 10 zwischen „Paduaallee“ und „Bissierstraße“. Für den Anschluss an die Linie 10 ist die Fahrt mit der Linie 1 zwischen „Moosweiher“ und „Paduaallee“ nötig.
Wichtiger Hinweis: Aufgrund der Bauarbeiten und wegen des Fahrplanwechsel am 14. Dezember ändern sich die Abfahrtszeiten der betroffenen Linien. Nutzende finden die Echtzeitdaten in der App VAG mobil sowie auf der Webseite der VAG.
Die Freiburger Verkehrs-AG (VAG) weist auf verschiedene Besonderheiten während der Bauphase hin: 
https://www.vag-freiburg.de/aktuelles/meldung/einschraenkungen-auf-der-linie-36-vag-verstaerkt-als-ersatz-die-linie-10

Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz (RP): Schmitt: „R.Z.N. erweitert die Mobilitätsmöglichkeiten. Mehr Wahlfreiheit für die Menschen in der Region“ – Rund 2,7 Millionen Euro für die Verbandsgemeinde Annweiler am Trifels (05.12.2025)
Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt hat heute den symbolischen Zuwendungsbescheid über rund 2,7 Millionen Euro aus dem Landesprogramm „Regional.Zukunft.Nachhaltig“ (R.Z.N.) an die Verbandsgemeinde Annweiler am Trifels überreicht. Die Förderung ermöglicht vielfältige Vorhaben, die die regionale Entwicklung stärken – darunter insbesondere die Einführung eines E-Carsharing-Systems als neues Angebot im Mobilitätsalltag.
„Mobilität muss flexibel sein – dazu gehört auch ein modernes Carsharing-Angebot“
Schmitt betonte die Bedeutung eines alltagstauglichen Mobilitätsmixes: „Für viele Menschen ist und bleibt der Individualverkehr ein zentraler Bestandteil ihres Alltags. Ein modernes Mobilitätsangebot heißt daher: zusätzliche Optionen schaffen, nicht bestehende ersetzen. Das neue Carsharing-System erweitert die Wahlfreiheit – es ergänzt den privaten Pkw, den ÖPNV und den Radverkehr.“
Damit stehe den Bürgerinnen und Bürgern künftig ein erweitertes Spektrum zur Verfügung, das je nach Situation und Bedarf genutzt werden könne.
https://mwvlw.rlp.de/presse/detail/schmitt-rzn-erweitert-die-mobilitaetsmoeglichkeiten-mehr-wahlfreiheit-fuer-die-menschen-in-der-region-rund-27-millionen-euro-fuer-die-verbandsgemeinde-annweiler-am-trifels

Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH: Biberbahn: Über 10.000 Fahrgäste in der Saison 2025 (05.12.2025)
Die Ausflugsbahn im Ablachtal verzeichnet ihre erfolgreichste Saison seit der Reaktivierung. Advents-Sonderzüge folgen im Dezember.
Die Biberbahn zwischen Stockach und Mengen hat erstmals mehr als 10.000 Fahrgäste befördert. Nach Angaben des Fördervereins Ablachtalbahn e.V. und des Eisenbahninfrastrukturunternehmen Ablachtalbahn nutzten in der Saison 2025 insgesamt 10.027 Menschen und 1.678 Fahrräder die Strecke – ein Plus von 36 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Damit gehört die Biberbahn zu den erfolgreichsten Freizeitbahnen in Baden-Württemberg“, so Heiko Focken von der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW).
Neue Haltepunkte in Göggingen und Krauchenwies, Sonderfahrten zu regionalen Festen sowie Marketingaktionen und ehrenamtliches Engagement trugen zum Erfolg bei. Auch besondere Veranstaltungen wie das Gögginger Bierfest, ein ökumenischer Gottesdienst im Zug und Musikangebote steigerten die Nachfrage. „Wenn das Angebot stimmt, nutzen die Menschen es – sei es für Ausflüge oder reguläre Fahrten“, betont Severin Rommeler, Bürgermeister von Sauldorf.
https://www.zukunftsnetzwerk-oepnv.de/aktuelles/news/biberbahn-ueber-10000-fahrgaeste-in-der-saison-2025

 

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Quellen: die oben genannten Quellen

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Reaktivierung von Bahnstrecken in Grenzregionen

Mobilität in Deutschland (MiD)

Kategorie(n): Mobilität & Verkehr