Pressemitteilungen und Statements: Ausgleichszölle für E-Autos aus China

Kommission kommt in ihrer Untersuchung vorläufig zu dem Schluss, dass die Wertschöpfungsketten für Elektrofahrzeuge in China von unfairen Subventionen profitieren / Ausgleichszölle: EU zeigt Stärke gegen Chinas E-Auto-Subventionen / Ausgleichszölle sind keine Lösung / VDA-Präsidentin Hildegard Müller zur EU-Antisubventionsuntersuchung: / Zölle auf chinesische E-Autos "nicht ohne Folgen" / Ausgleichszölle auf chinesische Elektroautos: deutliche handelspolitische Antwort, die Folgen haben wird / EV tariffs alone will not deliver on the promise of the EU Green Deal / E-Autos „Made in China“: Mehrheit der Deutschen noch skeptisch / Beijing urges EU to reverse 'wrong direction' on EV tariffs / Tariffs might buy us time, but won’t reverse the threat to EU competitiveness / Gemeinsames Pressestatement von BDEW und VDA zur Androhung von zusätzlichen Zöllen auf E-Autos aus China durch die EU-Kommission

Europäische Kommission: Kommission kommt in ihrer Untersuchung vorläufig zu dem Schluss, dass die Wertschöpfungsketten für Elektrofahrzeuge in China von unfairen Subventionen profitieren (12.06.2024)
Im Rahmen ihrer laufenden Untersuchung kam die Kommission vorläufig zu dem Schluss, dass die Wertschöpfungskette für batteriebetriebene Elektrofahrzeuge (Battery Electric Vehicles – BEV) in China von unfairen Subventionen profitiert, wodurch BEV-Hersteller in der EU der Gefahr eines wirtschaftlichen Schadens ausgesetzt sind. Im Rahmen der Untersuchung wurden auch die wahrscheinlichen Auswirkungen der Maßnahmen auf Einführer, Verwender und Verbraucher von BEV in der EU untersucht.
https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/ip_24_3231

Institut für Weltwirtschaft (IfW Kiel): Ausgleichszölle: EU zeigt Stärke gegen Chinas E-Auto-Subventionen (12.06.2024)
Prof. Dr. Moritz Schularick kommentiert die Entscheidung der Europäischen Kommission Ausgleichszölle auf chinesische Elektroautos zu erheben:"Nach längerer Prüfung der chinesischen Subventionspraxis hat die Europäische Kommission beschlossen, Ausgleichszölle von durchschnittlich 21 Prozent auf chinesische Elektroautos zu erheben, zusätzlich zum geltenden Zollsatz von 10 Prozent. Sehr spezifische Zollsätze für einzelne Hersteller unterstreichen die Motivation der Prüfung, wettbewerbsverzerrende Subventionen gezielt zu adressieren.
https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/aktuelles/ausgleichszoelle-eu-zeigt-staerke-gegen-chinas-e-auto-subventionen/

Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) e. V.: Ausgleichsz­ölle sind keine Lösung (12.06.2024)
„Politisch motivierte Entscheidungen mit dem Ziel, den EU-Markt gegen unliebsamen Wettbewerb abzuschotten, lehnen wir ab. Das beschädigt die regelbasierte Handelsordnung und hätte auch vor den internationalen Schiedsgerichten keinen Bestand. Eine Verhängung vorläufiger Ausgleichszölle auf Elektroautos mit Ursprung China durch die EU wird auf der anderen Seite Gegenmaßnahmen auslösen, die auch an dem Konflikt unbeteiligte Unternehmen treffen kann“, sagt Dr. Dirk Jandura, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), zur Entscheidung zu den EU-Zöllen auf chinesische E-Autos.
https://bga.de/presse/pressemitteilung/ausgleichszoelle-keine-loesung/

Verband der Automobilindustrie e. V. (VDA): VDA-Präsidentin Hildegard Müller zur EU-Anti­subventions­unter­suchung: (12.06.2024)
„Die Ankündigung der EU ab Anfang Juli vorläufig hohe zusätzliche Zölle von bis zu 38,1 Prozent auf E-Pkw aus China zu erheben, ist ein weiterer Schritt weg von globaler Zusammenarbeit. Durch diese Maßnahme wächst das Risiko eines globalen Handelskonfliktes weiter an. Fakt ist außerdem: Ausgleichszölle für aus China importierte E-Pkw sind nicht geeignet, die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Automobilindustrie zu stärken.
https://www.vda.de/de/presse/Pressemeldungen/2024/240612_Kommentierung_EU-Antisubventionsgesetz

Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V. (DIHK): Zölle auf chinesische E-Autos"nicht ohne Folgen" (12.06.2024)
DIHK warnt vor Gegenmaßnahmen der Volksrepublik - Nach der Europawahl entscheidet die EU-Kommission über Strafzölle auf chinesische Elektrofahrzeuge. Volker Treier, Außenwirtschaftschef der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), befürchtet weitere Handelshemmnisse für deutsche Unternehmen.
https://www.dihk.de/de/aktuelles-und-presse/aktuelle-informationen/zoelle-auf-chinesische-e-autos-nicht-ohne-folgen--118338

Bundesverband der Deutschen Industrie e. V. (BDI): Ausgleichszölle auf chinesische Elektroautos: deutliche handelspolitische Antwort, die Folgen haben wird (12.06.2024)
Wolfgang Niedermark, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung, über die Entscheidung der EU-Kommission, Ausgleichszölle gegen chinesische E-Autos zu verhängen:"Ausgleichszölle sind deutliche handelspolitische Antwort, die Folgen haben wird.”
https://bdi.eu/presse/#/artikel/news/bdi-zu-ausgleichszoellen-auf-chinesische-elektroautos-ausgleichszoelle-sind-deutliche-handelspolitische-antwort-die-folgen-haben-wird

European Federation for Transport and Environment AISBL: EV tariffs alone will not deliver on the promise of the EU Green Deal (12.06.2024)
Just introducing tariffs while scrapping the 2035 cars law would be self defeating - Electric vehicles made in China will be subject to EU import tariffs of up to 38.1%, the European Commission announced today. Green group Transport & Environment welcomed the announcement but said a broader industrial policy that includes the 2035 EU deadline for polluting car sales is needed to build up the EV supply chain in the EU while delivering affordable, Made-in-Europe electric cars.
https://www.transportenvironment.org/articles/ev-tariffs-alone-will-not-deliver-on-the-promise-of-the-eu-green-deal

mobile.de GmbH:  E-Autos"Made in China“: Mehrheit der Deutschen noch skeptisch (13.06.2024)
Kleinmachnow/Berlin, 13. Juni 2024 – Chinesische Elektroauto-Importe sollen den deutschen Automarkt erobern. Doch hierzulande herrscht noch Skepsis: Mehr als ein Drittel der Autofahrerinnen und -fahrer (36,6 Prozent) sieht in chinesischen Elektroautos keine Vorzüge gegenüber anderen Marken. Das zeigt eine aktuelle Umfrage* von mobile.de, Deutschlands größtem Fahrzeugmarkt.
https://newsroom.mobile.de/e-autos-made-in-china/

ECG – The Association of European Vehicle Logistics: Beijing urges EU to reverse 'wrong direction' on EV tariffs (13.06.2024)
Industry insiders say both Europe and China have reasons for wanting to strike a deal in the months ahead. Beijing hopes the European Union will reconsider tariffs on Chinese electric vehicles and stop going further in the"wrong direction" to shield its auto industry from competition, according to state news agency Xinhua. The reaction from China and others embroiled in the dispute, including European and Chinese automakers, points to clear opposition to the EU decision and an eagerness to de-escalate the situation.
https://www.ecgassociation.eu/article/?id=dbe26e4c-049a-4c4e-964d-42fb58eb0f0a

ECG – The Association of European Vehicle Logistics: Tariffs might buy us time, but won’t reverse the threat to EU competitiveness (13.06.2024)
The European Commission today announced its provisional decision to increase tariffs on battery electric vehicles (BEVs) manufactured in China and exported into the European Union. The additional tariffs, ranging from 17.4% to 38.1%, seek to redress a distortion of competition due to subsidisation and will be added to the existing tariff of 10%. Unless China and the EU are able to resolve the issue, the tariffs will apply as of 5 July 2024 the latest.
https://www.ecgassociation.eu/article/?id=5a26defa-2467-4e74-bbd7-d98f9020ccc0

BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.: Gemeinsames Pressestatement von BDEW und VDA zur Androhung von zusätzlichen Zöllen auf E-Autos aus China durch die EU-Kommission (13.06.2024)
Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung und Hildegard Müller, Präsidentin des VDA zur Androhung der EU-Kommission, ab Anfang Juli zusätzliche Zölle auf E-Pkw aus China zu erheben:"Globale Herausforderungen benötigen globale Partnerschaften. Herausforderungen sollten im Dialog gemeistert und primär partnerschaftliche Lösungen angestrebt werden. Zusätzliche Zölle auf E-Pkw aus China sind das falsche Instrument. Sie helfen nicht, die Klimaziele zu erreichen und die Transformation zu unterstützen. Klar ist: Es braucht fairen Wettbewerb im E-Auto-Markt, so wie überall - insbesondere bei der weltweiten Arbeitsteilung und im Handel. Nur mit offenen, weltweiten Absatzmärkten können Skaleneffekte genutzt und in der Folge mehr E-Autos auf die Straßen gebracht werden."
https://www.bdew.de/presse/presseinformationen/gemeinsames-pressestatement-von-bdew-und-vda-zur-androhung-von-zusaetzlichen-zoellen-auf-e-autos-aus-china-durch-die-eu-kommission/

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Quellen: die oben genannten Quellen

Schlagwörter: Pressemitteilungen zu Ausgleichszöllen für chinesische E-Autos, Wertschöpfungsketten für Elektrofahrzeuge, China, unfairen Subventionen, Battery Electric Vehicles – BEV, Ausgleichszölle, E-Auto-Subventionen, durchschnittlich 21 Prozent, zusätzlich zum geltenden Zollsatz von 10 Prozent, spezifische Zollsätze für einzelne Hersteller, Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), VDA-Präsidentin Hildegard Müller, Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), BDI, Transport & Environment

Kategorie(n): Märkte & Konjunktur