Presse- und Informationsamt der Bundesregierung: Investitionssofortprogramm in Kraft - Wachstumsbooster zur Stärkung des Standorts Deutschland (21.07.2025)
Mit gezielten Investitionsanreizen neues Wachstum schaffen: Das ist das Ziel der Bundesregierung. Ein steuerliches Investitionssofortprogramm soll die Wirtschaft ankurbeln und Arbeitsplätze sichern.
Nach mehr als zwei Jahren ohne Wirtschaftswachstum muss Deutschland wieder attraktiver für Investitionen werden. Umso wichtiger sind gezielte Anreize, um den Standort kurzfristig und auf Dauer zu stärken und zu modernisieren. Dafür hat das Bundeskabinett am 4. Juni den „Gesetzentwurf für ein steuerliches Investitionssofortprogramm zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland” beschlossen. Das Gesetz wurde von Bundestag sowie Bundesrat verabschiedet und ist seit 19. Juli in Kraft.
https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/wachstumsbooster-2351752
Presse- und Informationsamt der Bundesregierung: „Unser Land ist immer noch einer der attraktivsten Investitionsstandorte der Welt.“ (21.07.2025)
Die Bundesregierung hat die Wirtschaftswende eingeleitet. Erstmals seit langem sehen die Wirtschaftsforschungsinstitute erste Zeichen für einen Aufschwung. Auch die Stimmung unter den Unternehmen in Deutschland verbessert sich kontinuierlich.
Das zeigt auch „Made for Germany“, eine Initiative von Start-ups sowie mittleren und großen Unternehmen. Bundeskanzler Friedrich Merz empfängt heute gemeinsam mit Bundesfinanzminister Lars Klingbeil und Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche Vertreterinnen und Vertreter der Initiative im Kanzleramt. Nach dem „Investor Round Table“ am vergangenen Dienstag ist dies das zweite Treffen, das die positiven Signale aus der Wirtschaft an die Bundesregierung verstärkt.
https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/-unser-land-ist-immer-noch-einer-der-attraktivsten-investitionsstandorte-der-welt--2366096
ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.: ifo-Präsident Fuest zieht durchwachsene Zwischenbilanz der neuen Bundesregierung (21.07.2025)
Die neue Bundesregierung hat nach Ansicht von ifo Präsident Clemens Fuest wichtige Weichen für die Sicherheitspolitik gestellt, in anderen Feldern aber noch Nachbesserungsbedarf. „Die Schwarz-Rote Koalition hat durch die Reform der Schuldenbremse Spielraum für hohe kreditfinanzierte Rüstungsausgaben geschaffen“, sagt Fuest. Dieses Geld so auszugeben, dass Deutschland den notwendigen Beitrag zur Sicherung des Friedens leisten kann, sei allerdings keine leichte Aufgabe.
Positiv hebt Fuest auch den Vorstoß hervor, Unternehmen beim Lieferkettengesetz von Bürokratie zu befreien. Allerdings seien zusätzliche Maßnahmen auf europäischer Ebene erforderlich, um beispielsweise auch überflüssige Berichtspflichten zu Nachhaltigkeit abzubauen. Die Initiative zur Förderung von Innovationen und Unternehmensgründungen sei ein Lichtblick. Maßnahmen wie die verbesserte Forschungsförderung und schnellere Gründungsverfahren wiesen in die richtige Richtung. Bei den Sonderschulden für Infrastruktur gelte es sicherzustellen, dass das Geld tatsächlich in zusätzliche öffentliche Investitionen fließt.
https://www.ifo.de/pressemitteilung/2025-07-21/ifo-praesident-fuest-zieht-durchwachsene-zwischenbilanz-der-neuen
BWVL Bundesverband für Eigenlogistik & Verlader e.V.: Pressemitteilung | Klimaschutz im Leerlauf: Umsetzung der RED III droht zu spät zu kommen (21.07.2025)
Berlin, 21. Juli 2025 Ein erneut breites Bündnis von Verbänden aus der Energie-, Verkehrs-, Logistik- und Kraftstoffwirtschaft zeigt sich besorgt über die späte nationale Umsetzung der novellierten Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED III) im Verkehrssektor. Nur wenn die Gesetzgebung noch 2025 abgeschlossen wird, besteht bereits 2026 Planungssicherheit für eine Verbesserung des Angebots klimafreundlicher Kraftstoffe und für Investitionen in Klimaneutralität. Klimaschutz im Verkehr braucht zeitnah zusätzliche Impulse.
Ein Kabinettsbeschluss des vom BMUKN am 19.06.25 vorgelegten Entwurfs zur Änderung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) ist erst für Oktober 2025 geplant, die erste Lesung im Bundestag nicht vor dem 18. Dezember – buchstäblich in letzter Minute vor der Winterpause. Damit wird eine Verabschiedung des nun vorliegenden Entwurfs vor dem geplanten Inkrafttreten am 01.01.2026 unmöglich.
Zeitverzug gefährdet Umsetzung und Investitionen
https://bwvl.de/informationen/gut-zu-wissen/pressemitteilungen-des-bwvl/1057-2025-07-21-08-35-16
Bitkom - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.: Deutschland braucht mehr Rechenzentren (21.07.2025)
Deutschland verliert den Anschluss, USA und China ziehen davon
Bitkom legt Aktionsplan Rechenzentren vor
Wintergerst: „Ohne leistungsfähige Rechenzentren keine digitale Souveränität“
Berlin, 21. Juli 2025 - Während der Bedarf an Cloud-Services und KI rasant wächst, fehlen Deutschland die nötigen Rechenzentren im Hintergrund. Ihre Kapazität steigert sich derzeit langsamer als der Bedarf, während führende Nationen wie die USA und China ihre Kapazitäten massiv ausbauen. So verfügt Deutschland über eine IT-Anschlussleistung von 2,7 Gigawatt, während die USA mit 48 Gigawatt und China mit 38 Gigawatt weit voraus sind. Damit diese Lücke nicht weiter wächst und um die digitale Souveränität und Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands langfristig zu sichern, legt der Digitalverband Bitkom jetzt einen Aktionsplan für leistungsfähige und nachhaltige Rechenzentren vor. „Rechenzentren sind für Deutschlands digitale Souveränität essenziell. Die Bundesregierung hat dies erkannt und eine Rechenzentrums-Strategie angekündigt. Es braucht jetzt eine nationale und übergreifende Strategie, um die digitale Infrastruktur zu stärken. Mit dem neuen Aktionsplan machen wir Vorschläge, wie die Rechenzentrums-Kapazitäten in Deutschland schnell und dauerhaft ausgebaut werden können“, sagt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst.
https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Deutschland-braucht-mehr-Rechenzentren
Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) e. V.: Grenzkontrollen werden zum Bremsklotz (21.07.2025)
„Grenzkontrollen dürfen nicht zum Bremsklotz für unsere Wirtschaft werden. Die Unternehmen brauchen Planungssicherheit, dafür müssen Waren und auch Beschäftigte grenzüberschreitend mobil bleiben. Solange die Kontrollen nötig sind, um Menschenleben zu schützen, müssen sie bleiben. Aber es wirkt zunehmend, als würden sie als politisches Druckmittel eingesetzt. Und das hat einen hohen Preis. Wir brauchen dringend „Green Lines“ um flüssigen Warenverkehr zu ermöglichen“, fordert Dr. Dirk Jandura, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), zu den Kontrollen an den deutsch-polnischen Grenzen.
„Bei den eingesetzten Grenzkontrollen dürfen wir die vielen Unternehmen und ihre Beschäftigten nicht vergessen, die auf einen funktionierenden Grenzverkehr angewiesen sind“, so Jandura weiter. „Deshalb fordern wir die Einführung sogenannter „Green Lines“ für den Güterverkehr, also gesonderte, beschleunigte Abfertigungen, die systemrelevante Lieferketten und Arbeitswege sichern.“
https://bga.de/im-fokus/artikel/grenzkontrollen-werden-zum-bremsklotz/
Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V. (DIHK): Deutschland drohen die Unternehmerinnen und Unternehmer auszugehen (21.07.2025)
DIHK-Report zeigt: Lücke in der Nachfolge seit 2019 fast verdoppelt
Noch nie wollten in Deutschland so viele Unternehmensinhaberinnen und -inhaber ihr Lebenswerk in andere Hände übergeben oder – falls das nicht gelingt – den Betrieb im Zweifel schließen. Das zeigt der Report Unternehmensnachfolge 2025 der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK).
Der Erhebung zufolge, die auf mehr als 50.000 persönlichen Kontakten, Beratungs- und Informationsgesprächen der Industrie- und Handelskammern (IHKs) beruht, sind passende Nachfolgerinnen und Nachfolger insgesamt Mangelware: Seit dem Vorkrisenjahr 2019 hat sich die Lücke zwischen Altinhabern und potenziellen Nachfolgern fast verdoppelt. Aktuell besteht sogar die Gefahr, dass mehr als die Hälfte der Nachfolgesuchen erfolglos bleiben.
https://www.dihk.de/de/aktuelles-und-presse/aktuelle-informationen/deutschland-drohen-die-unternehmerinnen-und-unternehmer-auszugehen--134256
McKinsey & Company, Inc.: McKinsey: Unternehmen sparen bei KI-Weiterbildung und verpassen Chancen (21.07.2025)
Jährlicher HR-Monitor: 33% der Beschäftigten in Deutschland haben nicht die nötigen Fähigkeiten für ihre aktuelle Rolle. 44% der Mitarbeitenden haben im vergangenen Jahr keinen Tag für Fort- und Weiterbildung aufgewendet. Nur 28% der Befragten berichten, dass sie regelmäßig KI nutzen, verglichen mit 76% in den USA.
Der Ausbau und Einsatz von Zukunftsfähigkeiten (Future Skills) wie Problemlösung, Datenanalyse oder KI bei den Beschäftigten ist laut McKinsey-Analysen entscheidend, um die Produktivität in deutschen Unternehmen zu steigern und wieder auf Wachstumskurs zu kommen. Der HR-Monitor 2025 der Unternehmensberatung McKinsey & Company belegt, dass viele Unternehmen in Deutschland auf diese Herausforderung nicht gut genug vorbereitet sind. Es zeigt sich eine Lücke zwischen den vorhandenen und den benötigten Kompetenzen: 33% der Mitarbeitenden verfügen nicht über die erforderlichen Fähigkeiten für ihre derzeitige Rolle und 44% haben im vergangenen Jahr keinen einzigen Tag für Fort- oder Weiterbildung genutzt. Ein Jahr zuvor lag dieser Wert noch bei 23%. Der McKinsey HR-Monitor 2025 ist die umfangreichste Umfrage zu Personal- und HR-Trends in Europa. Der Report basiert auf Daten von knapp 2.000 Unternehmen sowie den Perspektiven von mehr als 4.000 Beschäftigten aus Europa und den USA, davon etwa 1.000 in Deutschland.
https://www.mckinsey.de/news/presse/2025-07-21-hr-monitor-2025
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