Pressemitteilungen vom Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME)

BME-Logistikstudie 2025: Digitalisierung in den Unternehmen stockt weiter / BME-Gehaltsreport Logistik und Supply Chain 2025: Frauen verdienen deutlich weniger als Männer / Lieferketten fordern deutsche Verteidigungsindustrie heraus

Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME): BME-Logistikstudie 2025: Digitalisierung in den Unternehmen stockt weiter (13.11.2025)
Neue Technologien sind bekannt, bei der praktischen Umsetzung hakt es +++ Unternehmen müssen Verantwortlichkeiten schaffen, Stammdaten konsequent pflegen und die Bandbreite Künstlicher Intelligenz stärker nutzen +++ KI kann Prozesse beschleunigen, Prognosen verbessern und die Resilienz der Lieferketten erhöhen
Trotz breiter Kenntnis digitaler Technologien stockt die Umsetzung in vielen Unternehmen: Laut BME-Logistikstudie 2025 wird das Potenzial von Künstlicher Intelligenz, Big Data und digitalen Zwillingen noch nicht hinreichend ausgeschöpft – dabei könnten sie Prozesse weiter beschleunigen und Lieferketten widerstandsfähiger machen.
Bei der Anwendung neuer digitaler Technologien in ihrem Geschäftsalltag treten viele deutsche Unternehmen noch immer auf der Stelle. Sie kennen zwar die relevanten Digitalisierungstechnologien; bei deren Umsetzung besteht allerdings weiterhin Nachholbedarf. Das sind zentrale Ergebnisse der BME-Logistikstudie 2025 „Digitalisierung und Künstliche Intelligenz in Supply Chains“.
https://www.bme.de/news/bme-logistikstudie-2025-digitalisierung-in-den-unternehmen-stockt-weiter/

Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME): BME-Gehaltsreport Logistik und Supply Chain 2025: Frauen verdienen deutlich weniger als Männer (13.11.2025)
Gehaltsschere vergrößert sich mit der Berufserfahrung +++ Digitalisierungskompetenz ist Schlüsselfaktor bei Gehalt
Je größer die Berufserfahrung, desto mehr nimmt die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen in Deutschland zu: Dies ist eines der Ergebnisse des BME-Gehaltsreports Logistik und Supply Chain 2025.
Trotz gleicher Qualifikation, identischer Verantwortung und gleichem beruflichen Werdegang: Frauen in SCM und Logistik verdienen über alle Hierarchieebenen hinweg rund 15 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Dies ist das Ergebnis des BME-Gehaltsreport Logistik und Supply Chain 2025, einer Umfrage unter rund 500 Fachkräften aus Logistik und Supply Chain Management in Deutschland.
Das aktuelle Brutto-Grundgehalt zeigt die Differenz: während Männer im Schnitt 81.216 € verdienen, liegt das Medianeinkommen von Frauen bei 68.571 €. Unter Berücksichtigung zusätzlicher Leistungen wie Sonderzahlungen, Boni und Gehaltszuschüsse, kommen Frauen auf ein Gesamteinkommen von 76.175 €, während Männer 87.000 € erreichen.
https://www.bme.de/news/bme-gehaltsreport-logistik-und-supply-chain-2025-frauen-verdienen-deutlich-weniger-als-maenner/

Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME): Lieferketten fordern deutsche Verteidigungsindustrie heraus (13.11.2025)
Europäische Souveränität und zukunftsfähige Beschaffung waren am Donnerstag (13.11.2025) auf dem 60. Symposium Einkauf und Logistik in Berlin Thema eines Strategy Briefing. In dieser Session diskutierten namhafte Vertreter der deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie über zentrale Strategien zur Sicherung europäischer Souveränität durch resilientere Lieferketten.
Wie kann die deutsche Sicherheits- und Verteidigungsindustrie Lieferketten widerstandsfähiger gestalten? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Strategy Briefings auf dem 60. Symposium Einkauf und Logistik in Berlin, bei dem Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verbänden ihre Perspektiven teilten
„Die deutsche Verteidigungsindustrie ist eine Branche mit enormen Wachstumsperspektiven“, sagte Prof. Dr. Michael Eßig, Professor für Beschaffung und Supply Management an der Universität der Bundeswehr München, am Donnerstag auf dem 60. Symposium Einkauf und Logistik in München. Sie biete insbesondere Klein- und Mittelunternehmen noch interessante Geschäftsmöglichkeiten. Es gehe für Politik und Wirtschaft jetzt aber vor allem darum, den Ausbau rein-europäischer Supply Chains für sicherheitstechnologische Anwendungen, den strategischen Einkauf von F&E im Verteidigungsbereich sowie die Umstrukturierung von Produktionslinien zur Steigerung von Resilienz und Flexibilität nachhaltig zu beschleunigen.
https://www.bme.de/news/lieferketten-fordern-deutsche-verteidigungsindustrie-heraus/

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Quellen: die oben genannten Quellen

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Kategorie(n): Märkte & Konjunktur