Pressemitteilungen zu den Erzeugerpreisen im August 2026

Erzeugerpreise im August 2026: +4,6 % gegenüber August 2025 / Erzeugerpreise für Dienstleistungen im 2. Quartal 2026: +3,7 % zum Vorjahresquartal

Statistisches Bundesamt (Destatis): Erzeugerpreise im August 2026: +4,6 % gegenüber August 2025 (18. September 2026)
Pressemitteilung Nr. 328 vom 18. September 2026
Erzeugerpreise gewerblicher Produkte (Inlandsabsatz), August 2026
• +4,6 % zum Vorjahresmonat
• +1,1 % zum Vormonat
WIESBADEN – Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte waren im August 2026 um 4,6 % höher als im August 2025. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Erzeugerpreise im August 2026 gegenüber dem Vormonat Juli 2026 um 1,1 %.
Preisindizes nach ausgewählten Wirtschaftsstufen
Der Anstieg der Erzeugerpreise gegenüber dem Vorjahresmonat ist vor allem auf gestiegene Energiepreise (+8,3 %) zurückzuführen. Die Preise für Vorleistungsgüter (+6,1 %) stiegen ebenfalls deutlich gegenüber dem Vorjahresmonat.
Auch Investitionsgüter (+2,4 %) und Gebrauchsgüter (+2,1 %) waren im August 2026 teurer als ein Jahr zuvor. Günstiger waren hingegen Verbrauchsgüter (-2,0 %). Ohne Berücksichtigung von Energie stiegen die Erzeugerpreise im August 2026 gegenüber August 2025 um 3,1 %, gegenüber Juli 2026 stiegen sie um 0,2 %.
Preissteigerungen bei Mineralölerzeugnissen verantwortlich für Anstieg der Energiepreise im Vorjahresvergleich
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/09/PD26_328_61241.html

Statistisches Bundesamt (Destatis): Erzeugerpreise für Dienstleistungen im 2. Quartal 2026: +3,7 % zum Vorjahresquartal (18. September 2026)
Preise für Güterbeförderung auf See steigen im Zuge des Iran-Kriegs deutlich
Pressemitteilung Nr. 329 vom 18. September 2026
Erzeugerpreise für Dienstleistungen, 2. Quartal 2026
• +3,7 % zum Vorjahresquartal
• +1,6 % zum Vorquartal
WIESBADEN – Die Erzeugerpreise für Dienstleistungen in Deutschland lagen im 2. Quartal 2026 um 3,7 % höher als im 2. Quartal 2025. Einen stärkeren Anstieg der Erzeugerpreise für Dienstleistungen hatte es im Vorjahresvergleich zuletzt im 4. Quartal 2022 (+4,5 % zum Vorjahresquartal) gegeben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stiegen die Preise gegenüber dem 1. Quartal 2026 um 1,6 %. Neben Anpassungen an gestiegene Kosten zu Jahresbeginn führten die infolge des Iran-Kriegs gestiegenen Energiepreise zu den teils deutlichen Preissteigerungen im 2. Quartal 2026.
Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei: +6,2 % zum Vorjahr
Innerhalb des Dienstleistungssektors stiegen die Preise im Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei mit +6,2 % am stärksten gegenüber dem Vorjahresquartal. Mit +20,7 % gegenüber dem 2. Quartal 2025 und +23,4 % gegenüber dem 1. Quartal 2026 stiegen darunter die Preise für die Güterbeförderung in der See- und Küstenschifffahrt am deutlichsten. Die infolge des Iran-Kriegs und der Blockade der Straße von Hormus gestiegenen Treibstoffpreise sowie die von den Reedereien erhobenen Zuschläge führten zu einer Erhöhung der Frachtraten. Auch die Preise für Speditionsleistungen (+6,2 % zum Vorjahresquartal und +4,5 % zum Vorquartal) und den Straßengüterverkehr (+5,8 % zum Vorjahresquartal und +3,5 % zum Vorquartal) stiegen infolge gestiegener Treibstoffkosten deutlich. Im Bereich Lagerung und lagereiverwandte Dienstleistungen stiegen die Preise mit +3,2 % gegenüber dem Vorjahresquartal (+0,3 % zum Vorquartal) weniger stark. Begründet wurde dieser Anstieg von den Unternehmen unter anderem mit höheren Personal- und Energiekosten, zum Beispiel für Kühlhäuser.
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/09/PD26_329_61311.html

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Quellen: die oben genannten Quellen

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Kategorie(n): Märkte & Konjunktur