Pressemitteilungen zu den Konjunkturprognosen Sommer 2025

ifo Institut hebt Wachstumsprognose an / Konjunktur aktuell: Konjunkturelle Belebung in Deutschland – strukturelle Probleme und US-Handelspolitik belasten / Sommerprognose IfW Kiel: Licht am Ende des Tunnels / RWI im Frühsommer: Zaghafter Aufschwung trotz Zolldrama

ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.: ifo Institut hebt Wachstumsprognose an (12. Juni 2025 )
Das ifo Institut hat seine Konjunkturprognose für Deutschland nach oben korrigiert. Die deutsche Wirtschaft soll im Jahr 2025 um 0,3 Prozent und 2026 um 1,5 Prozent wachsen. Gegenüber der Frühjahrsprognose wurden die Wachstumsraten um 0,1 bzw. 0,7 Prozentpunkte angehoben. „Die Krise der deutschen Wirtschaft hat im Winterhalbjahr ihren Tiefpunkt erreicht“, sagt ifo Konjunkturchef Timo Wollmershäuser. „Ein Grund für den Wachstumsschub sind die angekündigten Fiskalmaßnahmen der neuen Bundesregierung.“
https://www.ifo.de/pressemitteilung/2025-06-12/ifo-institut-hebt-wachstumsprognose

Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH): Konjunktur aktuell: Konjunkturelle Belebung in Deutschland – strukturelle Probleme und US-Handelspolitik belasten (12. Juni 2025)
Im ersten Halbjahr 2025 hat sich die konjunkturelle Lage in Deutschland etwas gebessert. Dabei hat geholfen, dass die Nachfrage aus den USA in Erwartung höherer Zölle vorübergehend anzog. Wenn die USA ihre Handelskonflikte nicht weiter eskalieren lassen, dürfte die Produktion in Deutschland nach der Sommerprognose des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) im Jahr 2025 mit 0,4% erstmals seit zwei Jahren wieder etwas zunehmen. Im März hatten die IWH-Konjunkturforscher noch einen Zuwachs von 0,1% für das laufende Jahr prognostiziert. Für das Jahr 2026 ist mit einem Zuwachs von 1,1% zu rechnen. Ähnliche Expansionsraten sind auch für Ostdeutschland zu erwarten.
https://www.iwh-halle.de/presse/pressemitteilungen/detail/konjunktur-aktuell-konjunkturelle-belebung-in-deutschland-strukturelle-probleme-und-us-handelspolitik-belasten

Institut für Weltwirtschaft (IfW Kiel): Sommerprognose IfW Kiel: Licht am Ende des Tunnels (12.06.2025)
Die deutsche Wirtschaft sieht etwas Licht am Ende des konjunkturellen Tunnels. Sie dürfte dieses Jahr etwas kräftiger zulegen als bislang erwartet. Das geht aus der Sommerprognose des IfW Kiel hervor. Demnach rechnet das IfW Kiel nun mit etwas höheren Zuwachsraten des Bruttoinlandsprodukts von 0,3 Prozent für das laufende Jahr (Frühjahrsprognose: 0,0 Prozent) und 1,6 Prozent im Jahr 2026 (Frühjahrsprognose: 1,5 Prozent). Zunächst dürfte die wirtschaftliche Dynamik jedoch noch verhalten bleiben, auch weil die US-Handelspolitik negativ zu Buche schlägt
https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/aktuelles/sommerprognose-ifw-kiel-licht-am-ende-des-tunnels/

RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (RWI): RWI im Frühsommer: Zaghafter Aufschwung trotz Zolldrama (12.06.2025)
Das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung erwartet für das Jahr 2025 eine leichte Erholung der deutschen Wirtschaft: Das reale BIP stieg im ersten Quartal kräftig um 0,4 %, hauptsächlich aufgrund von Vorzieheffekten bei den Exporten in die USA, und dürfte im Jahresdurchschnitt um 0,3 % zulegen. Für das Jahr 2026 wird ein Wachstum von 1,5 % prognostiziert, das insbesondere durch verstärkte öffentliche Investitionen getragen wird. Wichtig ist, die beschlossenen Maßnahmen der Bundesregierung zur Belebung des Wachstums jetzt schnell umzusetzen.
https://www.rwi-essen.de/presse/wissenschaftskommunikation/pressemitteilungen/detail/rwi-im-fruehsommer-zaghafter-aufschwung-trotz-zolldrama

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Quellen: die oben genannten Quellen

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Kategorie(n): Märkte & Konjunktur