Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU): Verkehrsgerichtstag vom 28. bis zum 30. Januar in Goslar - DGOU unterstützt: Schicksal Schwerverletzter in der Verkehrsunfallstatistik besser sichtbar machen (28.01.2026)
Die DGOU begrüßt die Annäherung der amtlichen Straßenverkehrsunfallstatistik an internationale Standards. Künftig könnten verkehrsspezifische Unfalldaten erstmals direkt mit medizinischen Bewertungen verknüpft werden. Denn Deutschland erfasst Schwerverletzte bislang nach einem rein formalen Kriterium, das über die tatsächliche Schwere der Verletzung wenig aussagt. Auf dem bevorstehenden Verkehrsgerichtstag in Goslar soll das Thema weiter vorangebracht werden. Im Vorfeld sagt DGOU-Präsident Prof. Dr. Frank Hildebrand: „Wenn Schwerverletzte tatsächlich medizinisch besser sichtbar werden, können Schutz- und Präventionsprogramme gezielter entwickelt werden.“
https://dgou.de/aktuelles/detail/dgou-unterstuetzt-schicksal-schwerverletzter-in-der-verkehrsunfallstatistik-besser-sichtbar-machen
Allgemeiner Deutscher Automobil-Club e.V. (ADAC): Der ADAC auf dem Verkehrsgerichtstag in Goslar (28.01.2026)
Ablenkung am Steuer, Promillegrenzen auf Fahrrädern und Pedelecs sowie Führerscheinprüfungen im Fokus
Vom 28. bis 30. Januar 2026 kommen in Goslar Expertinnen und Experten zusammen, um aktuelle Fragen des Verkehrsrechts zu diskutieren und im Anschluss Empfehlungen an Politik und Entscheidungsträger zu formulieren. Auch der ADAC ist beim diesjährigen Verkehrsgerichtstag wieder vertreten.
In insgesamt acht Arbeitskreisen werden zentrale verkehrsrechtliche Themen behandelt. Der erste Arbeitskreis befasst sich mit der Vollstreckung von Bußgeldern aus dem EU-Ausland in Deutschland. Für den ADAC ist dabei entscheidend, dass auch bei EU-Bußgeldern das Schuldprinzip gilt und der tatsächliche Fahrer zur Verantwortung gezogen wird – nicht automatisch der Halter.
https://presse.adac.de/meldungen/adac-ev/recht/der-adac-auf-dem-verkehrsgerichtstag-in-goslar.html
VCD Verkehrsclub Deutschland e.V.: VCD fordert zum Verkehrsgerichtstag: Neue Promillegrenze für Radfahrende und Radverkehr als Ganzes sicherer machen (28.01.2026)
Auf dem Verkehrsgerichtstag in Goslar wird u.a. über mögliche Gefahren durch alkoholisierte Rad- und Pedelecfahrende diskutiert. Der ökologische Verkehrsclub VCD spricht sich für die Einführung einer 1,1-Promillegrenze für Radfahrende aus, betont aber zugleich: Entscheidend für mehr Sicherheit sind bessere Radwegenetze und ein konsequentes Alkoholverbot für Autofahrende.
Beim diesjährigen Verkehrsgerichtstag (VGT) in Goslar befasst sich ein Arbeitskreis mit den Risiken durch alkoholisierte Fahrende von Fahrrädern, Pedelecs und E-Scootern. Für Radfahrende liegt die Grenze der absoluten Fahruntüchtigkeit bislang bei 1,6 Promille – obwohl wissenschaftliche Studien zeigen, dass die Fahrtüchtigkeit bereits ab etwa 0,8 Promille deutlich nachlässt. 83 Prozent der alkoholisierten Radfahrenden, die verunglücken, hatten mindestens 1,1 Promille im Blut. Der ökologische Verkehrsclub VCD sieht hier Handlungsbedarf und unterstützt die Einführung eines Bußgeldtatbestands ab 1,1 Promille für Radfahrende.
https://www.vcd.org/service/presse/pressemitteilungen/vcd-fordert-zum-verkehrsgerichtstag-neue-promillegrenze-fuer-radfahrende-und-radverkehr-als-ganzes-sicherer-machen
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Kategorie(n): Gesundheit & Umwelt