Pressemitteilungen zu den vorläufigen Ausgleichszöllen auf chinesische BEV-Autos

Kommission führt vorläufige Ausgleichszölle auf Einfuhren batteriebetriebener Elektrofahrzeugen aus China ein – Gespräche mit China laufen weiter / Ausgleichszölle auf chinesische Elektroautos: Chance für EU, offen, nachhaltig, und entschlossen zu agieren / VDA-Kommentierung zu den EU-Autozöllen - VDA-Präsidentin Hildegard Müller zu den EU-Autozöllen: / Ausgleichszölle auf E-Autos aus China: Kein Widerspruch zu Verhandlungen

Europäische Kommission: Kommission führt vorläufige Ausgleichszölle auf Einfuhren batteriebetriebener Elektrofahrzeugen aus China ein – Gespräche mit China laufen weiter (04.07.2024)
Die Europäische Kommission hat heute, neun Monate nach Einleitung einer Antisubventionsuntersuchung von Amts wegen, vorläufige Ausgleichszölle auf die Einfuhren batteriebetriebener Elektrofahrzeuge aus China eingeführt. Auf der Grundlage ihrer Untersuchung kam die Kommission zu dem Schluss, dass entlang der Wertschöpfungskette für Elektrofahrzeuge in China unfaire Subventionierung vorliegt und der Autoindustrie in der EU dadurch wirtschaftlicher Schaden droht. Im Rahmen der Untersuchung wurden auch die wahrscheinlichen Auswirkungen dieser Maßnahmen auf Einführer und Verwender von Elektroautos in der EU sowie auf die Verbraucher bewertet.
https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/ip_24_3630

Institut für Weltwirtschaft (IfW Kiel): Ausgleichszölle auf chinesische Elektroautos: Chance für EU, offen, nachhaltig, und entschlossen zu agieren (04.07.2024)
Die Europäische Union erhebt ab dem 4. Juli 2024 vorläufige Ausgleichszölle in Höhe von 21 Prozent auf aus China importierte batteriebetriebene Elektrofahrzeuge (BEV). Dieser Schritt folgt einer Untersuchung, die Beweise für WTO-widrige Subventionen für chinesische BEVs erbracht hat. Die EU ist damit der letzte große Markt, der neue Handelsschranken gegen chinesische BEVs errichtet. Die Einfuhr chinesischer Kraftfahrzeuge könnte deutlich zurückgehen, die Preise für E-Autos dürften sich dennoch langfristig kaum ändern. Für die EU könnte es jetzt besonders vorteilhaft sein, ihre Zollpolitik auch gegenüber anderen WTO-Mitgliedern anzupassen.
https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/aktuelles/ausgleichszoelle-auf-chinesische-elektroautos/

Verband der Automobilindustrie e. V. (VDA): VDA-Kommentierung zu den EU-Autozöllen - VDA-Präsidentin Hildegard Müller zu den EU-Autozöllen: (04.07.2024)
„Die Europäische Kommission hat heute die Anwendung von vorläufigen Ausgleichszöllen auf Importe von Elektrofahrzeugen aus China angekündigt. Die Ausgleichszölle von bis zu 37,6 Prozent werden ab dem 5. Juli eingeführt. Final entschieden über die endgültige Festsetzung wird aber erst Anfang November. Bis dahin müssen die Importeure Garantien in Höhe der möglicherweise anfallenden Zölle hinterlegen.
https://www.vda.de/de/presse/Pressemeldungen/2024/240704_Kommentierung_EU-Autozoelle

Bundesverband der Deutschen Industrie e. V. (BDI): Ausgleichszölle auf E-Autos aus China: Kein Widerspruch zu Verhandlungen (04.07.2024)
Tanja Gönner, BDI-Hauptgeschäftsführerin, über die Entscheidung der EU-Kommission für vorläufige Ausgleichszölle auf E-Autos aus China:"Ausgleichszölle sind kein Widerspruch zu Verhandlungen.” -"Vorläufige Ausgleichszölle sind kein Widerspruch zu Verhandlungen. Es ist gängige und konstruktive Praxis, die Anwendung von handelspolitischen Instrumenten mit Verhandlungen zu begleiten. Wichtig ist jetzt, das Zeitfenster bis zur Einführung permanenter Zölle im Herbst für intensive Gespräche mit Peking zu nutzen. Eine Verhandlungslösung, in der China verbindliche Zusagen für den Abbau staatlicher Subventionen macht, wäre der beste Weg. Die Verhandlungslinie der Kommission sollte die Interessenvielfalt in der EU widerspiegeln.
https://bdi.eu/presse/#/artikel/news/ausgleichszoelle-auf-e-autos-aus-china-kein-widerspruch-zu-verhandlungen

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Quellen: die oben genannten Quellen

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Kategorie(n): Märkte & Konjunktur