Statistisches Bundesamt (Destatis): 38,1 % mehr E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden im Jahr 2025 (Pressemitteilung Nr. N049 vom 16. Juli 2026)
• Zahl der Todesopfer ebenfalls gestiegen: auf 38 im Jahr 2025
• Mehr als die Hälfte der Verunglückten auf E-Scootern war jünger als 25 Jahre
• Häufigste Unfallursache: Falsche Straßenbenutzung
WIESBADEN – Die Zahl der E-Scooter-Unfälle, bei denen Menschen verletzt oder getötet wurden, ist weiter gestiegen. Im Jahr 2025 registrierte die Polizei in Deutschland 16 496 E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden – das waren 38,1 % mehr als im Jahr zuvor (11 944 Unfälle). Dabei kamen insgesamt 38 Menschen ums Leben, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Die Zahl der Todesopfer ist damit im Vergleich zu 2024 ebenfalls gestiegen: Damals starben 27 Menschen bei E-Scooter-Unfällen. 1 895 Menschen wurden im Jahr 2025 bei solchen Unfällen schwer verletzt und 16 184 leicht.
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/07/PD26_N049_462.html
Deutscher Verkehrssicherheitsrat e.V. (DVR): E-Scooter-Unfälle steigen um 38,1 Prozent: DVR fordert Befähigungsnachweis und Mindestalter von 15 Jahren (16.07.2026)
Die Zahl der E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden ist im Jahr 2025 drastisch gestiegen. Nach aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) nahm ihre Zahl gegenüber 2024 um 38,1 Prozent von 11.944 auf 16.496 zu. Bei E-Scooter-Unfällen kamen 2025 insgesamt 38 Menschen ums Leben, was im Vergleich zu 2024 mit 27 Getöteten einem Anstieg um 40,7 Prozent entspricht. Auch die Zahl der Schwerverletzten stieg deutlich um 25,2 Prozent von 1.513 auf 1.895. Bei den Leichtverletzten gab es einen Zuwachs um 41,6 Prozent von 11.433 im Jahr 2024 auf 16.184 im Jahr 2025.
Befähigungsnachweis für sichere Mobilität einführen
Als einen Baustein zur Verhütung von E-Scooter-Unfällen fordert der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) die Einführung eines E-Scooter-Befähigungsnachweises für alle Verkehrsteilnehmenden, die keinen Führerschein besitzen. Das Unfallgeschehen deutet darauf hin, dass es häufig an Regelkenntnissen und Fahrfähigkeiten im Umgang mit E-Scootern mangelt.
https://www.dvr.de/presse/dvr-fordert-befaehigungsnachweis
TÜV-Verband e. V.: Steigende E-Scooter-Unfallzahlen: Sicherheit muss mit der Mobilitätswende Schritt halten (16. Juli 2026)
Statistisches Bundesamt veröffentlicht Unfallstatistik zu E-Scootern. Unfälle haben sich seit dem Jahr 2021 verdreifacht. Aus Sicht des TÜV-Verbands zeigt die Entwicklung, dass Verkehrssicherheit und Infrastruktur mit der wachsenden Nutzung nicht Schritt halten.
Berlin, 16. Juli 2026 - Die Zahl der E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden ist im Vergleich zum Vorjahr um 38 Prozent von 11.944 Unfälle auf 16.496 Unfälle im Jahr 2025 gestiegen. Im vergangenen Jahr kamen dabei 38 Menschen ums Leben. Seit Beginn der amtlichen Statistik im Jahr 2021 hat sich die Zahl der Unfälle mehr als verdreifacht (2021: 5.535 Unfälle mit Personenschaden). Die aktuelle Unfallstatistik zu E-Scootern des Statistischen Bundesamtes kommentiert Robin Zalwert, Referent New Mobility beim TÜV-Verband:
https://www.tuev-verband.de/pressemitteilungen/steigende-e-scooter-unfallzahlen-sicherheit-muss-mit-der-mobilitaetswende-schritt-halten
Deutsche Verkehrswacht e.V.: „ScootSkills“ geht online: Deutsche Verkehrswacht schafft Grundlage für offenes Netzwerk von E-Scooter-Trainings (15. Juli 2026)
Immer mehr E-Scooter sind auf den Straßen unterwegs. Laut Statistischem Bundesamt befanden sich bereits 2023 mehr als 1,4 Millionen E-Scooter in Privathaushalten. Gleichzeitig zeigen die Unfallzahlen, dass viele Nutzerinnen und Nutzer die Fahrzeuge nicht sicher beherrschen oder wichtige Verkehrsregeln nicht einhalten. Im vergangenen Jahr sind 33 E-Scooter-Fahrende tödlich verunglückt – Tendenz steigend. Die Deutsche Verkehrswacht (DVW) sieht angesichts dieser Entwicklung dringenden Handlungsbedarf und erweitert ihr Angebot zur Verkehrssicherheitsarbeit mit Elektrokleinstfahrzeugen. Ab sofort ist die neue Plattform „ScootSkills“ unter www.scootskills.de erreichbar. Sie bündelt Informationen und Materialien rund um E-Scooter-Trainings und unterstützt den Aufbau eines offenen Netzwerks qualitativer Angebote von verschiedenen Umsetzern.
„E-Scooter gehören inzwischen zum Mobilitätsalltag vieler Menschen. Umso wichtiger ist es, dass ihre Nutzung sicher erfolgt und die Verkehrsregeln bekannt sind, denn mit der Zahl der Elektroroller sind auch die Unfallzahlen gestiegen“, sagt DVW-Präsidentin Kirsten Lühmann. „Mit ScootSkills schaffen wir Voraussetzungen für ein bundesweites Trainingsnetzwerk, das auch Umsetzende außerhalb der Verkehrswacht anspricht. So wollen wir Menschen in unterschiedlichen Kontexten erreichen – in Unternehmen, an Schulen und in der Freizeit.“
https://www.verkehrswacht.de/scootskills-geht-online-deutsche-verkehrswacht-schafft-grundlage-fuer-offenes-netzwerk-von-e-scooter-trainings/
Die vollständigen Inhalte dieser Pressemitteilungen werden auf unserer Seite nicht angezeigt. Zum Lesen der Mitteilungen klicken Sie bitte auf die oben genannten Links. Quellen: die oben genannten Quellen |
Stichwörter: Pressemitteilungen zu E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden im Jahr 2025, E‑Scooter‑Unfälle, Personenschaden, DVR, Befähigungsnachweis, TÜV‑Verband, Verkehrssicherheit, Falsche Straßenbenutzung, ScootSkills, Deutsche Verkehrswacht, Elektrokleinstfahrzeuge, Unfallstatistik 2025
Kategorie(n): Gesundheit & Umwelt, Mobilität & Verkehr