bdo Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmen e.V.: Automatisiertes Fahren: Öffentliche Mobilität stärken statt Strukturen gefährden (20.10.2026)
bdo fordert zur Verkehrsministerkonferenz klare Regeln für Robotaxis und bdo fordert zur Verkehrsministerkonferenz klare Regeln für Robotaxis und aktive Einbindung des Busmittelstands
Der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmen (bdo) fordert zur Verkehrsministerkonferenz am 21. und 22. Oktober verbindliche Regeln für automatisierte Fahrdienste. Die vorgeschlagene Verlängerung von Erprobungsgenehmigungen auf bis zu zehn Jahre lehnt der Verband ab. Er warnt vor einer Verdrängung bestehender Verkehrsangebote durch finanzstarke Technologiekonzerne und fordert Sicherheit, fairen fairen Wettbewerb und die Beteiligung mittelständischer Unternehmen von Beginn an abzusichern.
Die privaten und mittelständischen Busunternehmen wollen automatisiertes Fahren voranbringen – mit betrieblicher Erfahrung, regionaler Verantwortung und dem Wissen, wo Mobilitätsangebote fehlen. Als Ergänzung zu Bus und Bahn können autonome Dienste die Versorgung gerade im ländlichen Raum verbessern. Der bdo unterstützt daher die Zielsetzung der Länderarbeitsgruppe „Umgang mit Robotaxen in Deutschland“. In seiner Stellungnahme macht er aber deutlich: Der vorliegende Vorschlag schafft dafür noch keine ausreichend verbindlichen Bedingungen.
https://www.bdo.org/presse/pressemitteilungen/20-10-2026-automatisiertes-fahren-oeffentliche-mobilitaet-staerken-statt-strukturen-gefaehrden
bdo Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmen e.V.: bdo-Stellungnahme: Autonomes Fahren für eine starke öffentliche Mobilität gestalten (20.10.2026)
Zum Bericht und Beschlussvorschlag der Länderarbeitsgruppe „Umgang mit Robotaxen in Deutschland“ vom 26. August 2026 im Vorfeld der Verkehrsministerkonferenz
Der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmen (bdo) ist der Spitzenverband der deutschen Busbranche und vertritt die Interessen von über 3.000 privaten und mittelständischen Unternehmen aus dem Bereich Personennahverkehr, Bustouristik und Fernlinienverkehr gegenüber Politik und Öffentlichkeit.
https://www.bdo.org/presse/positionen/20-10-2026-bdo-stellungnahme-autonomes-fahren-fuer-eine-starke-oeffentliche-mobilitaet-gestalten
ZDS Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e. V.: MPK & VMK: ZDS fordert nationale Investitionsoffensive für Häfen und Infrastruktur (20. Oktober 2026)
Leistungsfähige und sichere Häfen, Schienen und Wasserstraßen sind eine nationale Aufgabe – ZDS fordert verlässliche Finanzierung, klare Zuständigkeiten und besseren Schutz kritischer Infrastruktur
Berlin/Hamburg – Vor der Konferenz der Ministerpräsidenten (MPK)- und der Verkehrsminister (VMK) am 21. und 22. Oktober fordert der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) Bund und Länder auf, die Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur mit deutlich größerer Entschlossenheit voranzutreiben. Deutschland hat über Jahrzehnte zu wenig in den Erhalt und Ausbau seiner Verkehrswege investiert. Die Folgen sind heute in nahezu allen Bereichen sichtbar: bei Straßen und Brücken ebenso wie bei Schienen, Wasserstraßen und Häfen.
Ähnlich wie bei der Verteidigungsfähigkeit steht Deutschland damit vor einem grundlegenden Investitionsdefizit, das sich nicht mit punktuellen Maßnahmen beheben lässt. Die Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur ist eine nationale Zukunftsaufgabe, die langfristige politische Priorität und eine verlässliche Finanzierung erfordert.
https://zds-seehaefen.de/2026/10/20/mpk-zds-fordert-investitionsoffensive-fuer-haefen/
Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL): Trassenpreisreform - GDL warnt vor Abwärtsspirale auf der Schiene und erwartet klares Signal von Verkehrsministerkonferenz (20. Oktober 2026)
Die GDL fordert die Verkehrsministerkonferenz auf, ein klares Signal an den Bund zu senden: Die Reform des Trassenpreissystems gehört nicht auf die lange Bank, sondern auf die politische Tagesordnung.
Frankfurt am Main/Berlin, 20. Oktober 2026
Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) fordert angesichts der angekündigten drastischen Steigerungen der Trassenpreise eine grundlegende Reform des deutschen Trassenpreissystems. Mit Blick auf die Verkehrsministerkonferenz der Länder am 21. und 22. Oktober in Hohenschwangau erwartet die GDL von Bund und Ländern, den bisherigen Forderungen nach bezahlbaren und planbaren Trassenpreisen nun konkrete politische Schritte folgen zu lassen.
Nach Angaben aus der Branche sollen die Entgelte im Schienengüterverkehr 2028 im Durchschnitt um mehr als 14 Prozent steigen. Für Gefahrguttransporte sind Aufschläge von 63,5 Prozent, für besonders schwere Güterzüge sogar von knapp 85 Prozent vorgesehen. Bereits für 2027 zeichnet sich eine Steigerung von nahezu 13 Prozent ab.
https://www.gdl.de/aktuelles/news/gdl-warnt-vor-abwaertsspirale-auf-der-schiene-und-erwartet-klares-signal-von-verkehrsministerkonferenz/
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Stichwörter: Pressemitteilungen zu Forderungen an die die Ministerpräsidenten (MPK)- und die Verkehrsminister (VMK) anlässlich der Verkehrsministerkonferenz am 21. und 22. Oktober 2026, bdo, Automatisiertes Fahren, Robotaxis, öffentliche Mobilität, Verkehrsministerkonferenz, Busmittelstand, autonome Fahrdienste, fairer Wettbewerb, ZDS, Hafeninfrastruktur, GDL, Trassenpreisreform
Kategorie(n): Aus den Organisationen, Mobilität & Verkehr