Pressemitteilungen zu Trumps neuer Zollankündigung trotz Turnberry-Deal 2025

Internationaler Handel - Zolleinigung mit den Vereinigten Staaten / Trumps neue Zollankündigungen: Handelsabkommen muss von beiden Seiten eingehalten werden / KITE Insta Analysis: US tariffs could significantly impact Europe’s automotive sector / Globales Geschäft unter Druck: Handelskonflikte, Regulierung und Unsicherheit nehmen zu

Presse- und Informationsamt der Bundesregierung: Internationaler Handel - Zolleinigung mit den Vereinigten Staaten (4. Mai 2026)
Zölle, Freihandel und Handelsbilanzen – diese Schlagworte sind derzeit überall zu lesen. Eine schriftliche Vereinbarung soll wichtige Details zur Grundsatzeinigung der Europäischen Kommission mit den USA klären. Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick.
Die Europäische Kommission und die Vereinigten Staaten haben sich im August 2025 im sogennanten Turnberry-Deal auf eine Grundsatzeinigung zur Höhe der gegenseitigen Zölle verständigt. Bundeskanzler Friedrich Merz begrüßte die Grundsatzeinigung . Es sei „gut, dass Europa und die USA sich geeinigt haben und so eine unnötige Eskalation in den transatlantischen Handelsbeziehungen vermeiden”. Deutschland habe so seine Kerninteressen wahren können. Das Ergebnis sei „in der gegebenen Situation das Beste, was zu erreichen war”.
https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/faq-eu-us-zolleinigung-2340924

Bundesverband der Deutschen Industrie e. V. (BDI): Trumps neue Zollankündigungen: Handelsabkommen muss von beiden Seiten eingehalten werden (04.05.2026)
Wolfgang Niedermark, Mitglieder der Hauptgeschäftsführung des BDI: 
„Die Ankündigungen sind eine erneute massive Herausforderung für die transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen und gefährden sie über die Automobilindustrie hinaus.
Das Handelsabkommen zwischen der EU und den USA muss von beiden Seiten eingehalten werden. Dazu gehört ausdrücklich, dass die EU ihren Teil zügig und entschlossen umsetzt. Die amerikanische Seite beschädigt mit immer neuen Provokationen das gegenseitige Vertrauen, dennoch ist ein weiteres Aufschieben keine Option. Es gilt, Vertrauen zu sichern und weiteren Eskalationen vorzubeugen.
Es gilt auch: Europäische Gesetzgebung und Handelspolitik entstehen in transparenten, rechtsstaatlichen Verfahren, und darauf durch unangekündigte Strafmaßnahmen gegen Schlüsselindustrien Druck auszuüben, ist unangebracht und zerstört Vertrauen.
Aus Sicht der Industrie sollte die Bundesregierung aktiv dazu beitragen, bestehende Spannungen abzubauen.“
https://bdi.eu/de/articles/presse/trumps-neuen-zollankuendigungen-handelsabkommen-muss-von-beiden-seiten-eingehalten-werden

Kiel Institut für Weltwirtschaft: KITE Insta Analysis: US tariffs could significantly impact Europe’s automotive sector (01.05.2026)
An ad hoc simulation-based assessment by Julian Hinz, head of the Trade Policy Research Group, highlights the potential economic consequences of an announced 25% United States tariff on European Union automobile imports. Drawing on simulations conducted with the KITE model and based on currently available policy information, the analysis points to substantial sectoral disruptions across Europe’s automotive industry.
According to the findings, Germany’s automotive sector would be particularly affected. In the short run, output losses are estimated at nearly €15 billion, rising to approximately €30 billion over the longer term. Other European economies with strong automotive sectors—including Italy, Slovakia, and Sweden—would also experience notable declines.
https://www.kielinstitut.de/de/publikationen/aktuelles/kite-insta-analysis-us-tariffs-could-significantly-impact-europes-automotive-sector/

Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V. (DIHK): Globales Geschäft unter Druck: Handelskonflikte, Regulierung und Unsicherheit nehmen zu (04.05.2026)
Der internationale Handel wird für deutsche Unternehmen zunehmend komplexer. Handelskonflikte, geopolitische Spannungen und neue regulatorische Vorgaben erschweren das Auslandsgeschäft spürbar. Der DIHK Außenwirtschaftsreport 2026 zeigt zugleich, dass digitale Verfahren Fortschritte bringen, die die wachsenden Belastungen jedoch nur teilweise ausgleichen.
• Digitalisierung sorgt für Tempo – und Entlastung 
• Rückläufige Zahlen, steigende Anforderungen
Der internationale Handel wird für deutsche Unternehmen rauer. Neue Handelskonflikte, wachsende regulatorische Anforderungen und anhaltende geopolitische Spannungen setzen das Auslandsgeschäft zunehmend unter Druck. Das zeigt der DIHK-Außenwirtschaftsreport 2026. Grundlage ist eine Umfrage unter den 79 Industrie- und Handelskammern (IHKs) mit insgesamt rund 382.000 Beratungskontakten pro Jahr.
https://www.dihk.de/de/newsroom/globales-geschaeft-unter-druck-handelskonflikte-regulierung-und-unsicherheit-nehmen-zu--176784

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Quellen: die oben genannten Quellen

Stichwörter: Pressemitteilungen zu Trumps neuer Zollankündigung trotz Turnberry-Deal 2025, Turnberry-Deal, transatlantische Handelsbeziehungen, Strafzölle, Automobilimporte, sektorale Disruptionen, Handelskonflikte, regulatorische Vorgaben, Außenwirtschaftsreport 2026, geopolitische Spannungen, digitale Verfahren

Kategorie(n): Märkte & Konjunktur