Bundesministerium für Verkehr (BMV): Mehr Ladeinfrastruktur an Gebäuden – mehr Flexibilität für Handel und Wirtschaft - Neues Gebäude-Elektromobilitätsinfrastrukturgesetz im Kabinett verabschiedet (13.05.2026)
Die Bundesregierung bringt den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität weiter voran. Mit dem heute im Bundeskabinett verabschiedeten Entwurf des Gebäudemodernisierungsgesetzes werden zentrale Elemente der EU-Gebäuderichtlinie (Energy Performance of Buildings Directive, kurz EPBD) in deutsches Recht umgesetzt. Die EPBD weitet den Ausbau der Ladeinfrastruktur an Gebäuden für Wirtschaft und Handel aus und erleichtert ihn.
Insbesondere auf öffentlich zugänglichen Handelsparkplätzen kann Ladeinfrastruktur künftig flexibel und bedarfsgerecht bereitgestellt werden. Statt einer starren Mindestzahl an langsamen AC-Ladepunkten ist auf öffentlich zugänglichen Parkplätzen (z. B. von Supermärkten und Baumärkten) nunmehr entscheidend, dass insgesamt eine bedarfsgerechte Ladeinfrastruktur bereitsteht. Das können also auch weniger Ladepunkte, dafür mit einer schnelleren Lademöglichkeit sein. Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) hat sich für diese Flexibilität eingesetzt, damit die Ladeinfrastruktur ausgebaut wird, die die höchste Nachfrage verspricht.
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder: „Verpflichtungen zum Ausbau von Ladeinfrastruktur müssen vor allem praxistauglich und bedarfsgerecht sein. Deshalb hat sich das Bundesministerium für Verkehr bei der Umsetzung der EU-Vorgaben für eine flexible Lösung eingesetzt, die den Fokus auf die Ladeleistung legt und insbesondere Handel und Wirtschaft unnötig starre Vorgaben für eine Mindestanzahl von Ladepunkten erspart. Mit der neuen Flexibilität schaffen wir für Nutzerinnen und Nutzer die bestmöglichen Ladebedingungen und entlasten zugleich die Wirtschaft. Mit dieser Lösung ist das schnelle Aufladen zum Beispiel während des Einkaufens problemlos möglich.“
https://www.bmv.de/SharedDocs/DE/Pressemitteilungen/2026/039-mehr-ladeinfrastruktur-an-gebaeuden.html?nn=76092
Österreich - Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI): Mobilitätsminister Hanke, Staatssekretär Pröll und Digitalisierungsstaatssekretär Schellhorn präsentieren Maßnahmen für den Ausbau der E-Ladeinfrastruktur und Entbürokratisierung (13. Mai 2026)
Bundesregierung erweitert Ladestellen am hochrangigen Straßennetz und dehnt „Pickerl“-Intervalle aus
Mobilitätsminister Peter Hanke brachte heute im Zuge der Ministerratssitzung gemeinsam mit den Staatssekretären Pröll und Schellhorn eine Reihe von Maßnahmen für den Ausbau der E-Mobilität, Verbesserungen beim Kraftfahrgesetz sowie dem Bundesstraßengesetz auf den Weg.
Dichteres E-Ladenetz stärkt Trend Richtung E-Mobilität
Mit der Novellierung des Bundesstraßengesetzes setzt die Bundesregierung eine Beschleunigungsmaßnahme für den Ausbau von Ladestellen am hochrangigen Straßennetz.
„Die Änderung leistet damit nicht nur einen wichtigen Beitrag für das Erreichen der Mobilitätswende, sondern zündet auch einen Turbo für den Umstieg auf E-Mobilität, insbesondere bei LKWs und Bussen. Gerade in geopolitisch unsicheren Zeiten ist das ein wichtiger Beitrag für mehr Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern“, unterstreicht Bundesminister Peter Hanke.
In Zukunft soll Ladeinfrastruktur am hochrangigen Netz, etwa auf Tankstellen, Raststätten, Rastplätzen und Parkflächen leichter errichtet werden können – genau dort, wo die Menschen sie brauchen. Bisher haben bestehende Schutzzonen und die damit einhergehenden Beschränkungen neue Ladeinfrastruktur verzögert oder teilweise sogar verhindert. Mit der Novelle wird eine höhere Dichte an Ladestationen im Sinne des von Bundesminister Hanke forcierten E-Mobilitätsprogramms „eMOVE Austria“ geschaffen und der Ausbau signifikant beschleunigt. Die Ladeinfrastruktur in Österreich hat sich im vergangenen Jahr erfreulich entwickelt. Die Ultraschnellladepunkte (mehr als 150 Kilowatt) haben sich 2025 auf über 4.000 verdoppelt. Insgesamt gibt es aktuell über 38.000 öffentliche Ladepunkte in Österreich. Mit dem heutigen Beschluss werden auch die Autobahnen und Schnellstraßen Teil der Mission von eMOVE Austria.
https://www.bmimi.gv.at/service/presse/hanke/2026/0513-ministerrat.html
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Kategorie(n): Logistische Infrastruktur