Institut für Weltwirtschaft (IfW Kiel): Schiffsdurchfahrten im Roten Meer – erneuter Einbruch nach leichter Stabilisierung - Der Konflikt im Nahen Osten verändert die internationalen Handelsrouten auf See. Die Anzahl an Containerschiffen, die das Rote Meer und den Suezkanal passieren, ist im Februar im Vergleich zum Januar abermals gesunken. (11.03.2024)
Der Konflikt im Nahen Osten verändert die internationalen Handelsrouten auf See. Die Anzahl an Containerschiffen, die das Rote Meer und den Suezkanal passieren, ist im Februar im Vergleich zum Januar abermals gesunken. Gleichzeitig hat sich die Menge an Schiffen rund ums Kap der Guten Hoffnung vor Afrika verdreifacht. Gesamtwirtschaftlich und speziell für die deutsche Wirtschaft sind aber keine negativen Folgen zu erwarten, sowohl die Frachtraten nach Europa also auch die ankommende Warenmenge in der Nordsee stabilisieren sich. Dies geht aus dem jüngsten Update des Kiel Trade Indicators hervor. Der Algorithmus wertet die weltweiten Positionsdaten von Containerschiffen in Echtzeit aus.
https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/aktuelles/schiffsdurchfahrten-im-roten-meer-erneuter-einbruch-nach-leichter-stabilisierung/
Statistisches Bundesamt (Destatis): Seeverkehr 2023: Güterumschlag 4,1 % geringer als im Vorjahr (11.03.2024)
Pressemitteilung Nr. 092 vom 11. März 2024 / Die Vereinigten Staaten lösen Schweden als größten Handelspartner deutscher Seehäfen ab - Das mit Abstand wichtigste Lieferland für Erdgas waren die USA mit 3,7 Millionen Tonnen - Containerumschlag mit chinesischen Häfen geht mit 12,2 % überdurchschnittlich zurück
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/03/PD24_092_463.html
ZDS Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e. V.: Seegüterumschlag 2023: Rückgang um 4,1 Prozent unterstreicht Notwendigkeit hoher Investitionen in die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Seehäfen (11.03.2024)
Konjunkturschwäche und unzureichendes politisches Handeln setzten deutsche Seehäfen unter Druck. - Der Güterumschlag in den deutschen Seehäfen ist 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 4,1 Prozent gesunken. Dieser Rückgang lässt sich vor allem auf die schwache europäische Konjunktur zurückführen. Um den Trend in den nächsten Jahren umzukehren, sind jedoch massive Investitionen in die Hafen- und Verkehrsinfrastruktur notwendig.
https://zds-seehaefen.de/2024/03/11/seegueterumschlag-2023-rueckgang-um-41-prozent-unterstreicht-notwendigkeit-hoher-investitionen-in-die-wettbewerbsfaehigkeit-der-deutschen-seehaefen/
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Kategorie(n): Märkte & Konjunktur