Europäische Kommission: EU und USA veröffentlichen gemeinsame Erklärung zu transatlantischem Handel und Investitionen (21.08.2025)
Die EU und die USA haben eine gemeinsame Erklärung zur Schaffung eines Rahmens für fairen, ausgewogenen und für beide Seiten vorteilhaften transatlantischen Handel und transatlantische Investitionen abgegeben. Diese gemeinsame Erklärung bestätigt und baut auf der politischen Einigung auf, die Präsidentin von der Leyen und Präsident Trump am 27. Juli erzielt haben.
In der Gemeinsamen Erklärung wird die Verpflichtung beider Seiten dargelegt, auf die Wiederherstellung der Stabilität und Vorhersehbarkeit des Handels und der Investitionen zwischen der EU und den USA zum Nutzen der Unternehmen und der Bürgerinnen und Bürger hinzuarbeiten. Dies ist der erste Schritt in einem Prozess, der den Handel steigern und den Marktzugang in weiteren Sektoren verbessern wird. Die Gemeinsame Erklärung folgt auf intensive Verhandlungen unter der Leitung von EU-Handelskommissar Maroš Šefčovič mit seinen US-amerikanischen Amtskollegen, Handelsminister Howard Lutnick und dem US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer.
https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/ip_25_1973
Directorate-General for Trade and Economic Security: Joint Statement on a United States-European Union framework on an agreement on reciprocal, fair and balanced trade (21.08.2025)
The United States and the European Union are pleased to announce that they have agreed on a Framework on an Agreement on Reciprocal, Fair, and Balanced Trade ('Framework Agreement').
This Framework Agreement represents a concrete demonstration of our commitment to fair, balanced, and mutually beneficial trade and investment. This Framework Agreement will put our trade and investment relationship – one of the largest in the world – on a solid footing and will reinvigorate our economies’ reindustrialisation. It reflects acknowledgement by the European Union of the concerns of the United States and our joint determination to resolve our trade imbalances and unleash the full potential of our combined economic power. The United States and the European Union intend this Framework Agreement to be a first step in a process that can be further expanded over time to cover additional areas and continue to improve market access and increase their trade and investment relationship.
https://policy.trade.ec.europa.eu/news/joint-statement-united-states-european-union-framework-agreement-reciprocal-fair-and-balanced-trade-2025-08-21_en
Europäische Kommission: Fragen und Antworten zur Gemeinsamen Erklärung EU-USA zu transatlantischem Handel und transatlantischen Investitionen (21.08.2025)
Allgemeines
Was sind die wichtigsten Aspekte der Gemeinsamen Erklärung?
Die Gemeinsame Erklärung definiert die neuen Parameter für die Handelsbeziehungen zwischen der EU und den USA und bringt ein wichtiges Maß an Stabilität und Vorhersehbarkeit im transatlantischen Handel zum Nutzen von Unternehmen, Arbeitnehmern und Verbrauchern auf beiden Seiten zurück.
Zu den wichtigsten Verpflichtungen auf beiden Seiten gehören:
• Anwendung einer maximalen, allumfassenden Zollobergrenze von 15 % für EU-Erzeugnisse, für die Gegenseitigkeitszölle gelten. Für Erzeugnisse, für die bereits Meistbegünstigungszölle in Höhe von 15 % oder mehr gelten, werden keine zusätzlichen Zölle erhoben.
https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/qanda_25_1974
Verband der Automobilindustrie e. V. (VDA): VDA-Präsidentin Hildegard Müller zur Erklärung zwischen der EU und den USA zum Handelsdeal (21.08.2025)
VDA-Präsidentin Hildegard Müller:
„Es ist ein gutes Zeichen, dass sich die USA und die EU nun endlich auf ein gemeinsames Dokument über ihre am 27. Juli 2025 verkündete Zollvereinbarung verständigt haben. Besonders wichtig für die europäische Automobilindustrie sind dabei die Regelungen zu den gegenseitigen Zollsenkungen – nachdem die Belastungen in die Milliarden Euro bzw. Dollar gingen, eine äußerst wichtige Nachricht. Gleichzeitig werden die bald geltenden Zölle mit 15 Prozent deutlich über den ursprünglichen 2,5 Prozent für die Exporte in die USA liegen. Langfristig muss das Ziel sein, hier wieder zu einem geringeren Zollsatz zu kommen.
https://www.vda.de/de/presse/Pressemeldungen/2025/250821_Kommentierung_zur_Einigung_EU_-_USA
Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V. (DIHK): Handelserklärung EU-USA: Unwägbarkeiten bleiben hoch (21.08.2025)
DIHK setzt langfristig weiterhin auf Abschaffung der Zölle
Europäische Union und USA haben sich nach ihrem "Zoll-Deal" von Ende Juli nun auf eine Erklärung geeinigt, in der sie Details der Vereinbarung skizzieren. Aus Sicht der deutschen Wirtschaft ist das Ergebnis ausbaufähig.
"Auch nach der gemeinsamen EU-US-Handelserklärung sind die Unwägbarkeiten für die deutsche Wirtschaft im US-Geschäft hoch", kommentiert Volker Treier, Außenwirtschaftschef der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), die Vereinbarung.
https://www.dihk.de/de/aktuelles-und-presse/aktuelle-informationen/handelserklaerung-eu-usa-unwaegbarkeiten-bleiben-hoch-136060
Association des Constructeurs Européens d’Automobiles (ACEA): Clarity on EU-US auto tariffs marks progress; now momentum must be maintained (21.08.2025)
The European Automobile Manufacturers’ Association (ACEA) welcomes today’s joint EU-US statement providing additional clarity on the recent trade deal agreed in principle between the two sides.
In particular, ACEA is encouraged by the confirmation that the United States will reduce its tariffs on imports of EU automobiles from 27.5% to 15%.
“This confirmation is a positive step that provides greater certainty for our industry,” stated Sigrid de Vries, ACEA’s Director General. “It is now crucial that the Commission proceeds to implement the EU’s commitments without delay, mitigating the tariff impact which already has cost automakers millions of euros in duties every day.”
https://www.acea.auto/press-release/clarity-on-eu-us-auto-tariffs-marks-progress-now-momentum-must-be-maintained/
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Kategorie(n): Märkte & Konjunktur