Pressemitteilungen zum InfraGO-Zustandsbericht 2025

DB InfraGO: Zustandsnote des Schienennetzes 2025 konstant geblieben / Netzzustandsbericht: Chaos steigt, Qualität bleibt konstant / InfraGO-Zustandsbericht: Investitionsstau systematisch mit Fonds abbauen

Deutsche Bahn AG: DB InfraGO: Zustandsnote des Schienennetzes 2025 konstant geblieben (07. Mai 2026)
InfraGO-Zustandsbericht 2025: Gesamtnote 3,00 für alle Anlagen im Schienennetz • Mehr als 380.000 Anlagen nach Schulnotenlogik bewertet • Bahnhöfe verbessern sich leicht auf 2,96 
Der Zustand des deutschen Schienennetzes stabilisiert sich. Das zeigen neue Daten des DB InfraGO-Zustandsberichtes für das Jahr 2025. Die Zustandsnote für das gesamte Schienennetz in Deutschland beträgt im Mittel 3,00 und liegt auf Vorjahresniveau. Damit scheint der langjährige Abwärtstrend gestoppt zu sein. Die Bahnhöfe konnten sich mit der Note 2,96 gegenüber 3,03 in 2024 sogar leicht verbessern. Dazu beigetragen haben die im vergangenen Jahr fertiggestellten 124 Bahnhöfe – mit einer zukunftsweisenden Rundum-Erneuerung. 
Für den jährlichen Bericht untersucht die DB InfraGO mehr als 380.000 Anlagen des Fahrwegs und der Bahnhöfe und bewertet diese nach Schulnotenlogik. Benotet werden alle Brücken, Tunnel, Stützbauwerke, Gleise, Weichen, Bahnübergänge, Stellwerke, Oberleitungen sowie Anlagen der Bahnhofsinfrastruktur.
https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/DB-InfraGO-Zustandsnote-des-Schienennetzes-2025-konstant-geblieben-13865538

Netzwerk Europäischer Eisenbahnen e.V.: Netzzustandsbericht: Chaos steigt, Qualität bleibt konstant (07.05.2026)
Die DB InfraGO AG hat ihren Netzzustandsbericht veröffentlicht. Die Qualität des Schienennetzes blieb zwischen 2024 und 2025 konstant. Ein von der InfraGO beschworene Stabilisierung, die erreicht wäre und demnächst Verbesserungen einläute, sehen DIE GÜTERBAHNEN zunächst lediglich als eine weitere von vielen Ankündigungen der InfraGO.
Neele Wesseln, Geschäftsführerin der GÜTERBAHNEN: „Das notwendige Baugeschehen müsste eigentlich wie ein guter Theaterabend ablaufen: Unsichtbare Bühnentechnik im Dienst einer reibungslosen Vorstellung. Im Moment sehen wir bei der DB InfraGO aber viel zu viele chaotische Baustellen, die den Zugbetrieb massiv stören und im Ergebnis Industrie und Reisende auf die Straße treiben. Baustellen, auf denen stundenlang niemand arbeitet, sehen wir regelmäßig. Da der Bedarf unverändert hoch bleibt, um das Netz zu verbessern, muss die InfraGO zusammen mit den Baufirmen effizienter werden und eine bessere Balance zwischen Baugeschehen und dem Zugverkehr finden. Vor allem Oberleitungen und Stellwerke müssen in Zukunft noch viel schneller entstört und erneuert werden. Das ist mit der momentanen Leistung der DB InfraGO kaum tragbar für die Unternehmen.“
https://die-gueterbahnen.com/news/netzzustandsbericht-chaos-steigt-qualitaet-bleibt-konstant.html

Allianz pro Schiene e.V.: InfraGO-Zustandsbericht: Investitionsstau systematisch mit Fonds abbauen (07. Mai 2026)
Allianz pro Schiene fordert langfristige und planbare Investitionen des Bundes für mehr Verlässlichkeit im deutschen Schienennetz
Berlin, 07.05.2026. Ob Gleise, Stellwerke oder Bahnsteige: Trotz Rekordinvestitionen des Bundes gibt es bei der Schieneninfrastruktur in Deutschland noch immer einen gewaltigen Investitionsstau von 124 Milliarden Euro. Das geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten InfraGO-Zustandsbericht der Deutschen Bahn für das Jahr 2025 hervor. Die Allianz pro Schiene bewertet es als Hoffnungsschimmer, dass sich der Zustand von Netz und Verkehrsstationen im vergangenen Jahr nicht weiter verschlechtert hat. Um den lang ersehnten Aufwärtstrend zu schaffen und echte Verbesserungen zu bewirken, brauche es jedoch eine langfristige und planbare Finanzierung durch den Bund.
„Im Jahr 2024 betrug der Investitionsstau im deutschen Schienennetz mit seinen Gleisen, Weichen und Signalanlagen sowie an den Verkehrsstationen mit ihren Bahnsteigen, Aufzügen und Treppen noch 130 Milliarden Euro. Im Jahr 2025 ist der Berg um ein kleines Stück auf rund 124 Milliarden Euro geschmolzen, was immer noch eine gewaltige Summe ist. Deshalb ist es so wichtig, diesen Berg ganz gezielt mit einem langfristigen Plan vom Bund zu schrumpfen“, sagte der Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege.
https://www.allianz-pro-schiene.de/presse/pressemitteilungen/zustandsbericht-investitionsstau/

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Kategorie(n): Logistische Infrastruktur