Pressemitteilungen zum Masterplan Ladeinfrastruktur 2030 vom 19-11-2025

Fahrplan für das Ladenetz der Zukunft / VDA-Kommentierung: Masterplan Ladeinfrastruktur 2030 – eine gute Nachricht für die Verbraucher und für die Elektromobilität / Masterplan Ladeinfrastruktur 2030 - Weitere Skalierung des Ladesäulenausbaus erfordert effiziente Flankierung auf der Fahrzeugseite / Eine Reise – 308 Preise: ACE kritisiert intransparente und hohe Kosten an öffentlichen Ladesäulen

Presse- und Informationsamt der Bundesregierung: Fahrplan für das Ladenetz der Zukunft (19. November 2025)
Wer laden will, muss laden können – überall, jederzeit und zu fairen Bedingungen. Das ist das Ziel der Bundesregierung. Mit dem Masterplan Ladeinfrastruktur 2030 hat das Kabinett nun eine ressortübergreifende Gesamtstrategie zum Ausbau des Ladenetzes beschlossen.
Elektromobilität ist im Alltag angekommen – muss aber weiter ausgebaut werden. Ausreichend Lademöglichkeiten sind eine wichtige Voraussetzung für mehr Vertrauen und Akzeptanz in E-Fahrzeuge. Das Kabinett hat deshalb den Masterplan Ladeinfrastruktur 2030 der Bundesregierung verabschiedet.
Es handelt sich dabei um eine ressortübergreifende Gesamtstrategie der Bundesregierung für einen schnelleren und einfacheren Ausbau von Ladeinfrastruktur. Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für das Laden aller Elektrofahrzeuge zu verbessern und ein flächendeckendes, bedarfsgerechtes und nutzerfreundliches Ladenetz zu schaffen.
https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/beschluss-ausbau-ladenetz-2394492

Verband der Automobilindustrie e. V. (VDA): VDA-Kommentierung: Masterplan Ladeinfrastruktur 2030 – eine gute Nachricht für die Verbraucher und für die Elektromobilität (19. November 2025)
VDA-Präsidentin Hildegard Müller: 
„Für die Verbraucher und für die Elektromobilität ist es eine gute Nachricht, dass das Bundeskabinett heute den Masterplan Ladeinfrastruktur 2030 verabschiedet hat. Der Masterplan sieht eine ganze Reihe richtiger Maßnahmen vor, die dazu beitragen können, die Attraktivität der E-Mobilität für die Verbraucher weiter zu erhöhen und so den Markthochlauf von E-Fahrzeugen zu stärken. Entscheidend wird sein, dass diese Maßnahmen nun rasch und konsequent umgesetzt werden.
Zu den positiven Maßnahmen zählen insbesondere mehr Transparenz bei den Ladepreisen, einfache und schnelle Genehmigungsverfahren, die das Ausbautempo der Lademöglichkeiten insgesamt erhöhen können, sowie zielgerichtete Unterstützungsmaßnahmen für Ladeinfrastruktur an Mehrparteienhäusern. Positiv ist auch das Bekenntnis zum weiteren Ausbau des Ladenetzes für E-Lkw entlang der Autobahn an bewirtschafteten und unbewirtschafteten Rastanlagen.
https://www.vda.de/de/presse/Pressemeldungen/2025/251119_VDA-Kommentierung_Masterplan_Ladeinfrastruktur_2030

BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.: Masterplan Ladeinfrastruktur 2030 - Weitere Skalierung des Ladesäulenausbaus erfordert effiziente Flankierung auf der Fahrzeugseite (19.11.2025)
Heute berät das Bundeskabinett über den Masterplan Ladeinfrastruktur 2030 beraten. Der BDEW wertet es als positives Signal, dass der Masterplan die Notwendigkeit eines beschleunigten Hochlaufs von E-Fahrzeugen anerkennt und fordert eine ganzheitliche Elektromobilitätsstrategie.
Effiziente Flankierung des Aufbaus von Ladesäulen auf Supermarktparkplätzen und in Wohnquartieren (GEIG)
Energie- und Ladebranche stellt mit über 184.000 öffentlichen Ladepunkten ein breites Angebot zur Verfügung
Mit Blick auf die Investitionssicherheit braucht es für private Pkw-Käufe einen vergleichbar attraktiven steuerlichen Rahmen wie für Dienstwagen
https://www.bdew.de/presse/weitere-skalierung-des-ladesaeulenausbaus-erfordert-effiziente-flankierung-auf-der-fahrzeugseite/

ACE Auto Club Europa: Eine Reise – 308 Preise: ACE kritisiert intransparente und hohe Kosten an öffentlichen Ladesäulen (19.11.2025)
Berlin (ACE) – Anlässlich der morgigen Ladeinfrastruktur-Konferenz des Bundesverkehrsministeriums kritisiert der ACE Auto Club Europa hohe Preise, uneinheitliche Regelungen, eine Vielzahl an Ladetarifen sowie Blockier- und Servicegebühren an öffentlichen Ladesäulen. Verbraucherinnen und Verbraucher, die auf öffentliche Ladepunkte angewiesen sind, zahlen oft doppelt so viel wie beim Laden zu Hause oder am Arbeitsplatz. Um das Ziel von 15 Millionen vollelektrischen Pkw bis 2030 zu erreichen, sind niedrigere Preise und eine höhere Preistransparenz an öffentlichen Ladestationen unerlässlich. In seinem heute veröffentlichten Positionspapier „Ladepreise als Schlüssel für den Erfolg der Elektromobilität” fordert der ACE konkrete Maßnahmen, um das öffentliche Laden verbraucherfreundlicher zu gestalten.
https://presse.ace.de/pressemitteilungen/presse-detail/news/eine-reise-308-preise-ace-kritisiert-intransparente-und-hohe-kosten-an-oeffentlichen-ladesaeulen/

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Quellen: die oben genannten Quellen

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Kategorie(n): Geschäftsmodelle & Strategien, Logistische Infrastruktur