Pressemitteilungen zum neuen E-Auto-Förderprogramm

Neues E-Auto-Förderprogramm mit sozialer Staffelung: Zuschüsse für Neuzulassungen ab 1.1.2026 / Kaufförderung für E-Autos / E-Mobilität - Minister Mansoori zur angekündigten Bundesförderung / Panter: »E-Auto-Förderprogramm des Bundes ist ein wichtiges Signal« / Wirtschaftsminister Barke: „Kaufprämie für E-Autos und Plug-in-Hybride setzt wichtiges Signal für Industrie und Verbraucher“ / Förderrichtlinie E-Mobilität - Marke von 200.000 Ladepunkten überschritten – Fokus auf Elektrofahrzeugabsatz kommt zum richtigen Zeitpunkt / Greenpeace zu neuer E-Auto-Kaufprämie / VDA-Kommentierung zur E-Auto-Förderung / Neue Förderprämie für E-Autos: Förderung darf keine Mitnahmeeffekte erzeugen / Deutsche Umwelthilfe zu reaktivierten Kaufprämien für E-Autos und klimaschädliche Plug-In-Hybride: „Milliardenschweres Geschenk für die Autohersteller“

Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN): Neues E-Auto-Förderprogramm mit sozialer Staffelung: Zuschüsse für Neuzulassungen ab 1.1.2026 (19.01.2026)
Das neue E-Auto-Förderprogramm für Privatpersonen wird konkret: Wer sein Elektroauto oder bestimmte Plug-in-Hybride sowie Elektroautos mit Reichweitenverlängerer ab dem 1. Januar 2026 neu zugelassen hat oder zulässt und unter einer bestimmten Einkommensgrenze liegt, kann je nach Fahrzeug, Einkommen und Familiengröße Fördermittel in Höhe von 1.500 bis 6.000 Euro beantragen. Auf entsprechende Eckpunkte hat sich die Bundesregierung verständigt. Förderfähig sind sowohl Kauf als auch Leasing von Neuwagen. Die vorhandenen Mittel in Höhe von insgesamt drei Milliarden Euro reichen für geschätzt 800.000 geförderte Fahrzeuge im Zeitraum von 2026 bis 2029. Für die Förderung maßgeblich ist das Datum der Neuzulassung ab dem 1. Januar 2026. Die Förder-Anträge können rückwirkend gestellt werden, das Online-Portal dazu wird voraussichtlich im Mai 2026 freigeschaltet.
https://www.bundesumweltministerium.de/pressemitteilung/neues-e-auto-foerderprogramm-mit-sozialer-staffelung-zuschuesse-fuer-neuzulassungen-ab-1-januar-2026

Presse- und Informationsamt der Bundesregierung: Kaufförderung für E-Autos (19. Januar 2026)
Bis zu 6.000 Euro Zuschuss können private Käufer von E-Autos vom Staat erhalten. Das gab Bundesumweltminister Carsten Schneider bei der Vorstellung des Förderprogramms bekannt. Davon sollen Klima, Familien und die Automobilindustrie profitieren.
https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/e-auto-foerderprogramm-2403088

Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen (HE): E-Mobilität - Minister Mansoori zur angekündigten Bundesförderung (19.01.2026)
Verkehrsminister Kaweh Mansoori erklärte heute anlässlich der Ankündigung des Bundes zur Wiedereinführung der Kaufprämie von E-Autos: "Die hessische Automobilindustrie mit ihren Zulieferern ist ein zentraler Pfeiler unseres Wirtschaftsstandorts – sie sichert tausende gute Arbeitsplätze in unserem Bundesland direkt oder indirekt ab. Elektromobilität ist eines der wichtigsten Zukunftsfelder der Branche. Deshalb habe ich mich bereits im vergangenen Sommer mit einem Brief an Finanzminister Klingbeil dafür stark gemacht, E‑Mobilität planbar zu fördern. Kaufanreize für Elektrofahrzeuge sind dafür ein bewährtes Instrument: Sie schaffen Nachfrage, geben Unternehmen Investitionssicherheit und schützen Wertschöpfungsketten, an denen auch viele hessische Beschäftigte hängen. Dass der Bund nun eine Förderung vorsieht, die rückwirkend zum 1. Januar 2026 greift, bestätigt diese Linie. Dies begrüßen wir ausdrücklich. Jetzt kommt es darauf an, die entstehende Dynamik zu nutzen und Hessen als Automobil‑ und Industrieland zukunftsfest aufzustellen."
https://wirtschaft.hessen.de/presse/minister-mansoori-zur-angekuendigten-bundesfoerderung

Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SN): Panter: »E-Auto-Förderprogramm des Bundes ist ein wichtiges Signal« (19.01.2026)
Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter begrüßt die heute von Bundesumweltminister Carsten Schneider vorgestellten Eckpunkte der Bundesregierung für ein neues, sozial gestaffeltes Förderprogramm für Elektrofahrzeuge ab 2026.
Dirk Panter: »Das neue E-Auto-Förderprogramm des Bundes ist ein wichtiges Signal auch für den Automobilstandort Sachsen. Gerade angesichts der aktuellen Herausforderungen bei Volkswagen in Zwickau sowie bei vielen Zulieferern brauchen wir dringend neue Impulse für die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen in Deutschland.
https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/1094341

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr Saarland (SL): Wirtschaftsminister Barke: „Kaufprämie für E-Autos und Plug-in-Hybride setzt wichtiges Signal für Industrie und Verbraucher“ (19.01.2026)
Zu der heute vorgestellten Kaufprämie für Elektrofahrzeuge und Plug-in-Hybride erklärt Wirtschaftsminister Jürgen Barke.
“Das ist ein wichtiges Signal für Industrie und Verbraucher. Die neue Prämie kann dazu beitragen, den Absatz in den kommenden Jahren spürbar zu steigern und so der Branche wieder mehr Luft zum Atmen zu verschaffen. Dafür haben wir uns als Landesregierung lange eingesetzt – egal ob in der Wirtschaftsministerkonferenz, in den Koalitionsverhandlungen oder im Bundesrat. Ich bin froh, dass die Bundesregierung jetzt Nägel mit Köpfen macht.“ Wirtschaftsminister Jürgen Barke
Besonders wichtig für das Saarland ist die Einbeziehung von Plug-in-Hybriden in die Förderung. Diese Antriebe leisten national wie international einen relevanten Beitrag zur CO₂-Minderung und eröffnen insbesondere unseren Zulieferbetrieben zusätzliche Perspektiven in der Transformation.
https://www.saarland.de/mwide/DE/aktuelles/aktuelle-meldungen/2026/01/19_statement_barke_kaufpraemie

BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.: Förderrichtlinie E-Mobilität - Marke von 200.000 Ladepunkten überschritten – Fokus auf Elektrofahrzeugabsatz kommt zum richtigen Zeitpunkt (19.01.2026)
Angesichts der heute von der Bundesregierung vorgestellten Förderrichtlinie Elektromobilität, erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Wir begrüßen, dass die Bundesregierung Kauf und Leasing von E-Pkw für Privatpersonen mit einem Schwerpunkt auf die soziale Ausrichtung fördert. Dies kann insbesondere den Absatz kleiner E-Fahrzeuge für den Massenmarkt unterstützen. Der Fokus auf einen höheren Absatz von Elektrofahrzeugen kommt zum richtigen Zeitpunkt: Die Energiebranche hat den Ladeausbau auch in 2025 massiv vorangetrieben, so dass deutschlandweit inzwischen über 200.000 öffentliche Ladepunkte bereitstehen. Dies entspricht einer Ladeleistung von deutlich über 9 Gigawatt. Insbesondere der Ausbau von Schnell- und Ultraschnellladern ab 150 kW hat dabei stark zugenommen. Gleichzeitig liegt die durchschnittliche Auslastung öffentlicher Ladepunkte weiterhin bei nur rund 15 Prozent, was zeigt: Wir haben derzeit kein Angebots-, sondern ein Nachfragethema.
https://www.bdew.de/presse/marke-von-200000-ladepunkten-ueberschritten-fokus-auf-elektrofahrzeugabsatz-kommt-zum-richtigen-zeitpunkt/

Greenpeace e. V.: Greenpeace zu neuer E-Auto-Kaufprämie (19. Januar 2026)
Berlin, 19. Januar 2026 - Umweltminister Carsten Schneider (SPD) hat heute die Details zur geplanten Elektroautoförderung vorgestellt. Gefördert werden sollen neben rein elektrischen Autos auch Autos mit Verbrennungsmotor wie Plug-In-Hybride und Range-Extender. Die Förderung gilt für Haushalte mit einem Jahreseinkommen von maximal 80.000 Euro. Marion Tiemann, Greenpeace-Expertin für Mobilität, warnt vor falschen Anreizen: „Die Bundesregierung will den Umstieg auf E-Autos erleichtern und Mobilität so klimafreundlicher und unabhängig von Öl machen. Das ist gut. Dicke SUVs und klimaschädliche Plug-In-Hybride zu fördern ist allerdings ein Irrweg, sozial und klimapolitisch. Förderung verdient, wer kleine, ressourcenschonende E-Autos für maximal 30.000 Euro kauft. Sonst belastet diese Förderung den Bundeshaushalt mit Geldgeschenken für diejenigen, die keine benötigen. Stattdessen sollte die Bundesregierung das Förderprogramm gegenfinanzieren, indem für neue, besonders klimaschädliche Verbrenner eine Abgabe zu zahlen ist.“ Marion Tiemann, Greenpeace-Mobilitätsexpertin
https://presseportal.greenpeace.de/259743-greenpeace-zu-neuer-e-auto-kaufpramie/

Verband der Automobilindustrie e. V. (VDA): VDA-Kommentierung zur E-Auto-Förderung (19. Januar 2026)
VDA-Präsidentin Hildegard Müller: 
„Das Förderprogramm schafft die benötigte Planungssicherheit für die Verbraucher sowie die deutsche Automobilindustrie. Im Vordergrund muss aber weiterhin die Verbesserung der Rahmenbedingungen stehen, insbesondere im Bereich der Ladeinfrastruktur mit den begleitenden Stromnetzen und der Senkung der Ladestrompreise.
Wesentliche Eckpunkte des Programms sind grundsätzlich geeignet, den Erfolg der E-Mobilität in Deutschland zu unterstützen. Dazu zählen insbesondere der rückwirkende Start des Programms, sowie die Einbeziehung von Plug-in-Hybriden und der Verzicht auf wettbewerbsverzerrende Preisschwellen.
https://www.vda.de/de/presse/Pressemeldungen/2026/260119_VDA-Kommentierung_E-Auto-Foerderung

ACE Auto Club Europa e.V.: Neue Förderprämie für E-Autos: Förderung darf keine Mitnahmeeffekte erzeugen (19.01.2026)
Berlin (ACE) 19. Januar 2026– Zum neuen Förderprogramm, das Bundesumweltminister Carsten Schneider heute vorgestellt hat, äußert sich der Vorsitzende des ACE Auto Club Europa, Sven-Peter Rudolph, wie folgt: 
„Nach dem abrupten E-Auto-Förderstopp Ende 2023 war die Verunsicherung bei vielen Kaufinteressierten groß. Umso wichtiger ist es, dass es nun endlich wieder eine staatliche Förderung für Elektrofahrzeuge gibt, die rückwirkend zum 1. Januar 2026 gilt. Damit wird ein zentraler Hebel für den Hochlauf der Elektromobilität wieder aktiviert. Verbraucherinnen und Verbraucher erhalten Planungssicherheit, und auch der Markt kann verlässlich auf die neuen Rahmenbedingungen reagieren. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung.
https://presse.ace.de/pressemitteilungen/presse-detail/news/neue-foerderpraemie-fuer-e-autos-foerderung-darf-keine-mitnahmeeffekte-erzeugen/

Deutsche Umwelthilfe e.V.: Deutsche Umwelthilfe zu reaktivierten Kaufprämien für E-Autos und klimaschädliche Plug-In-Hybride: „Milliardenschweres Geschenk für die Autohersteller“ (19.01.2026)
Die heute von der Bundesregierung vorgestellten Kaufprämien für E-Autos und klimaschädliche Plug-In-Hybride (PHEV) sowie Fahrzeuge mit Range-Extender (REX) kritisiert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) als milliardenschweres Geschenk für Autohersteller ohne Lenkungswirkung.
Dazu DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch: 
„Wieder bringt die Bundesregierung ein milliardenschweres Hilfsprogramm für die Autohersteller und auf Kosten der Steuerzahler auf den Weg. Einen Beitrag zum klima- und industriepolitisch dringend erforderlichen Hochlauf der Elektromobilität leistet die Bundesregierung mit diesem Programm nicht, da sie Verbrenner-Hybride mit hohem CO2-Ausstoß ebenfalls einbezieht. Gefördert werden Plug-In-Hybride und Fahrzeuge mit Range-Extender, die offiziell mit bis zu 60 g CO₂/km angegeben sind, obwohl die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen, dass diese Werte irreführend sind. Plug-In-Hybride stoßen in der Praxis bis zu fünfmal mehr CO₂ aus und bieten somit kaum Klimavorteile gegenüber konventionellen Verbrennern. Ohne jegliche Effizienzvorgaben werden auch schwere E-SUV mit hohem Stromverbrauch mit Steuergeldern subventioniert – dem Klimaschutz bringt das nichts. E-Auto fahren wird mit diesem Förderprogramm nicht attraktiver: Während die Bundesregierung energieintensive Industrien beim Strompreis subventioniert, zahlen E-Auto-Fahrer bis zu 89 Cent pro Kilowattstunde Strom. Diese Kaufprämie legt erneut offen, wie planlos die Verkehrspolitik der Bundesregierung ist. Trotz milliardenschwerer Förderung lässt die Bundesregierung weiter eine wirksame Klimaschutzpolitik im Verkehrssektor vermissen.“
https://www.duh.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/deutsche-umwelthilfe-zu-reaktivierten-kaufpraemien-fuer-e-autos-und-klimaschaedliche-plug-in-hybride/

Die vollständigen Inhalte dieser Pressemitteilungen werden auf unserer Seite nicht angezeigt. Zum Lesen der Mitteilungen klicken Sie bitte auf die oben genannten Links.

Quellen: die oben genannten Quellen

Stichwörter: Pressemitteilungen zum neuen E-Auto-Förderprogramm, E-Auto-Förderprogramm, sozialer Staffelung, Zuschüsse für Neuzulassungen, ab 1.1.2026, Elektroauto, Plug-in-Hybride, Bis zu 6.000 Euro Zuschuss, Staat, hessische Automobilindustrie, Automobilstandort Sachsen, Saarland, 200.000 Ladepunkte, BDEW, Greenpeace, Irrweg, VDA, Planungssicherheit, deutsche Automobilindustrie, ACE Auto Club Europa, Hochlauf der Elektromobilität, Deutsche Umwelthilfe, „Milliardenschweres Geschenk für die Autohersteller“

Kategorie(n): Märkte & Konjunktur, Mobilität & Verkehr