Deutsche Lufthansa Aktiengesellschaft: Lufthansa bietet trotz Streiks 60 Prozent aller Langstreckenflüge an (11.März.2026)
• Mehr als 50 Prozent des gesamten Lufthansa Flugprogramms findet statt
• Lufthansa Group Airlines setzen zusätzlich größere Flugzeuge ein / Unterstützung von Partnerairlines
• Lufthansa Cargo muss nur 20 Prozent ihrer für Donnerstag und Freitag geplanten Flüge absagen
Nach dem Aufruf der Gewerkschaft „Vereinigung Cockpit“ zu ganztägigen Streiks am Donnerstag 12. und Freitag, 13. März 2026 hat Lufthansa für beide Tage einen Sonderflugplan veröffentlicht. Demnach können am Donnerstag und Freitag mehr als 50 Prozent des ursprünglich geplanten Flugprogramms angeboten werden. Bei Langstreckenverbindungen liegt der Anteil sogar bei 60 Prozent.
Francesco Sciortino, Hub Manager Frankfurt & Accountable Manager Lufthansa Airlines: „Für Lufthansa hat es höchste Priorität, möglichst viele Reisende trotz des Streikaufrufs der Vereinigung Cockpit an ihr Ziel zu bringen. Ich möchte mich deshalb ausdrücklich bei den vielen Pilotinnen und Piloten bedanken, die sich freiwillig bei uns gemeldet haben und am Donnerstag und Freitag im Einsatz sein werden.“
https://newsroom.lufthansagroup.com/lufthansa-bietet-trotz-streik-60-prozent-aller-langstreckenfluege-an/
Deutsche Lufthansa Aktiengesellschaft: Lufthansa Vorstand Michael Niggemann zur Streikankündigung der Vereinigung Cockpit (11.März.2026)
• Ausstand für den 12. Und 13. März bei Lufthansa Classic und Lufthansa Cargo angekündigt – zusätzlich am 12. März bei Lufthansa CityLine
• Sonderflugplan soll heute bis spätestens 14:00 Uhr veröffentlicht werden
Michael Niggemann, Mitglied des Vorstands der Deutsche Lufthansa AG für Personal und Recht, sagt zum Streikaufruf: „Ich bedaure den erneuten Streikaufruf der Gewerkschaft Vereinigung Cockpit. Diese Eskalation ist in keiner Weise nachvollziehbar. Vor allem nicht in einer Zeit, in der wir mit dem Iran Krieg ein neues Ausmaß geopolitischer Unsicherheit erleben und Passagiere weltweit davon betroffen sind. Auch inhaltlich ist das Vorgehen der Gewerkschaft nicht nachvollziehbar: Wir bieten bereits heute bei der Lufthansa Classic eine hohe betriebliche Altersversorgung, die sowohl im internen Vergleich innerhalb der Lufthansa Group als auch mit anderen Airlines, Branchen und Unternehmen eine sehr gute Altersabsicherung gewährleistet.
https://newsroom.lufthansagroup.com/lufthansa-vorstand-michael-niggemann-zur-streikankuendigung-der-vereinigung-cockpit/
Vereinigung Cockpit e.V. (VC): „Die VC wird gerade herausgefordert“ (11. März 2026)
Im Tarifkonflikt um die betriebliche Altersversorgung (bAV) bei der Lufthansa und Lufthansa Cargo werden öffentlich hohe Zahlen wirksam platziert – konkrete Angebote bleiben jedoch aus. Wir haben heute mit Tim Würfel, ehemaliger Präsident der Vereinigung Cockpit, über Strategie, Machtfragen und die Bedeutung geschlossener Mitgliedschaft gesprochen.
Tim, wir erleben aktuell einen sehr ungewöhnlichen Tarifkonflikt. Der Arbeitgeber nennt öffentlich Altersbezüge von 8.400 Euro und Jahresgehälter von 350.000 Euro für Kapitäne. Gleichzeitig gibt es im bAV-Konflikt seit Verhandlungsbeginn vor knapp einem Jahr kein Angebot – nicht einmal ein Teilangebot. Wenn man das zusammennimmt, entsteht der Eindruck: Die Arbeitgeberseite verhandelt nicht, da es ihr anscheinend um etwas anderes geht. Wie siehst du das?
https://www.vcockpit.de/newsroom/die-vc-wird-gerade-herausgefordert/
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