Pressemitteilungen zur Diskussion um die Verschiebung des Verbrenner-Aus

VDA-Präsidentin Hildegard Müller zu von der Leyens State of the Union sowie zu den Erwartungen an den strategischen Dialog / Greenpeace-Recherche: Pläne der Autolobby würden Autofahrende pro Jahr jeweils Hunderte Euro zusätzlich kosten / Rückwärtsgewandte Forderungen zur Verschiebung des Verbrenner-Aus beenden / Verunsicherung statt Verkehrswende – Bundesverband Taxi kritisiert politisches Zickzack beim Verbrenner-Aus anlässlich der IAA in München / ECG’s Response to EU Consultation on Clean corporate vehicles

Verband der Automobilindustrie e. V. (VDA): VDA-Präsidentin Hildegard Müller zu von der Leyens State of the Union sowie zu den Erwartungen an den strategischen Dialog (10. September 2025)
VDA-Präsidentin Hildegard Müller: 
„Dass Kommissionspräsidentin von der Leyen in ihrer State of the Union auch die Automobilindustrie adressiert hat, ist grundsätzlich richtig. Gerade haben wir auf der IAA MOBILITY in München die weltweite Automobilindustrie zu Gast und zeigen, wie Rekordinvestitionen und innovative Lösungen die deutsche Automobilindustrie in eine führende Position bei der klimaneutralen und digitalen Mobilität der Zukunft gebracht haben. Doch währenddessen wird die schwache Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Standorts zunehmend zur großen Herausforderung und Belastung für die Transformation.
https://www.vda.de/de/presse/Pressemeldungen/2025/250910_Kommentierung_Erwartungen_Strategischer_Dialog

Greenpeace e.V.: Greenpeace-Recherche: Pläne der Autolobby würden Autofahrende pro Jahr jeweils Hunderte Euro zusätzlich kosten (10. September 2025)
Teure E-Fuels schrauben Tankkosten um Milliarden in die Höhe
Hamburg, 10. 9. 2025 - Setzt sich der Autolobbyverband VDA damit durch, die beschlossenen EU-Abgasgrenzwerte für Neuwagen aufzuweichen, kostet das Autofahrer:innen über die Jahre 2035 bis 2050 EU-weit bis zu 835 Milliarden Euro an zusätzlichen Spritkosten. Das zeigt die neue Greenpeace-Recherche “Teurer U-Turn”, die vor dem Treffen zwischen der europäischen Autoindustrie und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen an diesem Freitag veröffentlicht wird. Teure E-Fuels würden die jährlichen Spritpreise für einen Diesel oder Benziner nach 2035 um durchschnittlich bis zu je 285 Euro jährlich steigern, zeigt die Recherche.
https://presseportal.greenpeace.de/254220-greenpeace-recherche-plane-der-autolobby-wurden-autofahrende-pro-jahr-jeweils-hunderte-euro-zusatzlich-kosten/

ACE Auto Club Europa: Rückwärtsgewandte Forderungen zur Verschiebung des Verbrenner-Aus beenden (10.09.2025)
Berlin (ACE) –Anstatt zukunftsfähige und klimafreundliche Mobilität in den Fokus zu rücken, ist die IAA Mobility 2025 in München überschattet von rückwärtsgewandten Forderungen zur Verschiebung des sogenannten Verbrenner-Aus 2035. Dass Bundeskanzler Merz auf der IAA versprach, sich in Brüssel für die Aufweichung der Flottenziele einzusetzen, ist fatal für die Verbraucherinnen, Verbraucher und den Klimaschutz. Der ACE Auto Club Europa fordert die Bundesregierung auf, sich zu den europäischen Flottengrenzwerten und dem Aus für neue Verbrenner ab 2035 zu bekennen.
Verbrenner-Aus schafft Planungssicherheit
https://presse.ace.de/pressemitteilungen/presse-detail/news/rueckwaertsgewandte-forderungen-zur-verschiebung-des-verbrenner-aus-beenden/

Bundesverband Taxi und Mietwagen e.V.: Verunsicherung statt Verkehrswende – Bundesverband Taxi kritisiert politisches Zickzack beim Verbrenner-Aus anlässlich der IAA in München (10. September 2025)
Berlin – Der Bundesverband Taxi und Mietwagen e.V. zeigt sich besorgt über die wachsende Verunsicherung, die das widersprüchliche Verhalten der Bundesregierung beim Thema Verbrenner-Aus in der Branche auslöst. Nach monatelangem Ringen und widersprüchlichen Aussagen von Regierungsvertreterinnen und -vertretern ist weiterhin unklar, wie die zukünftige Antriebsstrategie Deutschlands konkret aussehen soll.
„Die Bundesregierung sendet seit Jahren widersprüchliche Signale. Mal wird das Verbrenner-Aus beschlossen, dann wieder in Frage gestellt, ausgesetzt oder durch Hintertüren aufgeweicht“, kritisiert Michael Oppermann, Geschäftsführer des Bundesverbands Taxi und Mietwagen e.V. „Für eine Branche wie unsere, die Investitionsentscheidungen treffen und sich auf Rahmenbedingungen verlassen muss, ist diese Unsicherheit untragbar.“
https://bundesverband.taxi/verunsicherung-statt-verkehrswende/

ECG - The Association of European Vehicle Logistics: ECG’s Response to EU Consultation on Clean corporate vehicles (2025-09-10)
ECG has submitted its position to the European Commission’s call for evidence on Clean corporate vehicles. The Clean corporate vehicles is a policy proposal intended to accelerate the adoption of zero-emission vehicles (ZEVs) in corporate fleets.
ECG cautions that mandatory quotas for zero-emission vehicle (ZEV) adoption risk damaging the industry, its competitiveness, and employment, unless the transition is made feasible through supportive policies.
Dual Exposure of the FVL Sector
https://www.ecgassociation.eu/article/?id=ad2fd965-08b0-477f-ad95-85974529a928

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Quellen: die oben genannten Quellen

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Kategorie(n): Geschäftsmodelle & Strategien