Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: Hannover Messe 2026 (20.04.2026 -)
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) präsentiert sich auch in 2026 auf der HANNOVER MESSE (HM). Die Weltleitmesse findet vom 20.04. - 24.04.2026 unter dem Leitthema „THINK TECH FORWARD” statt.
Die HANNOVER MESSE ist die international wichtigste Plattform für alle Technologien rund um die industrielle Transformation - mit ausgezeichneten Innovationen oder ungewöhnlichen Produkten.
Am Stand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie wird Innovation lebendig. Gemeinsam mit 22 Mitausstellenden zeigt das Ministerium, wie vielfältig und leistungsstark der Innovationsstandort Deutschland ist.
Ausgewählte Exponate geben Einblicke in Zukunftstechnologien – vom Future Cabine Demonstrator für die Luftfahrt über KI-gestützte Bildverarbeitung bis zum robotergestützten Rührreibschweißen für den Leichtbau.
Am Stand gibt es dies und noch vieles mehr zu entdecken und selbst auszuprobieren. Das tägliche Live-Forum bietet spannende Talks, Pitches und Diskussionen mit Expertinnen und Experten, etwa mit eindrucksvollen Live-KI-Demonstrationen. Weitere Informationen finden Sie im detaillierten Bühnenprogramm (PDF, 316 KB).
https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Veranstaltungen/2026/20260420-hannovermesse.html
Presse- und Informationsamt der Bundesregierung: Chancen künstlicher Intelligenz für die deutsche Industrie nutzen (Rede des Bundeskanzlers bei der Unternehmensinitiative „Made for Germany“) (20. April 2026)
In seiner Impulsrede betonte der Kanzler, dass Deutschland und die Europäische Union einen souveränen Zugang zu allen Teilen der KI-Wertschöpfungskette benötigten. Dies beinhalte unter anderem Hardware und Software sowie Chips, Cloud-Technologien, Modelle und Daten. Deutschland könne noch in den zentralen Schlüsseltechnologien aufholen – in der Speichertechnologie, im Quantencomputing und bei künstlicher Intelligenz, insbesondere der industriellen KI. Als ermutigendes Beispiel nannte der Bundeskanzler die Fortschritte in der Fusionstechnik. Es bleibe das Ziel, den ersten Kernfusionsreaktor in Deutschland ans Netz zu nehmen.
In der Initiative Made for Germany engagieren sich 129 Unternehmen für den Standort Deutschland. Sie haben bis 2028 Investitionen von über 800 Milliarden Euro zugesagt, um den Standort zu stärken.
Das Wichtigste in Kürze:
• Wettbewerbsfähigkeit stärken: Die Bundesregierung arbeitet an umfassenden Sozialstaatsreformen. Der Gesetzentwurf für die Reform der gesetzlichen Krankenkassen soll Ende April ins Kabinett kommen, die Rentenreform im Sommer folgen und die Einkommensteuerreform Anfang des kommenden Jahres. Zugleich müsse Deutschland auch in der EU das Zugpferd für bessere Wettbewerbsfähigkeit und Bürokratierückbau sein.
https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/kanzler-kuenstliche-intelligenz-industrie-2422036
Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (NW): Nordrhein-Westfalen zeigt auf der HANNOVER MESSE den Weg in die klimaneutrale Industrie der Zukunft (20.04.2026)
Nordrhein-Westfalen präsentiert sich auf der HANNOVER MESSE 2026 als starkes Innovationszentrum im Herzen Europas. Rund 180 Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Institutionen aus Nordrhein-Westfalen zeigen auf der weltweit wichtigsten Industriemesse, was nordrhein-westfälische Innovation heute schon kann – und wohin die Reise noch geht. Künstliche Intelligenz, Automatisierung, Robotik, Wasserstoff, Cybersicherheit und Umweltwirtschaft: Nordrhein-Westfalen verbindet hier wirtschaftlichen Erfolg mit Klima- und Umweltschutz.
Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: „Hier wird Zukunft produziert: Nordrhein-Westfalen verbindet industrielle Stärke mit Innovation und Klimaschutz. Auf der HANNOVER MESSE wird deutlich, wie nordrhein-westfälische Innovationen die Industrie von morgen prägen. So beschleunigen wir den Weg zur Klimaneutralität, erschließen neue Märkte und sichern gute Arbeitsplätze. Nordrhein-Westfalen ist Deutschlands größter Standort für GreenTech – mit mehr als einer halben Million Beschäftigten und einer Bruttowertschöpfung von rund 44 Milliarden Euro ein echter Standortvorteil.“
https://www.umwelt.nrw.de/nordrhein-westfalen-zeigt-auf-der-hannover-messe-den-weg-die-klimaneutrale-industrie-der-zukunft
Bitkom - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.: Humanoide Roboter als Mittel gegen die Fachkräftelücke (20. April 2026)
• 58 Prozent der Industrie sind der Auffassung, humanoide Roboter können dem Fachkräftemangel entgegenwirken
• 7 von 10 Industrieunternehmen sehen in der Technologie eine Möglichkeit, Arbeitsunfälle zu reduzieren
• Heute startet die Hannover Messe
Berlin, 20. April 2026 - Ein menschlich aussehender Roboter schweißt bei großer Hitze Metallteile, bewegt schwere Werkstücke durch die Produktion oder übernimmt gefährliche Arbeiten mit Schadstoffen – was nach Science-Fiction klingt, ist in einigen Fabriken schon Realität. Humanoide Roboter, menschenähnliche Roboter mit KI, übernehmen bereits heute einige Aufgaben in der industriellen Fertigung. Die Industrie sieht darin mehrheitlich eine Chance. Mehr als die Hälfte (58 Prozent) der deutschen Industrieunternehmen sind der Auffassung, dass der Einsatz humanoider Roboter dem Fachkräftemangel in der deutschen Industrie entgegenwirken kann. Und auch mit Blick auf die Arbeitssicherheit sehen viele Unternehmen Potenzial. Fast 7 von 10 Industrieunternehmen (68 Prozent) sind z.B. der Auffassung, dass humanoide Roboter Arbeitsunfälle reduzieren können. Das zeigt eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, die anlässlich der Hannover Messe unter 555 Industrieunternehmen ab 100 Beschäftigten in Deutschland durchgeführt wurde.
https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Humanoide-Roboter-Mittel-gegen-Fachkraefteluecke
Bundesverband der Deutschen Industrie e. V. (BDI): BDI-Präsident Leibinger: Der Druck auf die Industrie wächst – Regierung muss umfassende Strukturreformen umsetzen (20.04.2026)
Die Industrieproduktion in Deutschland wird dieses Jahr nach Erwartung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) bestenfalls stagnieren. Der Verband senkte angesichts eines schwachen Jahresstarts zum Auftakt der Hannover Messe seine Prognose und sieht angesichts des Iran-Kriegs sogar Risiken für einen erneuten Rückgang der Produktion im Verarbeitenden Gewerbe im laufenden Jahr.
„Seit 2022 ist die Industrieproduktion in Deutschland jedes Jahr gesunken. Für 2026 rechnen wir nicht mehr mit einer Erholung, sondern mit Stagnation. Der Druck auf die Industrie besteht weiter – und wächst. Deutschland muss jetzt handeln“, sagte BDI Präsident Peter Leibinger am Montag in Hannover.
Die Krise im Iran schaffe zusätzliche Unsicherheit und belaste Unternehmen – durch gestiegene Energiepreise, weitere Preissteigerungen als Zweitrundeneffekt auf breiter Front sowie neue Risiken für Lieferketten und Logistik, so der BDI. Sollten die Störungen im Schiffsverkehr länger anhalten, droht nach Einschätzung des Verbands das fünfte Jahr in Folge ein Rückgang der Produktion im Verarbeitenden Gewerbe.
https://bdi.eu/de/articles/presse/bdi-praesident-leibinger-der-druck-auf-die-industrie-waechst-regierung-muss-umfassende-strukturreformen-umsetzen
TÜV-Verband e. V.: Hannover Messe: TÜV-Verband fordert einheitliche Rahmenbedingungen für industrielle KI (20. April 2026)
AI Act sollte wie geplant umgesetzt werden. Verzicht auf Sicherheitsanforderungen für Hochrisiko-Produkte schadet der Industrie. TÜV-Verband warnt vor Regulierungsvakuum und Flickenteppich von Einzelregelungen. Hannover Messe 2026 gestartet.
Berlin, 20. April 2026 – Der TÜV-Verband hat eine zügige Umsetzung des EU AI Acts nach dem Vorschlag der EU-Kommission gefordert, um einen europaweit einheitlichen Rechtsrahmen für industrielle KI-Anwendungen zu schaffen. „Künstliche Intelligenz macht gerade den Sprung in die physische Welt von Maschinen, Robotik und Geräten“, sagt Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands, zum Start der Hannover Messe 2026. „KI ermöglicht immer flexiblere Roboter, die mit Menschen Hand in Hand arbeiten, automatisierte Qualitätskontrollen oder Simulationen mit digitalen Zwillingen.“ Die Grundlage dafür bilden die umfangreichen Datenbestände, die in der deutschen Fertigungsindustrie vorhanden sind. Bühler: „Deutsche Unternehmen haben die Chance, diesen Datenschatz zu heben und ihre Produktion auf das nächste Level zu heben. Das Ziel sind eine effizientere Fertigung und bessere Produkte.“ Voraussetzung dafür sind neben technischen und digitalen Kompetenzen die rechtlichen Rahmenbedingungen, um mögliche Risiken bewerten und eindämmen zu können. „Von physischen KI-Systemen gehen spezifische Gefahren aus, zum Beispiel, wenn Mensch und Maschine miteinander interagieren oder autonome Systeme Fehlentscheidungen treffen.“ Der europäische AI Act sieht daher bestimmte Sicherheitsanforderungen für Hochrisiko-KI-Systeme vor. „Dieser risikobasierte Ansatz soll für verschiedene Produktgruppen wie Maschinen, Medizinprodukte oder auch Spielzeug gelten“, betont Bühler. Darüber hinaus werden auf dieser Basis Industriestandards entwickelt, die beispielsweise die Qualität der Trainingsdaten, den Schutz vor systematischen Verzerrungen sowie die Cybersicherheit von KI-Systemen betreffen. Bühler: „Diese industriellen KI-Standards werden in Europa für den Weltmarkt entwickelt.“
https://www.tuev-verband.de/pressemitteilungen/hannover-messe-tuev-verband-fordert-einheitliche-rahmenbedingungen-fuer-industrielle-ki
Robert Bosch GmbH: Hannover Messe 2026: Bosch setzt auf Zusammenspiel von Mensch und KI (20.04.2026)
Industrielle KI für mehr Wettbewerbsfähigkeit
• Tanja Rückert: „Künstliche Intelligenz ist der entscheidende Hebel, um die deutsche und europäische Industrie im globalen Wettbewerb zukunftsfest aufzustellen.“
• Agentische KI in der Fertigung ermöglicht Einsparungen von bis zu 30 Prozent und steigert die Wettbewerbsfähigkeit.
• KI-Netzwerk any.site beschleunigt Instandhaltung und Wartung durch „Wissensassistenten“.
• 70 Prozent sehen laut Bosch Tech Compass KI als dominante Technologie der Zukunft.
Stuttgart / Hannover – Auf der Hannover Messe 2026 zeigt Bosch, wie künstliche Intelligenz (KI) zur treibenden Kraft für Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit in der Industrie wird. Im Fokus stehen praxiserprobte KI-Anwendungen, die Effizienz und Qualität steigern und die Vision der intelligenten, resilienten Fabrik Realität werden lassen. „Künstliche Intelligenz ist der entscheidende Hebel, um die deutsche und europäische Industrie im globalen Wettbewerb zukunftsfest aufzustellen. Es geht nicht mehr um das ‚Ob‘, sondern um das ‚Wie‘ und vor allem wie schnell die KI hierfür eingesetzt wird“, erklärt Tanja Rückert, Bosch-Geschäftsführerin und verantwortlich für den Unternehmensbereich Industrietechnik.
https://www.bosch-presse.de/pressportal/de/de/press-release-282369.html
Die vollständigen Inhalte dieser Pressemitteilungen werden auf unserer Seite nicht angezeigt. Zum Lesen der Mitteilungen klicken Sie bitte auf die oben genannten Links. Quellen: die oben genannten Quellen |
Stichwörter: Pressemitteilungen zur Hannover Messe 2026 , Hannover Messe 2026, industrielle Transformation, Zukunftstechnologien Deutschland, künstliche Intelligenz Industrie, Quantencomputing Deutschland, klimaneutrale Industrie NRW, humanoide Roboter Industrie, Fachkräftemangel Industrie, industrielle KI‑Regulierung, EU AI Act Umsetzung, robotergestützte Fertigung, Wasserstofftechnologien NRW, industrielle Automatisierung, resilienter Industriestandort Deutschland, wirtschaftliche Strukturreformen Industrie
Kategorie(n): Veranstaltungen & Awards