ACE Auto Club Europa e.V.: Halbzeit ohne Fortschritt: 5 Jahre Verkehrssicherheitsprogramm – Ziele verfehlt, Wirkung unkla (13.04.2026)
Berlin (ACE) – Anlässlich der morgigen Nationalen Verkehrssicherheitskonferenz zieht der ACE Auto Club Europa eine kritische Zwischenbilanz zur bisherigen Umsetzung des Verkehrssicherheitsprogramms des Bundes. Dieses wurde vor fünf Jahren unter dem damaligen Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer in der Großen Koalition beschlossen und gilt bis 2030.
Weder die vergangene Ampelregierung noch die neuaufgelegte Koalition aus Union und SPD haben das Verkehrssicherheitsprogramm 2021 kritisch hinterfragt und nachgesteuert. Eine umfassende Zwischenevaluation des Verkehrssicherheitsprogramms liegt bis heute nicht vor. Dabei ist die Entwicklung der Unfallzahlen besorgniserregend. Bis 2030 soll die Zahl der Verkehrstoten um 40 Prozent sinken, zugleich soll es weniger Schwerverletzte geben. Tatsächlich jedoch ist die Zahl der im Straßenverkehr Getöteten zuletzt wieder auf über 2.800 gestiegen und bewegt sich seit Jahren auf einem ähnlich hohen Niveau. Die aktuellen Unfallzahlen zeigen keine Dynamik nach unten – insbesondere für Zufußgehende und Radfahrende bleiben die Unfallgefahren hoch.
Unfallzahlen sinken nicht, Programm muss korrigiert werden
https://presse.ace.de/pressemitteilungen/presse-detail/news/halbzeit-ohne-fortschritt-5-jahre-verkehrssicherheitsprogramm-ziele-verfehlt-wirkung-unklar/
Deutsche Umwelthilfe e.V.: Zur Verkehrssicherheitskonferenz: Breites Bündnis fordert Tempolimit für mehr Verkehrssicherheit und weniger Abhängigkeit von Öl-Importen (13.04.2026)
• Tempolimit auf Autobahnen, Tempo 80 außerorts und Tempo 30 innerorts rettet jedes Jahr hunderte Menschenleben und ist wichtigste Klimaschutzmaßnahme im Verkehrssektor
• Tempolimit spart bis zu 4,7 Milliarden Liter Sprit pro Jahr und kann Abhängigkeit von Öl-Importen deutlich reduzieren und Geldbeutel entlasten
• Gesellschaftliches Bündnis fordert: Verkehrsminister Schnieder muss das Tempolimit als Sofortmaßnahme auf den Weg bringen
Berlin, 13.4.2026: Im Vorfeld der Nationalen Verkehrssicherheitskonferenz fordert ein von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) koordiniertes breites gesellschaftliches Bündnis Verkehrsminister Schnieder auf, endlich ein Tempolimit als zentrale Sofortmaßnahme für mehr Verkehrssicherheit einzuführen. Während auf der morgigen Konferenz im Verkehrsministerium über Strategien für sichere Mobilität diskutiert werden soll, fehlt bis heute der politische Wille für das einfachste, günstigste und wirksamste Maßnahmenpaket für mehr Verkehrssicherheit: Ein generelles Tempolimit auf Autobahnen, die Absenkung der Höchstgeschwindigkeit außerorts auf 80 km/h und mehr Tempo 30 innerorts. Diese Maßnahmen sind nahezu kostenfrei, sofort umsetzbar und würden jährlich hunderte Verkehrstote und tausende Schwerstverletzte vermeiden. Dazu sparen die Tempolimits jährlich bis zu 11,7 Millionen Tonnen CO2 und bis zu 4,7 Milliarden Liter Sprit und reduzieren so die Abhängigkeit von Öl-Importen.
https://www.duh.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/zur-verkehrssicherheitskonferenz-breites-buendnis-fordert-tempolimit-fuer-mehr-verkehrssicherheit-und/
VCD Verkehrsclub Deutschland e.V.: Nationale Verkehrssicherheitskonferenz - VCD fordert Kurswechsel – Tempolimits als Lebensretter (12.04.2026)
Anlässlich der zweiten Nationalen Verkehrssicherheitskonferenz am 14. April fordert der ökologische Verkehrsclub VCD einen grundlegenden Kurswechsel in der Verkehrspolitik hin zur Vision Zero. Trotz ambitionierter Ziele der Bundesregierung stagniert die Verkehrssicherheit in Deutschland – insbesondere für ungeschützte Verkehrsteilnehmende wie Fußgänger*innen und Radfahrende.
„Der Straßenverkehr muss endlich sicherer werden. Jede im Verkehr getötete Person ist eine zu viel. Stattdessen ist der Straßenverkehr in Deutschland noch gefährlicher geworden: 2.814 Menschen wurden im letzten Jahr im Straßenverkehr getötet. Das sind 44 Verkehrstote mehr als im Vorjahr. 62 Prozent der Getöteten waren 2024 innerorts zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs. Wer sich ohne Auto bewegt, trägt ein unverhältnismäßig hohes Risiko. Das ist kein Zufall, sondern Ergebnis politischer Versäumnisse“, sagt Christiane Rohleder, Bundesvorsitzende des ökologischen Verkehrsclubs VCD.
https://www.vcd.org/service/presse/pressemitteilungen/vcd-fordert-kurswechsel-tempolimits-als-lebensretter
Flughafen Hamburg GmbH: Sicher landen im Straßenverkehr: Hamburg Airport startet erneut Warnwestenaktion für Kinder (13.04.2026)
Flughafen Hamburg vergibt 4.000 Warnwesten an erste Grundschulklassen und Kitas in der Metropolregion Hamburg // Bewerbungsphase läuft vom 13. April bis 12. Juni 2026
Unter dem Motto „Sicher landen im Straßenverkehr – Warnwesten für unsere kleinen Verkehrspiloten!“ startet Hamburg Airport auch in diesem Jahr wieder seine Warnwestenaktion für Kinder. Neben ersten Grundschulklassen können sich auch Kita-Einrichtungen aus Hamburg für die leuchtenden Westen bewerben. Ziel der Aktion ist es, das Bewusstsein für Verkehrssicherheit früh zu stärken und die Sichtbarkeit der Kinder im Straßenverkehr zu erhöhen. Einrichtungen in der Metropolregion Hamburg haben ab sofort bis zum 12. Juni 2026 die Möglichkeit, sich um die kostenfreien Warnwesten zu bewerben. Insgesamt werden 4.000 Westen verteilt. Weitere Informationen sowie Details zur Bewerbung unter hamburg-airport-bewegt.de/warnwesten-aktion/.
https://www.hamburg-airport.de/de/unternehmen/presse/sicher-landen-im-strassenverkehr-hamburg-airport-startet-erneut-warnwestenaktion-fuer-kinder-93030
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