Pressemitteilungen zur Sonder-Verkehrsministerkonferenz vom 18-09-2025

Sonder-Verkehrsministerkonferenz in München / Sonder-VMK beschließt langfristige Finanzierung des Deutschlandtickets / Ines Jesse: „Das Deutschlandticket muss zukunftsfest gemacht werden.“ / 63 Euro für Deutschlandticket ab 2026 – Tonne: „Niedersachsen war und ist bereit, mehr ins D-Ticket zu investieren“ / Statement von Mobilitätsministerin Petra Berg zur Sonder-Verkehrsminsiterkonferenz (VMK) am 18. September / Deutschlandticket noch teurer – Bund und Länder verzocken zentrales Instrument der Verkehrswende

Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr (BY): Sonder-Verkehrsministerkonferenz in München (18.09.2025)
Länder einigen sich auf Linie zur künftigen Finanzierung des Deutschlandtickets
Preisanpassung ab 2026 nötig
Indexbasierte Preisfortschreibung ab 2027 angestrebt
Bedingung: Bund muss Mittelanteil von mindestens 1,5 Milliarden Euro pro Jahr bis 2030 verbindlich zusagen
https://www.stmb.bayern.de/med/pressemitteilungen/pressearchiv/2025/81b/index.php

Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen (HE): Sonder-VMK beschließt langfristige Finanzierung des Deutschlandtickets (18.09.2025)
Hessens Wirtschaftsminister begrüßt Einigung
Das Deutschlandticket bleibt erhalten und wird auch in den kommenden Jahren eine verlässliche und bezahlbare Option für Millionen Fahrgäste sein. Darauf haben sich die Bundesländer und der Bund heute in der Sonder-Verkehrsministerkonferenz (VMK) verständigt. Dabei wurde auch eine Anpassung des Preises auf 63 Euro monatlich beschlossen.
https://wirtschaft.hessen.de/presse/sonder-vmk-beschliesst-langfristige-finanzierung-des-deutschlandtickets

Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern (MV): Ines Jesse: „Das Deutschlandticket muss zukunftsfest gemacht werden.“ (18.09.2025)
Sonder-Verkehrsministerkonferenz in München
Mecklenburg-Vorpommern wird sich bei der heutigen Konferenz der Verkehrsministerinnen und -minister für die zukunftsfeste und faire Finanzierung des Deutschlandtickets einsetzen. Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommerns, erklärt vor Beginn der Konferenz in München: „Die ‚Erfolgsstory Deutschlandticket‘ soll weitergehen – dafür muss das Ticket jetzt zukunftsfest gemacht werden. Die Fahrgäste, unsere Landkreise, Verkehrsverbünde und Unternehmen brauchen Planungssicherheit für die nächsten Jahre.“
https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/wm/Aktuell/?id=214281&processor=processor.sa.pressemitteilung

Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung (NI): 63 Euro für Deutschlandticket ab 2026 – Tonne: „Niedersachsen war und ist bereit, mehr ins D-Ticket zu investieren“ (18.09.2025)
Die Verkehrsministerkonferenz hat den Preis für das Deutschlandticket ab dem Jahr 2026 festgelegt, 63 Euro soll es dann pro Monat kosten. Niedersachsens Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne hatte sich einen niedrigeren Preis stark gemacht, die Mehrheit der Länder und der Bund zogen aber nicht mit. Zudem haben sich Bund und Länder darauf verständigt, weiterhin jeweils 1,5 Milliarden Euro in den kommenden Jahren zur Verfügung zu stellen. Verkehrsminister Tonne sagt dazu: 
„Es ist gut, dass das D-Ticket auch in 2026 und gesichert ist. Damit besteht Planungssicherheit für die Kundinnen und Kunden. Auch das Signal für eine weitere Finanzierung bis 2030 begrüße ich. Das ist die Grundlage, um das D-Ticket zukunftsfest zu machen. Wir bleiben dabei: Das Ticket ist mit etwa 14 Millionen Nutzenden ein riesiger Baustein der Mobilitätswende.
https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/uber_uns/presse/presseinformationen/63-euro-fur-deutschlandticket-ab-2026-tonne-niedersachsen-war-und-ist-bereit-mehr-ins-d-ticket-zu-investieren-244987.html

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr Saarland (SL): Statement von Mobilitätsministerin Petra Berg zur Sonder-Verkehrsminsiterkonferenz (VMK) am 18. September (18.09.2025)
D-Ticket soll 2026 auf 63 Euro steigen
„Mit dem heutigen VMK-Beschluss werden wir die Erfolgsgeschichte des Deutschlandtickets fortschreiben und den Kundinnen und Kunden weiterhin ein attraktives Angebot machen. Dafür war eine Verständigung von Bund und Ländern auf eine langfristige Finanzierung notwendig. Das ist gelungen. Bund und Länder stellen auch in den kommenden fünf Jahren jährlich jeweils 1,5 Mrd. Euro zur Verfügung. Damit haben nicht nur die Deutschlandticket-Kunden, sondern auch die Verkehrsunternehmen und die Aufgabenträger Planungs- und Finanzierungssicherheit. Der neue Preis von 63 Euro ist ein Kompromiss, damit Busse und Bahnen ausreichend finanziert sind und das Deutschlandticket ein attraktives Preis-Leistungsverhältnis behält. Jetzt muss es darum gehen, noch mehr Nutzerinnen und Nutzer für das Deutschlandticket zu gewinnen. Je mehr Menschen sich für ein Deutschlandticket und je mehr Arbeitgeber sich für ein Jobticket entscheiden, umso weniger muss in Zukunft der Preis steigen.“
https://www.saarland.de/mukmav/DE/aktuelles/aktuelle-meldungen/2025/mobilitaet/q3/pm_2025_18_09_sonder-vmk

VCD Verkehrsclub Deutschland e.V.: Deutschlandticket noch teurer – Bund und Länder verzocken zentrales Instrument der Verkehrswende (18.09.2025)
Heute haben sich die Verkehrsminister*innen der Länder verständigt, den Preis des Deutschlandtickets auf 63 Euro zu verteuern. Dabei hatten sich die Koalitionspartner im Bund vertraglich verpflichtet, das Ticket mindestens bis Ende 2029 zum gleichen Preis zu sichern. Dieses Versprechen wird nicht eingelöst.
„Das Deutschlandticket wird abermals teurer und damit erneut zum politischen Spielball. Dabei ist es ein zentraler Baustein der Verkehrswende. Wer ständig an der Preisschraube dreht, verspielt das Vertrauen von Millionen Fahrgästen“, erklärt Kerstin Haarmann, Bundesvorsitzende des ökologischen Verkehrsclubs VCD.
https://www.vcd.org/service/presse/pressemitteilungen/deutschlandticket-noch-teurer-bund-und-laender-verzocken-zentrales-instrument-der-verkehrswende

Die vollständigen Inhalte dieser Pressemitteilungen werden auf unserer Seite nicht angezeigt. Zum Lesen der Mitteilungen klicken Sie bitte auf die oben genannten Links.

Quellen: die oben genannten Quellen

Stichwörter: Pressemitteilungen zur Sonder-Verkehrsministerkonferenz, Sonder-Verkehrsministerkonferenz, Deutschlandticket, Preisanpassung, Indexbasierte Preisfortschreibung ab 2027, Bund: Mittelanteil mindestens 1,5 Milliarden Euro pro Jahr bis 2030, 63 Euro monatlich, „Niedersachsen war und ist bereit, mehr ins D-Ticket zu investieren“, Verkehrsunternehmen, Planungs- und Finanzierungssicherheit, Verkehrsclub VCD

Kategorie(n): Mobilität & Verkehr