Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK): Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Januar 2025 (15.01.2025)
Laut Statistischem Bundesamt ging das Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,1 % zurück. Das vorläufige BIP-Jahresergebnis für das Jahr 2024 weist einen preisbereinigten Rückgang um 0,2 Prozent aus. Während das Verarbeitende Gewerbe im Trend weiterhin von Produktionsrückgängen gekennzeichnet ist, stellt sich die Lage in den konsumnahen Dienstleistungen etwas günstiger dar. Eine spürbare konjunkturelle Erholung in Deutschland dürfte erst mit klaren Aussichten für die weiteren wirtschafts-, finanz- und geopolitischen Rahmenbedingungen einsetzen.
https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2025/20250115-die-wirtschaftliche-lage-in-deutschland-im-januar-2025.html
Statistisches Bundesamt (Destatis): Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2024 um 0,2 % gesunken (15.01.2025)
Deutsche Wirtschaft schrumpft im zweiten Jahr in Folge - Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2025 / WIESBADEN – Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2024 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,2 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung in Deutschland ebenfalls 0,2 %. "Konjunkturelle und strukturelle Belastungen standen im Jahr 2024 einer besseren wirtschaftlichen Entwicklung im Wege", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2024 für Deutschland" in Berlin.
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/01/PD25_019_811.html
Institut für Weltwirtschaft (IfW Kiel): Statement / Deutsche Wirtschaft steckt fest (15.01.2025)
Dr. Nils Jannsen, Leiter Konjunktur Deutschland am IfW Kiel, kommentiert die aktuellen Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 des Statistischen Bundesamtes, wonach dieses um 0,2 Prozent gesunken ist: „Die deutsche Wirtschaft steckt in der Stagnation fest. Im Jahr 2024 war das Bruttoinlandsprodukt kaum höher als im Jahr 2019, und die Aussichten für das Jahr 2025 sind trist. Im laufenden Jahr wird die deutsche Wirtschaft wohl kaum mehr als stagnieren. Unternehmen und private Haushalte blicken pessimistisch in die Zukunft. Mit den drohenden Zöllen in den USA hängt bereits das nächste Damoklesschwert über dem ohnehin schwächelnden Exportgeschäft. Seitens der Wirtschaftspolitik ist nicht mit viel Rückenwind zu rechnen: Positive wirtschaftliche Impulse einer neuen Bundesregierung würden wohl frühestens im Jahr 2026 voll zum Tragen kommen. Signale für eine deutliche konjunkturelle Belebung sind derzeit kaum auszumachen.
https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/aktuelles/jannsen-statement-bip/
United Interim: Management-Studie: Wirtschaft muss sich auf länger anhaltende Rezession einstellen (15.01.2025)
United Interim Wirtschaftsreport 2025: Ausweg aus der Krise nur durch grundlegende Reformen• Zehn der renommiertesten Interim Manager zeigen auf, wie Deutschland aus der Krisefindet: Dr. Bodo Antonić, Ulvi Aydin, Ulf Camehn, Ruben Faust, Christian Florschütz, Eckhart Hilgenstock, Jane Enny van Lambalgen, Klaus-Peter Stöppler, Roland Streibich und Karlheinz Zuerl
https://www.unitedinterim.com/images/stories/pdf/UNITEDINTERIM_Wirtschaftsreport_2025_Januar.pdf
ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.: Politischer Stillstand gefährdet Wachstum (15.01.2025)
Die deutsche Wirtschaft dürfte sich auch in diesem Jahr kaum aus der Stagnation befreien, sollte es nicht bald gelingen, mit wirtschaftspolitischen Reformen die Standortprobleme in den Griff zu bekommen. Das ifo Institut erwartet dann ein kaum wahrnehmbares Wachstum von 0,4%. „Deutschland durchläuft die mit Abstand längste Stagnationsphase der Nachkriegsgeschichte. Auch im internationalen Vergleich fällt Deutschland deutlich ab“, sagt ifo Konjunkturchef Timo Wollmershäuser.
https://www.ifo.de/pressemitteilung/2025-01-15/politischer-stillstand-gefaehrdet-wachstum
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Kategorie(n): Märkte & Konjunktur