Update: Pressemitteilungen zum voraussichtlichen deutschen Wirtschaftswachstum im Jahr 2024

BMWK - Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Juni 2024 / RWI: Deutsche Wirtschaft kommt langsam wieder in Schwung / Sommerprognose IfW Kiel: Etwas Licht am Ende des Konjunkturtunnels / IHW - Konjunktur aktuell: Deutsche Wirtschaft noch in der Defensive – aber erste Anzeichen für ein Ende des Abschwungs /Hans-Böckler-Stiftung - Leichte Aufhellung für kommende drei Monate - IMK-Konjunkturindikator: Rezessionsrisiko nimmt weiter ab / Horváth-Studie: Deutsche Industrieunternehmen entwickeln sich gut – weil sie im Ausland wachsen / DIW Berlin: Ende der konjunkturellen Schwächephase: Deutsche Wirtschaft kommt in Gang / ifo-Institut: Ausländische EM-Touristen bringen 0,1% zusätzliche Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal

Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK): Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Juni 2024 (13.06.2024)
Aktuelle Indikatoren zeichnen noch ein verhaltenes Bild der deutschen Wirtschaft zu Beginn des Sommers: Die spürbare Aufhellung der Stimmungsindikatoren in der Industrie, im Bau und auch bei den Dienstleistern und die verbesserten Rahmenbedingungen spiegeln sich erst schrittweise in den realen Daten wider. Kurzfristig dämpfenden Faktoren in der Industrie infolge der schwachen Auslandsnachfrage und Produktionsstörungen aufgrund des Hochwassers in Bayern und Baden- Württemberg stehen temporär stützende Impulse bei konsumnahen Dienstleistungen im Zuge der Fußball-Europameisterschaft gegenüber.
https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2024/20240613-die-wirtschaftliche-lage-in-deutschland-im-juni-2024.html

RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (RWI): RWI: Deutsche Wirtschaft kommt langsam wieder in Schwung (13.06.2024)
Das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung erhöht seine Prognose für das deutsche Wirtschaftswachstum im Jahr 2024 leicht von 0,3 auf 0,4 Prozent, für 2025 erwartet es 1,5 Prozent. Die deutsche Wirtschaft erholt sich zunehmend, gestützt von Exporten und privatem Konsum. Die Arbeitslosenquote dürfte 2024 bei 5,9 Prozent, 2025 bei 5,7 Prozent liegen. Die Inflation dürfte in diesem Jahr 2,4 Prozent betragen und im nächsten auf 2,0 Prozent zurückgehen. Das RWI erwartet für das laufende Jahr ein staatliches Budgetdefizit von gut 58 Milliarden Euro und für 2025 ein Defizit von knapp 60 Milliarden Euro.
https://www.rwi-essen.de/presse/wissenschaftskommunikation/pressemitteilungen/detail/rwi-deutsche-wirtschaft-kommt-langsam-wieder-in-schwung

Institut für Weltwirtschaft (IfW Kiel): Sommerprognose IfW Kiel: Etwas Licht am Ende des Konjunkturtunnels (13.06.2024)
In Deutschland setzt laut Sommerprognose des IfW Kiel eine moderate Konjunkturerholung ein. Im laufenden Jahr dürfte die Wirtschaftsleistung um 0,2 Prozent zulegen (Frühjahrsprognose: 0,1 Prozent). Getragen wird die Erholung vor allem von den wieder anziehenden Exporten und dem Konsum. Eine hohe konjunkturelle Dynamik zeichnet sich jedoch nicht ab. Für 2025 rechnet das IfW Kiel mit einem Anstieg der Wirtschaftsleistung von 1,1 Prozent (Frühjahrsprognose: 1,2 Prozent). Die Inflationsrate dürfte sich bei etwa 2 Prozent einpendeln, der Arbeitsmarkt zeigt sich weitgehend robust.
https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/aktuelles/sommerprognose-2024-des-ifw-kiel/

Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH): Konjunktur aktuell: Deutsche Wirtschaft noch in der Defensive – aber erste Anzeichen für ein Ende des Abschwungs (13.06.2024)
In der ersten Jahreshälfte 2024 vermehren sich für Deutschland die Anzeichen für eine konjunkturelle Besserung. Im Sommerhalbjahr wird die Produktion aber wohl nur verhalten ausgeweitet. Ab Herbst dürfte die Belebung mit höheren Realeinkommen und leicht steigenden Exporten Fahrt aufnehmen. Nach der Sommerprognose des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) dürfte das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2024 um 0,3% expandieren, im Jahr 2025 um 1,5% (Ostdeutschland: 0,6% und 1,4%). Im März hatten die IWH-Konjunkturforscher ein Plus von 0,2% für Deutschland im Jahr 2024 und ebenfalls 1,5% für 2025 erwartet.
https://www.iwh-halle.de/presse/pressemitteilungen/detail/konjunktur-aktuell-deutsche-wirtschaft-noch-in-der-defensive-aber-erste-anzeichen-fuer-ein-ende-de/

Hans-Böckler-Stiftung: Leichte Aufhellung für kommende drei Monate - IMK-Konjunkturindikator: Rezessionsrisiko nimmt weiter ab (13.06.2024)
Die Aussichten für die Konjunktur in Deutschland hellen sich weiter langsam auf und ab der Jahresmitte ist eine etwas beschleunigte Erholung absehbar. Das signalisiert der Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung. Die Wahrscheinlichkeit, dass die deutsche Wirtschaft in den nächsten drei Monaten eine Rezession durchläuft, ist dementsprechend in den letzten Wochen erneut leicht gesunken, nachdem sie bereits im April und im Mai zurückgegangen war. Für den Zeitraum von Juni bis Ende August weist der Indikator, der die neuesten verfügbaren Daten zu den wichtigsten wirtschaftlichen Kenngrößen bündelt, eine Rezessionswahrscheinlichkeit von 39,5 Prozent aus.
https://www.imk-boeckler.de/de/pressemitteilungen-15992-imk-konjunkturindikator-rezessionsrisiko-nimmt-weiter-ab-61270.htm

Horváth AG: Horváth-Studie: Deutsche Industrieunternehmen entwickeln sich gut – weil sie im Ausland wachsen (13.06.2024)
- Strikte Kostenoptimierungen und die Schaffung globaler Strukturen zahlen sich aus, sektorübergreifende Umsatzsteigerungen für 2025 erwartet - Wachstum findet weiterhin in Nordamerika, Asien und in Osteuropa statt, nicht in Deutschland - Größte Management Herausforderung: organisatorische Dezentralisierung – Regionen müssen autonomer agieren
https://www.horvath-partners.com/de/presse/detail/horvath-studie-deutsche-industrieunternehmen-entwickeln-sich-gut-weil-sie-im-ausland-wachsen

Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW Berlin): Ende der konjunkturellen Schwächephase: Deutsche Wirtschaft kommt in Gang (14.06.2024)
DIW Berlin erhöht Prognose für Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr auf 0,3 Prozent – Zuwachs von 1,3 Prozent für 2025 erwartet – Kauflaune der privaten Haushalte verbessert sich – Restriktive Finanzpolitik belastet – Weltwirtschaft wächst mit Unterstützung der fortgeschrittenen Volkswirtschaften
https://www.diw.de/de/diw_01.c.904683.de/ende_der_konjunkturellen_schwaechephase__deutsche_wirtschaft_kommt_in_gang.html

ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.: Ausländische EM-Touristen bringen 0,1% zusätzliche Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal (14.06.2024)
Die Fußball-Europameisterschaft 2024 dürfte Deutschland eine zusätzliche Milliarde Euro durch ausländische Touristen einbringen. Das entspricht etwa 0,1% der Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal des Jahres. Das geht aus der aktuellen ifo-Konjunktur-Prognose hervor, die in der kommenden Woche veröffentlicht wird. „Der Effekt ist jedoch nur kurzlebig, sodass die Dienstleistungsexporte durch heimkehrende Touristen nach Ende der EM im dritten Quartal wieder sinken und unter dem Strich gleichbleiben dürften“, sagt ifo-Forscher Gerome Wolf.
https://www.ifo.de/pressemitteilung/2024-06-14/auslaendische-em-touristen-bringen-zusaetzliche-wirtschaftsleistung

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Quellen: die oben genannten Quellen

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Kategorie(n): Märkte & Konjunktur