Explortal-Logistics - Newsletter: Aktuelles aus Forschung & Transfer – KW 06/2026

Der “EL-Newsletter Forschung & Transfer” ist eine wöchentlich redaktionell zusammengestellte Auswahl von Pressemitteilungen aus den Fachgebieten Logistik, Verkehr, Supply Chain Management und Mobilität. Die vorliegende Ausgabe umfasst Auszüge von ausgewählten Mitteilungen aus der KW 06/2026. Zum Lesen der vollständigen Mitteilung klicken Sie bitte auf den jeweils angegebenen Link.


Pressemitteilung: Projekt SALSA: Fraunhofer IOSB ebnet mit Nutzerstudien den Weg zu Entspannung und Schlaf hinter dem Steuer

Der erfolgreiche Abschluss dreier großer Nutzerstudien macht neue Möglichkeiten für Entspannung und Schlaf hinter dem Steuer greifbar. Die Untersuchungen wurden vom Fraunhofer IOSB im Rahmen des Verbundforschungsprojekts SALSA (»Smarte, adaptive und lernbare Systeme für Alle«) durchgeführt. In SALSA arbeiten Automobilhersteller, Zulieferer und Forschungseinrichtungen ganzheitlich an der bestmöglichen Integration automatisierter Fahrzeuge in den Verkehr – und präsentieren ihre Resultate zur Halbzeit des Projekts am 12. Februar in der Schwabenlandhalle Fellbach. Die interessierte Fachöffentlichkeit und Medienvertreter sind herzlich eingeladen. 
Schlafen am Steuer ist aktuell nur im Fahrsimulator möglich. Mit seinen Nutzerstudien im Rahmen des Projekts SALSA hat das Fraunhofer IOSB einen wichtigen Beitrag zur Realisierung dieser Zukunftsvision geleistet. 
Stand heute darf und kann ein Mensch am Steuer eines hochautomatisierten Fahrzeugs (SAE Level 3) im Stop and Go auf der Autobahn seine Aufmerksamkeit vom Verkehrsgeschehen abwenden und beispielsweise relaxen, während das Fahrzeug selbstständig bremst, beschleunigt, lenkt. Sobald die Fahrerin oder der Fahrer die Augen schließt, wird das Auto jedoch protestieren – denn Schlafen ist nicht erlaubt, und eine Unterscheidung zum bloßen Augenschließen im Wachzustand ist heutigen Autos nicht möglich. Das zu ändern, ist eins der Ziele, die die Forschenden des Fraunhofer-Instituts für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB im Projekt SALSA verfolgen. (.... → zur Pressemitteilung)
Quelle: Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB, 04.02.2026

Pressemitteilung: KI in der kommunalen Verkehrssteuerung: Klare Ziele entscheiden über den Erfolg

Künstliche Intelligenz (KI) wird für Kommunen immer wichtiger. In der Verkehrs- und Mobilitätssteuerung eröffnet sie neue Möglichkeiten, Staus, Emissionen und ineffiziente Verkehrsflüsse zu reduzieren. Doch ihr Nutzen entscheidet sich nicht an der Technologie allein. Ohne klar definierte kommunale Ziele und messbare Kriterien bleibt KI wirkungslos. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktuelles Impulspapier der Plattform Lernende Systeme. Im Mittelpunkt steht ein ganzheitliches Zielbild der KI-basierten Verkehrssteuerung für Mobilitätssysteme, das von den Bedürfnissen der Kommunen ausgeht. Das Papier bietet eine strategische Orientierung dafür, wie KI als lernendes Steuerungsinstrument eingesetzt werden kann, um Mobilität gemeinwohlorientiert zu gestalten. 
Städte und Kommunen stehen unter hohem Handlungsdruck: Sie sollen Mobilität effizienter, klimafreundlicher und sicherer gestalten. Verkehrsflüsse sollen verbessert, Flächen neu verteilt und die Lebensqualität erhöht werden – bei begrenzten Ressourcen und zunehmenden Zielkonflikten. KI kann dabei unterstützen, bestehende Infrastrukturen intelligenter zu nutzen und Steuerungsentscheidungen datenbasiert zu treffen. Dabei müssen lernende Systeme konsequent an kommunalen Zielen ausgerichtet werden. 
„KI-basierte Verkehrs- und Mobilitätssteuerung entfaltet ihren gesellschaftlichen Nutzen nur dann, wenn sie klaren kommunalen Zielvorgaben folgt und dauerhaft innovationsfähig gestaltet wird“, sagt Tobias Hesse, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt und Mitglied der Plattform Lernende Systeme. „Erst wenn politische Prioritäten in messbare Indikatoren übersetzt werden, sind sie für KI-Systeme steuerbar.“ (.... → zur Pressemitteilung)
Quelle: acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften e.V., 05.02.2026

Pressemitteilung: Why wind tunnel testing matters in the aerodynamic development of WAPS

In the world of aerodynamics, precision is everything. Whether we’re optimizing the lift of an aircraft wing, minimizing drag on a car, or — in our case — developing cutting-edge eSAIL® technology to propel maritime vessels, aerodynamic accuracy drives performance. And one of the most powerful tools engineers have to ensure this accuracy is wind tunnel testing. 
With the role digital simulations now play in engineering, some readers may be thinking wind tunnels sound a bit ‘old school’. However, physical testing in controlled airflow conditions continues to provide insights that no innovative model alone can fully replicate. 
This article explains what wind tunnel testing is, why it still matters in a CFD-driven world, and how it underpins reliable performance prediction for wind propulsion at scale. 
What is wind tunnel testing? 
A wind tunnel is a controlled testing environment in which air is artificially driven past a stationary object to recreate real-world aerodynamic conditions. Rather than moving the object through air, the air itself is set in motion — allowing engineers to precisely measure how airflow interacts with the structure being tested. Think of it as a treadmill for air—only with a lot of sensors. 
In wind tunnel testing, the object (such as an eSAIL®, wing or vehicle model) is mounted inside a test section and instrumented with sensors that measure: 
• Aerodynamic forces such as lift, drag and bending moments 
• Pressure distribution across surfaces 
• Flow behaviour, including turbulence, separation and wake effects (.... → zur Pressemitteilung)
Quelle: BOUND 4 BLUE, S.L., 04.02.2026

Weitere News aus Logistik, Verkehr, Supply Chain Management (SCM) und Mobilität finden Sie unter:
https://www.explortal-logistics.net/news/uebersicht

Ein Service von Explortal-Logistics – Fachinformationen für die Logistik.

Stand: 08.02.2026 / DF