Explortal-Logistics - Newsletter: Aktuelles aus Forschung & Transfer – KW 07/2026

Der “EL-Newsletter Forschung & Transfer” ist eine wöchentlich redaktionell zusammengestellte Auswahl von Pressemitteilungen aus den Fachgebieten Logistik, Verkehr, Supply Chain Management und Mobilität. Die vorliegende Ausgabe umfasst Auszüge von ausgewählten Mitteilungen aus der KW 07/2026. Zum Lesen der vollständigen Mitteilung klicken Sie bitte auf den jeweils angegebenen Link.


Pressemitteilung: Weniger Mikroplastik aus Reifenabrieb durch neuen Sensor und KI-Auswertung

Durch Reifenabrieb erzeugte Mikroplastikpartikel sind eine erhebliche Belastung unserer Umwelt. Verbesserte Lösungen für die Abriebfestigkeit können zur Reduzierung dieser Emissionen beitragen. Im Projekt »KI-RAM« haben Fraunhofer IMWS, Rösler Tyre Innovators GmbH & Co. KG, DENKweit GmbH, iMes Solutions GmbH und Universität Paderborn dafür Lösungen entwickelt. Sie kombinieren einen neuartigen Sensor im Reifen mit KI-Methoden zur Datenauswertung. Das kann beispielsweise Speditionen bei der Auswahl der richtigen Reifen und der Taktung von Serviceintervallen unterstützen. Ihre Ergebnisse stellen die Projektpartner im Rahmen einer Abschlussveranstaltung am 12. Februar 2026 vor. 
Jährlich entstehen allein in Deutschland durch Reifenabrieb rund 100.000 Tonnen Mikroplastik. Die Reduzierung dieses Reifenabriebs ist – ebenso wie die Vermeidung von CO2-Emissionen – ein Nachhaltigkeitsaspekt, der bei Optimierung von Reifen in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden ist. Neben den umweltpolitischen Vorgaben liegt das auch an den erhöhten Anforderungen an die Abriebfestigkeit von Reifen bei elektrisch angetriebenen Fahrzeugen. 
Präzisere Kenntnis über abriebrelevante Einflussfaktoren 
Der Reifenabrieb hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab. Neben den Eigenschaften des Reifens (Gummimischung der Reifenlauffläche, Reifenprofil, Reifenaufstandsfläche, Reifendruck) spielen dabei auch andere Aspekte (Fahrverhalten, Straßenbelag, Wetter) eine Rolle. (.... → zur Pressemitteilung)
Quelle: Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS, 12.02.2026

Pressemitteilung: Telekom startet weltweit erstes Multi-Orbit-IoT-Roaming

• Telekom ist weltweit erster Netzbetreiber, der IoT-Konnektivität über GEO- und LEO-Satelliten anbietet 
• Lückenlose, zuverlässige NB-IoT-Abdeckung über terrestrische Mobilfunk- und Satellitennetze 
• Innovative Anwendungen auf 5G-Standard-Hardware realisiert 
Die Deutsche Telekom erreicht einen weiteren Meilenstein in der globalen Vernetzung: Als erster Mobilfunkanbieter weltweit ermöglicht sie Multi-Orbit-Roaming für das Internet der Dinge (IoT). Die neue Lösung sorgt dafür, dass IoT-Geräte ihre Daten nahtlos und weltweit übertragen können - je nach Verfügbarkeit entweder über terrestrische Mobilfunknetze oder über Satellitenverbindungen. 
Das Multi-Orbit Roaming wurde nun mit einem kommerziellen IoT Gerät getestet, welches sowohl auf geostationären (GEO) und erdnahen (LEO) Satelliten als auch auf terrestrischen Netzen funktioniert. 
Die Lösung verbindet das globale IoT-Netz der Telekom (Narrow Band IoT und LTE-M) mit den Satellitendiensten mehrerer Partner: Skylo als erster Satelliten-Dienstleister der Deutschen Telekom, deckt den geostationären Orbit (GEO) ab. Die Funkverbindung zu LEO-Satelliten übernehmen Sateliot und OQ Technology. (.... → zur Pressemitteilung)
Quelle: Deutsche Telekom AG (DTAG), 13.02.2026

Pressemitteilung: Damit der Lkw nicht leer fährt – und damit Ressourcen besser genutzt werden

Seit 2021 ist Markus Meßmer Forschungsgruppenleiter am Zentrum für Digitalisierung in Mobilitätssystemen (ZDM) an der DHBW Ravensburg. Nachdem er im Rahmen seiner Arbeit Forschungslücke identifiziert hat, startete er 2022 mit der Arbeit an seiner Doktorthesis, die er gerade erfolgreich an der Universität Aveiro verteidigt hat. Sein Thema war die Auslastungserhöhung von transportlogistischen Lkw. Seine Doktorarbeit ist ein gutes Beispiel, wie an der der DHBW anwendungs- und transferorientiert geforscht wird. Seine Arbeit wurde von zehn Unternehmen mit Daten, Know-how und bei der Praxiserprobung engagiert und vielfältig unterstützt. Ein Ergebnis war neben Publikationen, die bei führenden Konferenzen und Verlagen eingereicht wurden, eine DHBW Patentanmeldung zur Bedarfsauslastung von Frachten. Auch die Studierenden waren im Rahmen der Vorlesung Unternehmensführung eingebunden und haben so von der Forschung profitiert. Und schließlich haben zwei Absolventen, basierend auf den Ergebnissen, ein Start-up gegründet – deepmatics freut sich gerade über die ersten Aufträge. 
2021 haben Lkw in Deutschland sage und schreibe 68 Milliarden Kilometer auf den Straßen zurückgelegt. 30 bis 50 % davon allerdings leer und gänzlich ohne Fracht. „Das gibt´s doch nicht“, dachte sich Markus Meßmer und machte die Optimierung der Lkw Auslastungen zum Thema seiner Doktorarbeit. Zur Unterstützung einer Branche unter enormem Kostendruck und für eine nachhaltigere Transportlogistik. (.... → zur Pressemitteilung)
Quelle: Duale Hochschule Baden-Württemberg Ravensburg, 10.02.2026

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Stand: 15.02.2026 / DF