Explortal-Logistics - Newsletter: Aktuelles aus Forschung & Transfer – KW 09/2026

Der “EL-Newsletter Forschung & Transfer” ist eine wöchentlich redaktionell zusammengestellte Auswahl von Pressemitteilungen aus den Fachgebieten Logistik, Verkehr, Supply Chain Management und Mobilität. Die vorliegende Ausgabe umfasst Auszüge von ausgewählten Mitteilungen aus der KW 09/2026. Zum Lesen der vollständigen Mitteilung klicken Sie bitte auf den jeweils angegebenen Link.


Pressemitteilung: Predicting risk to save lives: new approaches to urban road safety

Urban streets are becoming increasingly complex and are having significant impacts on road safety. Growing population density, a rise in cycling and micromobility, and continued reliance on private vehicles are intensifying competition for limited road space. This complexity has disproportionately affected vulnerable road users (VRUs). VRUs, including pedestrians, cyclists and micromobility users, represent 70% of all road fatalities in cities. This underscores a persistent mismatch between how streets are used and how they are designed and managed. 
Road safety continues to be a priority for the EU with its Vision Zero goals. The vision sets out a 50% reduction in fatalities by 2030 and 100% reduction by 2050. Whilst the number of fatalities in 2024 fell on average across the EU by 2% compared to 2023, progress is slow and remains a challenge for all cities. 
Improving road safety in cities requires a holistic approach. Such an approach needs to integrate smart street design, data-driven and predictive technologies, and behavioural insights. In 2025 EIT Urban Mobility supported three projects, ROADSCOR, SAFELIGHT and SAFELY. These projects are helping the shift from reactive to data-driven preventative road safety. Using advances in AI, computer vision, digital twins and geospatial analysis, they are helping cities to identify risks before accidents happen, and redesign streets accordingly. (.... → zur Pressemitteilung)
Quelle: EIT Urban Mobility, 25.02.2026

Pressemitteilung: SKALA legt Grundstein für organisationsübergreifende Logistik

Offene KI- und Blockchainlösungen für die Logistikbranche 
Mit dem Abschluss des Forschungsprojekts SKALA legt das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML einen wichtigen Meilenstein für die digitale Transformation der Logistik. In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST und der TU Dortmund haben Forschende offene, interoperable Technologien entwickelt, die organisationsübergreifende Multi-Agenten-Systeme ermöglichen. Das verbessert maßgeblich die Effizienz, Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit von Wertschöpfungsnetzwerken. 
Isolierte IT-Systeme, fehlende Interoperabilität und papierbasierte Prozesse bremsen die Potenziale digitaler Technologien und damit die Effizienz von Unternehmen. Das vom Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) mit rund 5 Millionen Euro geförderte Projekt SKALA (Skalierbare KI- und Blockchain-Lösungen zur Automatisierung und Autonomisierung in Wertschöpfungsnetzwerken) setzte genau dort an. Ziel war der Aufbau einer offenen technologischen Basis für kollaborative KIAgenten, die über Unternehmensgrenzen hinweg zusammenarbeiten können. Die Kombination von Künstlicher Intelligenz (KI) und Blockchain schafft dabei eine sichere digitale Brücke zwischen bislang getrennten Systemen und Akteuren. (.... → zur Pressemitteilung)
Quelle: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, 26.02.2026

Pressemitteilung: HyConnect: Digitale Plattform soll Wasserstoffmobilität im Schwerlastverkehr fördern

Verbundprojekt mit Beteiligung der Hochschule Offenburg will Betreiber von Lkw-Flotten und Wasserstofftankstellen nahtlos vernetzen. 
Die politischen Kohlenstoffdioxid-Ausstoß-Minderungsziele für den Mobilitätsektor stellen den Schwerlastverkehr aktuell vor große Herausforderungen. Unter den für emissionsfreie Fernfahrten in Frage kommenden CO2-neutralen Energieträgern gilt der "grüne", mittels Elektrolyse aus erneuerbaren Energien gewonnene Wasserstoff (H2) als wichtiges Element. Der Hochlauf der Wasserstoffmobilität im Schwerlastverkehr hängt jedoch maßgeblich von einer effizienten Infrastruktur ab. Damit Logistikunternehmen verlässlich planen können, müssen Daten über H2-Verfügbarkeiten, Tankstellen-Standorte und Preise in Echtzeit fließen. Dies scheitert bisher aber oft noch an inkompatiblen IT-Systemen. Doch wie kommunizieren Transportmanagementsysteme (TMS) und Tankstellen-Software optimal miteinander? Genau das will das Verbundprojekt HyConnect, an dem auch die Hochschule Offenburg beteiligt ist, herausfinden und eine digitale Plattform, die Logistiker und Tankstellenbetreiber nahtlos vernetzt, entwickeln. (.... → zur Pressemitteilung)
Quelle: Hochschule Offenburg, 27.02.2026

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Stand: 01.03.2026 / DF