Explortal-Logistics - Newsletter: Aktuelles aus Forschung & Transfer – KW 12/2026

Der “EL-Newsletter Forschung & Transfer” ist eine wöchentlich redaktionell zusammengestellte Auswahl von Pressemitteilungen aus den Fachgebieten Logistik, Verkehr, Supply Chain Management und Mobilität. Die vorliegende Ausgabe umfasst Auszüge von ausgewählten Mitteilungen aus der KW 12/2026. Zum Lesen der vollständigen Mitteilung klicken Sie bitte auf den jeweils angegebenen Link.


Pressemitteilung: Autonomous Trucking to Put $9 Billion Back in U.S. Consumers’ Pockets Annually by 2035

By 2035, autonomous trucking projected to save shippers $5.7 billion in annual fuel costs, generate $9.4 billion in annual safety benefits, and account for up to $70 billion of U.S. GDP; Aurora commits first-of-its-kind $1 million grant to train tomorrow’s freight workforce 
PITTSBURGH--(BUSINESS WIRE)-- Aurora Innovation, Inc. (NASDAQ: AUR) today highlighted findings from a new report revealing that autonomous freight is already a multi-billion dollar bolster for the $1 trillion dollar U.S. trucking industry, with even more economic opportunity over the next ten years. 
This press release features multimedia. View the full release here: www.businesswire.com/news/home/20260319402887/en/
The analysis, commissioned by Aurora and conducted by the Steer Group, highlights that autonomous trucking, despite being in early stages of deployment, currently supports 17,000 jobs and $3.3 billion in total economic output. 
The report projects that by 2035, the autonomous trucking sector alone is projected to account for $70 billion of U.S. GDP, representing a highly efficient growth engine for the long-haul highway segment. This transition is expected to generate $9.4 billion in annual safety benefits and result in $9 billion in increased purchasing power for American households through lower transportation costs. (.... → zur Pressemitteilung)
Quelle: Aurora Innovation, Inc., 20.03.2026

Pressemitteilung: Projekt »HV-MELA-BAT« entwickelt Hochvolt-Megawatt-Ladesystem für Schwerlast- und Personenverkehr

Für eine erfolgreiche Verkehrswende ist die Ladeinfrastruktur für den batteriebetriebenen Schwerlast- und Personenverkehr entscheidend. Hier geht der Trend zu höheren Ladeleistungen und somit auch höheren Ladeströmen und -spannungen. Das Verbundprojekt »HV-MELA-BAT« entwickelte deshalb die für das XXL-Laden notwendigen leistungselektronischen Umrichter sowie ein Kontaktsystem für hohe Ströme und Spannungen. Durch eine hohe Taktfrequenz erreicht der isolierende DC/DC-Wandler eine volumetrische Leistungsdichte von 9 kW/l bei gleichzeitig rekordverdächtiger Effizienz von 99,26 Prozent. Für die volle Ladeleistung auch am leistungsbegrenzten Netzanschlusspunkt wurde ein Pufferspeicher integriert. 
»Im Fokus des Projekts stand die Weiterentwicklung bestehender Schnellladeinfrastruktur auf Basis des internationalen Standards Combined Charging System (CCS) hin zum neuen Megawatt Charging System (MCS). Die höheren Ladeleistungen stellen die Leistungselektronik, das Kontaktsystem und auch die verfügbare Netzanschlusskapazität vor neue Herausforderungen«, erklärt Dipl.-Ing. Stefan Reichert vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, der das Projekt koordinierte. Weitere Projektpartner in »HV‑MELA‑BAT« waren die Motion Control & Power Electronics GmbH, STS Spezial-Transformatoren Stockach GmbH, Mercedes-Benz Energy GmbH und das Fraunhofer IVI. 
Ladesystem für Vielzahl an Fahrzeugen und Netzanschlüssen 
Das Projektteam entwickelte im Rahmen des Forschungsprojekts die für das XXL-Laden nötigen Kernkomponenten: leistungselektronische Wandler wie der netzseitige Gleichrichter, eine modulare Zusammenschaltung von DC/DC-Wandlern zur galvanischen Trennung und DC/DC-Wandler zur Anpassung der Ladespannungen, sowie das Kontaktsystem für hohe Spannungen und Ströme. Ergänzt wurde das Ladesystem durch einen Pufferspeicher aus Second-Life-PKW-Batterien. Der Speicher verringerte die notwendige Netzanschlussleistung der Ladestation auf 500 kW, zudem puffert er hohe Lastspitzen und reduziert so die Netzbelastung. (.… → zur Pressemitteilung)
Quelle: Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, 20.03.2026

Pressemitteilung: Häfen und Güterverkehr Köln AG startet KI-gestützte Digitaloffensive im Niehler Hafen

Neues Gate-System vernetzt Schiene, Wasserstraße und Straße in Echtzeit 
Köln. Trimodale Hafenterminals stehen für Effizienz, Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit. Sie sind als Drehkreuze für Warenströme unerlässlich für Industrie, Handel und Bevölkerung, weil sie die Verkehrsträger Binnenwasserstraße, Schiene und Straße effektiv verknüpfen. Mit Unterstützung des Förderprogramms „Digitale Testfelder in Häfen“ (DigiTest) aus dem Bundesministerium für Verkehr entwickelt die Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK) den Standort Niehl jetzt gezielt weiter und setzt dabei erstmals ein KI-gestütztes Erfassungssystem ein. 
„Unser trimodales Terminal in Köln-Niehl bildet eines der wichtigsten Drehkreuze für Supply Chains entlang des Rheins“, erklärt HGK-Vorstand Dr. Jens-Albert Oppel (COO). „Um die zukünftigen Anforderungen unserer Kunden in puncto Zuverlässigkeit, Flexibilität und Effizienz noch besser zu erfüllen, müssen die Transport- und Umschlagprozesse umfassend digitalisiert werden.“ Ziel sei dabei, mit dem durch die „DigiTest“-Förderung realisierten intelligenten Erfassungssystem, die Produktivität der Umschlagprozesse im Hafen zu erhöhen und über die zentrale Datenbasis eine durchgängige, effiziente Vernetzung der drei Verkehrsträger Binnenwasserstraße, Schiene und Straße zu erzeugen. (.… → zur Pressemitteilung)
Quelle: Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK), 19.03.2026

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Stand: 21.03.2026 / DF