Explortal-Logistics - Newsletter: Aktuelles aus Forschung & Transfer – KW 13/2026

Der “EL-Newsletter Forschung & Transfer” ist eine wöchentlich redaktionell zusammengestellte Auswahl von Pressemitteilungen aus den Fachgebieten Logistik, Verkehr, Supply Chain Management und Mobilität. Die vorliegende Ausgabe umfasst Auszüge von ausgewählten Mitteilungen aus der KW 13/2026. Zum Lesen der vollständigen Mitteilung klicken Sie bitte auf den jeweils angegebenen Link.


Pressemitteilung: Europa könnte fossile Kraftstoffe im Straßenverkehr vollständig ersetzen

Studie des KIT zeigt, welche Mengen flüssiger Energieträger in der EU aus Rest- und Abfallstoffen gewonnen werden können
Europa könnte seinen gesamten Kraftstoffbedarf für den Straßenverkehr bis zum Jahr 2040 aus erneuerbaren Quellen decken – bis 2030 bereits mehr als zur Hälfte. Das haben Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) berechnet. Demnach verfügt die Europäische Union über ausreichend Rest- und Abfallstoffe, um den gesamten Straßenverkehr mit klimaneutralen flüssigen Energieträgern zu versorgen. Für die Studie untersuchten die Forschenden, welche Mengen biogener Rohstoffe – also pflanzliche Reststoffe, Holzreste oder Bioabfälle – in Europa vorhanden sind, wie sie sich technisch zu erneuerbaren Kraftstoffen umwandeln lassen und welchen Kraftstoffbedarf der Straßenverkehr künftig haben wird. (DOI: 10.5445/IR/1000191584, verfügbar ab 24. März 2026) 
„Europa verfügt langfristig über ausreichend nachhaltige Ressourcen, um ohne fossiles Öl mobil zu sein“, sagt Professor Thomas Hirth, Vizepräsident Transfer und Internationales des KIT. „Angesichts der aktuellen Unsicherheiten auf den internationalen Energiemärkten ist das eine gute Nachricht. Wenn wir Rest- und Abfallstoffe effizient nutzen, können wir den Straßenverkehr unabhängiger von Energieimporten machen und gleichzeitig CO₂-Emissionen senken.“ 
Vielfalt erneuerbarer Rohstoffe macht Europa unabhängiger  (.... → zur Pressemitteilung)
Quelle: Karlsruher Institut für Technologie, 23.03.2026

Pressemitteilung: Rheinmetall, MIRA und Rheinbahn starten Pilotbetrieb für teleoperierte Shuttles im öffentlichen Straßenverkehr

Rheinmetall, MIRA und Rheinbahn starten Pilotbetrieb für teleoperierte Shuttles im öffentlichen Straßenverkehr
Anlässlich der Fachmesse XPONENTIAL Europe geben Rheinmetall, die MIRA GmbH und die Rheinbahn AG den Start eines gemeinsamen Pilotbetriebs für ein teleoperiertes Shuttle am Flughafen Düsseldorf bekannt. Der Testbetrieb beginnt im Mai 2026. Die Shuttle-Strecke führt vom Flughafen-Bahnhof und EUREF-Campus zum Flughafen-Terminal und zurück – und verläuft vollständig im öffentlichen Straßenverkehr. 
Teleoperation als Schlüsseltechnologie für neue Mobilitätskonzepte 
Im Rahmen des Pilotprojekts wird die Fernsteuerung von Fahrzeugen als zentrale Technologie für den flexiblen und wirtschaftlichen Einsatz bedarfsgerechter Shuttlefahrzeuge im urbanen Raum erprobt. Die Fahrzeuge werden aus einem Leitstand präzise gesteuert und kontinuierlich überwacht – ohne Fahrer im Fahrzeug. Während der Testphase begleitet ein „Safety Driver“ den Betrieb und sorgt für zusätzliche Sicherheit. Ziel ist es, die Technologie unter realen Verkehrsbedingungen weiterzuentwickeln und systematisch zu evaluieren. 
Im Fokus stehen dabei: 
1. Betriebssicherheit und Systemstabilität 
2. Integration in bestehende Verkehrs- und Leitstrukturen 
3. Akzeptanz bei Fahrgästen 
4. Wirtschaftlichkeit und Skalierbarkeit 
Die gewonnenen Erkenntnisse bilden die Grundlage für einen möglichen späteren Einsatz im öffentlichen Verkehr sowie für weitere Anwendungsfelder – etwa in der Logistik oder Landwirtschaft. (.… → zur Pressemitteilung)
Quelle: Rheinbahn AG, 26.03.2026

Pressemitteilung: UNECE framework to help transport infrastructure owners and operators adapt to climate change risks

Extreme weather events—including floods, heatwaves, and storms— can damage and disrupt transport infrastructure in a multitude of ways, leading to destructive and long-lasting consequences on people and the economy. 
Because transportation assets, such as tunnels, tracks, and bridges, have design lives of several decades, it is imperative to consider future climate scenarios into their design and management to prevent unstable infrastructure or costly retrofitting. 
Traditional adaptation planning, which frequently relies on cost-benefit analyses of individual, localized interventions, may no longer be sufficient. 
The Framework for developing adaptation pathways for transport professionals released today by UNECE will address these concerns, providing guidance for infrastructure owners, operators, and managers to adapt their assets to future, and often unpredictable, climate conditions. 
Adaptation Pathways Approach 
Adaptation pathways can be described as a sequence of interlinked and flexible actions that can be progressively implemented, based on future dynamics and changes to risk, through early actions that do not compromise future actions and assist in providing overall adaptation to climate changes. (.… → zur Pressemitteilung)
Quelle: United Nations Economic Commission for Europe UNECE, 24.03.2026

Weitere News aus Logistik, Verkehr, Supply Chain Management (SCM) und Mobilität finden Sie unter:
https://www.explortal-logistics.net/news/uebersicht

Ein Service von Explortal-Logistics – Fachinformationen für die Logistik.

Stand: 28.03.2026 / DF