Explortal-Logistics - Newsletter: Aktuelles aus Forschung & Transfer – KW 18/2026
Der “EL-Newsletter Forschung & Transfer” ist eine wöchentlich redaktionell zusammengestellte Auswahl von Pressemitteilungen aus den Fachgebieten Logistik, Verkehr, Supply Chain Management und Mobilität. Die vorliegende Ausgabe umfasst Auszüge von ausgewählten Mitteilungen aus der KW 18/2026. Zum Lesen der vollständigen Mitteilung klicken Sie bitte auf den jeweils angegebenen Link.
Pressemitteilung: Ob der Verkehr fliesst, hängt nicht allein von den Strassen ab
Woran liegt es, wenn sich der Verkehr staut? Staus sind eine Folge davon, wie Städte geplant, gebaut und genutzt werden. Das zeigt ein Vergleich von 30 Städten weltweit. Die Ergebnisse könnten mittelfristig die Stadt- und Verkehrsplanung verändern.
• Forschende der ETH Zürich und der University of Wisconsin-Madison (USA) haben Geoinformationsdaten von 30 Grossstädten weltweit mit Daten zu Verkehrsstaus in Beziehung gesetzt.
• Mit einer neu entwickelten Methode ist es ihnen gelungen, kausale Zusammenhänge zwischen raumzeitlichen Veränderungen einer Stadt und ihrer Verkehrsflüsse festzustellen.
• Werden die Erkenntnisse mit Detailstudien von Städten kombiniert, könnten sie mittelfristig zu einer verbesserten Stadt- und Verkehrsplanung beitragen.
Wird das S-Bahn-Netz einer Stadt ausgebaut, dürften in der dadurch besser erschlossenen Agglomeration zusätzliche Wohnungen entstehen. Umgekehrt gilt: Schiessen in einem Vorort Neubauten wie Pilze aus dem Boden, ruft das nach einem Ausbau der Verkehrsinfrastruktur. Städtebau und Verkehr stehen also in einer gegenseitigen Beziehung.
«Unsere Städte werden immer komplexer, und die Verkehrssysteme stehen unter einem wachsenden Druck. Deshalb ist es entscheidend, die Beziehung zwischen Mobilität und Städten zu verstehen, denn nur so ist es möglich, urbane Zentren nachhaltig zu entwickeln und zu gestalten», sagt Yatao Zhang. Er ist Erstautor einer Studie der ETH Zürich und der University of Wisconsin (USA), die soeben in der Fachzeitschrift externe Seite Nature Communications erschienen ist. Die Studie beruht auf der Doktorarbeit des Geoinformatikers, die er im Herbst 2025 am Singapore-ETH Center im asiatischen Stadtstaat Singapur abgeschlossen hat. (.... → zur Pressemitteilung)
Quelle: Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH), 29.04.2026
Pressemitteilung: Large Electric-Powered Ships Emerge: HD Hyundai's ship electrification technology
While electric vehicles (EVs) have successfully entered the mainstream, the electrification of large-scale vessels remains a formidable challenge. Unlike passenger cars, large commercial vessels must transport tens of thousands of tons over vast distances for weeks at a time without the possibility of mid-voyage recharging. This necessitates not only massive energy storage solutions but a fundamental redesign of the ship’s propulsion architecture.
To resolve such issues, the shipbuilding industry is exploring solutions that use electricity generated from clean energy sources such as hydrogen, natural gas, and ammonia to power propulsion motors. This approach significantly reduces greenhouse gas emissions while also minimizing vibration and noise.
Electrification has three phases: power generation, distribution and conversion, and propulsion.
Power Generation for Electric-Powered Ships: Energy Mix
HD Hyundai is expanding the development and application of its “energy mix power system,” which combines dual-fuel engines (DFGE) with ammonia-based solid oxide fuel cells (SOFC).
DFGE offers flexibility in responding to fluctuations in power demand. During vessel operations, propulsion loads can change rapidly, and onboard power requirements may surge depending on equipment usage. DFGE systems can respond quickly and efficiently to these variations.
SOFC systems, on the other hand, generate electricity through electrochemical reactions, directly converting the chemical energy of fuel into electricity without combustion. According to the U.S. Department of Energy, this process reduces energy loss and improves overall efficiency compared to conventional engine- or turbine-based systems. (.… → zur Pressemitteilung)
Quelle: HD Hyundai, 30.04.2026
Pressemitteilung: Zweispurig zur Kreislaufwirtschaft: Mercedes-Benz Trucks zeigt den reECONIC – ein batterieelektrisches Fahrzeug mit recycelten Materialien
• Mit dem reECONIC als Konzeptfahrzeug demonstriert Mercedes-Benz Trucks gemeinsam mit 32 Partnern gemeinsam die Realisierbarkeit eines teilweise aus Recyclingmaterialien produzierten, batterieelektrischen Abfallsammelfahrzeugs
• Kreislaufwirtschaft: Zur Verwendung kommen recycelte, Natur- und biobasierte Materialien
• Anhand innovativer Produktionsprozesse, Hochrechnungen und Prognosen wird gezeigt, dass theoretisch bis zu 41 Prozent CO₂-Äquivalente (CO₂e) beim Bau eines solchen Fahrzeugs eingespart werden können
• Begleitende, TÜV SÜD-geprüfte Studie belegt: Bis zu 80 Prozent der sonst konventionell produzierten Materialien Stahl, Aluminium, Glas und Kunststoff könnten perspektivisch ersetzt werden
• Hohe Rezyklatanteile, recyclingfähige Komponenten und ein Aufbau aus recycelten Materialien sollen perspektivisch den Weg in die Serienproduktion und zu geschlossenen Materialkreisläufen ebnen
• Achim Puchert, CEO Mercedes-Benz Trucks: „Nachhaltigkeit ist fester Bestandteil unserer Strategie. Gemeinsam mit starken Partnern treiben wir sie in diesem Projekt gezielt voran.“
Leinfelden-Echterdingen / München – Wie kann eine ganzheitliche Kreislaufwirtschaft im Nutzfahrzeugbereich gelingen? Eine Nachhaltigkeitsallianz aus 33 Partnern, darunter federführend das Daimler Truck-Segment Mercedes-Benz Trucks, der Müllfahrzeugspezialist FAUN Umwelttechnik und das Recycling-Unternehmen TSR Group zeigt dies mit dem Konzeptfahrzeug „reECONIC“. Die Partner haben das batterieelektrische Abfallsammelfahrzeug auf Basis des Mercedes-Benz eEconic auf besonders ressourcenschonende Art und Weise gefertigt. Ausgestattet ist das Konzeptfahrzeug mit dem neuen FAUN reNew VARIOPRESS Aufbau, der ebenfalls teilweise aus recycelten Materialien besteht. (.… → zur Pressemitteilung)
Quelle: Daimler Truck AG, 28.04.2026
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Stand: 03.05.2026 / DF