Explortal-Logistics - Newsletter: Aktuelles aus Forschung & Transfer – KW 25/2026
Der “EL-Newsletter Forschung & Transfer” ist eine wöchentlich redaktionell zusammengestellte Auswahl von Pressemitteilungen aus den Fachgebieten Logistik, Verkehr, Supply Chain Management und Mobilität. Die vorliegende Ausgabe umfasst Auszüge von ausgewählten Mitteilungen aus der KW 25/2026. Zum Lesen der vollständigen Mitteilung klicken Sie bitte auf den jeweils angegebenen Link.
Pressemitteilung: Maritime Technologien neu gedacht - Wie Windantriebe Frachtschiffe effizienter machen
• Das DLR erforscht, wie moderne Windantriebe Frachtschiffe energieeffizienter und klimaverträglicher machen können.
• Mit dem Softwareframework Odyssa bewertet das DLR verschiedene Schiffs-, Segel- und Energiesystemkonzepte für die Schifffahrt der Zukunft.
• Windantriebe können den Energiebedarf von Schiffen deutlich senken und die Nutzung klimaverträglicher Kraftstoffe ergänzen.
• Schwerpunkte: Energie, Verkehr, maritime Technologien
Wenn zur Kieler Woche hunderte Segelboote um die Wette fahren, ist der Wind der eigentliche Antrieb. Doch seine Bedeutung reicht weit über den Segelsport hinaus. Direkt in Kiel forscht das Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) daran, wie Wind künftig auch Frachtschiffe klimaverträglicher machen kann.
Moderne Windantriebe haben mit den Segelschiffen vergangener Jahrhunderte nur noch wenig gemeinsam. Rotoren, Flügelsegel und automatisierte Segelsysteme basieren auf aerodynamischen Erkenntnissen aus der Luftfahrt und werden zunehmend als Baustein für die Dekarbonisierung der Schifffahrt betrachtet. Das DLR geht dabei noch einen Schritt weiter: Im Fokus steht nicht nur das Segel selbst, sondern das gesamte Schiff als Energiesystem – von der Rumpfform über Batterien und Wasserstoffspeicher bis hin zu wetterabhängiger Routenplanung und Energiegewinnung an Bord. (.... → zur Pressemitteilung)
Quelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR), 18.06.2026
Pressemitteilung: Heute Shuttle, morgen Lieferfahrzeug: Ein Fahrzeug, viele Funktionen
Ein fahrerloses Fahrzeugkonzept, das sich schnell und automatisch an unterschiedliche Aufgaben anpasst, haben Forschende mehrerer Wissenschaftseinrichtungen in Baden-Württemberg im Projekt U-Shift II gemeinsam weiterentwickelt. Es knüpft an frühere U-Shift-Projekte an, in denen das Grundprinzip bereits vorgestellt wurde. Die fahrende Plattform kann selbstständig verschiedene Aufbauten – Kapseln genannt – aufnehmen und wieder absetzen. So kann ein einziges Fahrzeug zum Beispiel morgens Menschen transportieren, mittags Pakete ausliefern und abends als mobile Service- oder Versorgungseinheit dienen. So wird Mobilität künftig flexibler, effizienter und nachhaltiger. Die neueste Generation des Konzepts haben sie heute am Donnerstag, 18. Juni 2026, im Beisein von Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg, am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) vorgestellt.
Die möglichen Anwendungen sind vielfältig: von On-Demand-Angeboten im öffentlichen Nahverkehr über Lieferdienste bis hin zu mobilen medizinischen Angeboten oder temporären Unterkünften. Das Konzept, Fahrzeug und Funktion konsequent zu trennen, wurde am Institut für Fahrzeugkonzepte des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt und wird am DLR über mehrere Projekte hinweg seit mehreren Jahren kontinuierlich weiter vorangetrieben. (.… → zur Pressemitteilung)
Quelle: Karlsruher Institut für Technologie, 18.06.2026
Pressemitteilung: Raum für alle statt Platz für wenige
Warum Kfz-Parken seinen Preis hat und wie Kommunen mit Parkraumbewirtschaftung Gerechtigkeit und lebenswerte Städte schaffen
Positionspapiere aus der ARL
Öffentliche Parkflächen für Kraftfahrzeuge beanspruchen einen erheblichen Anteil des knappen öffentlichen Raums, obwohl viele Menschen in Städten kein eigenes Auto besitzen. Das Vorhalten von Parkflächen für private Kfz gehört nicht zur allgemeinen Daseinsvorsorge, sondern ist eine politisch gestaltbare Nutzung öffentlicher Flächen. Die Kommunen verfügen bereits heute über wirksame Instrumente, Parken sozial gerecht, effizient und im Einklang mit Klima-, Mobilitäts- und Aufenthaltszielen zu steuern. So können Flächen gerechter verteilt, die Verkehrssicherheit erhöht und lebenswerte öffentliche Räume für alle geschaffen werden. (.… → zur Pressemitteilung)
Quelle: ARL - Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft, 17.06.2026
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Stand: 21.06.2026 / DF