Explortal-Logistics - Newsletter: Aktuelles aus Forschung & Transfer – KW 29/2026

Der “EL-Newsletter Forschung & Transfer” ist eine wöchentlich redaktionell zusammengestellte Auswahl von Pressemitteilungen aus den Fachgebieten Logistik, Verkehr, Supply Chain Management und Mobilität. Die vorliegende Ausgabe umfasst Auszüge von ausgewählten Mitteilungen aus der KW 29/2026. Zum Lesen der vollständigen Mitteilung klicken Sie bitte auf den jeweils angegebenen Link.


Pressemitteilung: EU-Projekt metacaZZe - München startet intelligente Lieferzonen zur Verbesserung der urbanen Logistik und Reduzierung des Verkehrs

Die Landeshauptstadt München hat die öffentliche Testphase eines neuen Pilotprojekts gestartet, das Lieferzonen in der Innenstadt digitalisiert und gewerblichen Verkehrsunternehmen sowie weiteren Nutzergruppen Echtzeitinformationen über die Belegung dieser Flächen bereitstellt. Der neue Mobilitätsdienst, der im Rahmen des EU-Projekts metaCCAZE umgesetzt wird, soll die Effizienz der urbanen Logistik verbessern, den Parksuchverkehr reduzieren und zu einer nachhaltigeren sowie besser zugänglichen Innenstadt beitragen. 
Als Projektpartner übernimmt das Steinbeis Europa Zentrum eine zentrale Rolle bei der Koordination der Kommunikations- und Verbreitungsaktivitäten. Neben der Unterstützung der Städte bei der Entwicklung wirkungsvoller lokaler Kommunikationsstrategien verantwortet das Steinbeis Europa Zentrum die Entwicklung der Corporate Identity des Projekts und betreut die übergreifenden Kommunikationskanäle wie Website, Newsletter und Social Media. Darüber hinaus fördert Steinbeis die Beteiligung der Projektpartner an wichtigen Fach- und Wissenschaftsveranstaltungen und entwickelt Kommunikationsmaterialien (z. B. Videos und Infografiken), um Städten außerhalb des Konsortiums sowie Bürgerinnen und Bürgern die Mobilitätslösungen des Projekts näherzubringen und deren Übertragbarkeit zu fördern. (.... → zur Pressemitteilung)
Quelle: Steinbeis 2i GmbH, 13.07.2026

Pressemitteilung: Autonomer ÖPNV: CCAM Outlook 2026 veröffentlicht

Der European CCAM Outlook 2026 zeigt, wie Verkehrsbehörden automatisierte Mobilität in den öffentlichen Verkehr integrieren können. 
Das EU-Projekt NEXT RIDE hat den „European CCAM Outlook 2026“ veröffentlicht. Der Bericht gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der kooperativen, vernetzten und automatisierten Mobilität, kurz CCAM, und richtet sich vor allem an öffentliche Verkehrsbehörden, Verkehrsunternehmen und regionale Akteure. 
Automatisierte Fahrzeuge entwickeln sich zunehmend von einzelnen Pilotprojekten zu einem Thema für Verkehrsplanung, Beschaffung und Regelbetrieb. Der Bericht zeigt daher nicht nur technische Entwicklungen, sondern auch regulatorische, betriebliche und organisatorische Anforderungen. 
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie CCAM den öffentlichen Verkehr stärken kann. Automatisierte und vernetzte Angebote könnten unter anderem die Erreichbarkeit kleinerer Ortschaften verbessern, Bediengebiete vergrößern und langfristig den Bedarf an Fahrpersonal bei den Verkehrsunternehmen reduzieren. (.… → zur Pressemitteilung)
Quelle: Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH, 16.07.2026

Pressemitteilung: REAKTIVATOR: Ein neues Schienenfahrzeug für den ländlichen Raum

Kieler Forscher*innen wollen die Zukunft des Bahnverkehrs im ländlichen Raum neu erfinden. Im Mittelpunkt steht die grundlegende Frage: Wie lässt sich ein Fahrzeug entwickeln, das leicht, energieeffizient, modular – und für Nutzer*innen attraktiv ist? Das Projekt REAKTIVATOR ist Teil der REAKT Innovationscommunity und wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) mit 741.000 Euro gefördert. 
Unter Federführung der HAW Kiel sollen in den kommenden zwei Jahren zwei Leichtbauschienenfahrzeuge entwickelt, konstruiert und gebaut werden, die sich für den Betrieb auf reaktivierten Bahnstrecken eignen. Projektpartnerinnen sind die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und die Muthesius Kunsthochschule Kiel. Dafür müssen Fahrzeugkonzept, Betriebslogik und Nutzerführung von Grund auf neu gedacht werden, erklärt Projektleiter Prof. Dr.-Ing. Henning Strauß. „Wir betreten Neuland. Unsere Schienenfahrzeuge sollen leicht sein. Zielgewicht sind ca. 3,5 Tonnen. Dafür müssen wir u.a. auf einige Komforteile verzichten. So wird es beispielsweise keine Klimaanlage geben, da diese nicht nur Gewicht mitbringt, sondern auch zusätzlich Energie benötigt. Wir setzen außerdem auf Leichtbauwerkstoffe wie z.B. Carbon, welches wir wohl für den Prototypen verwenden werden, um auch durch geschickte Materialwahl das Gesamtgewicht drastisch zu reduzieren.“ (.… → zur Pressemitteilung)
Quelle: HAW Kiel, 17.07.2026

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Stand: 19.07.2026 / DF