Explortal-Logistics - Newsletter: Aktuelles aus Forschung & Transfer – KW 31/2026

Der “EL-Newsletter Forschung & Transfer” ist eine wöchentlich redaktionell zusammengestellte Auswahl von Pressemitteilungen aus den Fachgebieten Logistik, Verkehr, Supply Chain Management und Mobilität. Die vorliegende Ausgabe umfasst Auszüge von ausgewählten Mitteilungen aus der KW 31/2026. Zum Lesen der vollständigen Mitteilung klicken Sie bitte auf den jeweils angegebenen Link.


Pressemitteilung: Schwarm auf dem Wasser

TU Berlin erforscht im Projekt A-SWARM II autonome Elektroboote für die Citylogistik der Zukunft 
Pakete aufs Wasser statt auf die Straße: Im Projekt A-SWARM II entwickelt die TU Berlin gemeinsam mit Partnern ein System aus elektrischen, koppelbaren Wasserfahrzeugen, das Berlins Wasserwege stärker für den Gütertransport nutzbar machen soll. Angesiedelt ist das Projekt am Fachgebiet Entwurf und Betrieb Maritimer Systeme von Prof. Dr.-Ing. Gerd Holbach. Dort wird untersucht, wie autonome Wasserfahrzeuge so gestaltet und betrieben werden können, dass sie nicht nur technisch funktionieren, sondern auch in reale Logistikketten passen. 
Berlins Straßen sind voll, der Lieferverkehr nimmt zu, und freie Flächen für neue Logistikinfrastruktur sind knapp. Gleichzeitig durchziehen Wasserstraßen die Stadt – ein Verkehrsraum, der früher selbstverständlich für den Transport von Baustoffen, Lebensmitteln, Kohle, Schrott oder Müll genutzt wurde, heute aber im innerstädtischen Güterverkehr nur noch eine Nebenrolle spielt. Genau hier setzt das Forschungsprojekt A-SWARM II an: Kleine, elektrisch betriebene Wasserfahrzeuge sollen künftig autonom über Flüsse und Kanäle fahren, sich zu größeren Verbänden zusammenschließen und sich je nach Ziel wieder voneinander lösen können. (.... → zur Pressemitteilung)
Quelle: Technische Universität Berlin, 28.07.2026

Pressemitteilung: STRALI entwickelt Planungstool für Kommunen - Wo Ladesäulen wirklich gebraucht werden

Ob Wohngebiet, Einkaufsstraße oder Gewerbegebiet – dort, wo Menschen unterwegs sind, wollen sie auch ihre E-Autos laden. Doch wo sollten neue Ladesäulen entstehen? Forschende der Universität Duisburg-Essen haben gemeinsam mit den mittelständischen Unternehmen IT-Objects GmbH und Schotte Automotive GmbH & Co. KG im Projekt STRALI* ein Planungstool entwickelt, das Kommunen bei der Entscheidung unterstützt. Nach drei Jahren Forschungs- und Entwicklungsarbeit wurde dieses nun vorgestellt. Das Projekt wurde im Rahmen der Innovationsinitiative mFUND vom Bundesministerium für Verkehr mit rund 2,6 Millionen Euro gefördert. 
Wie lässt sich Ladeinfrastruktur so planen, dass Bürger:innen, Unternehmen und Kommunen gleichermaßen davon profitieren? Und wie könnte eine strategisch platzierte Ladeinfrastruktur das Mobilitätsverhalten beeinflussen, verschiedene Verkehrsmittel sinnvoll miteinander verknüpfen und die Elektrifizierung – etwa in Gewerbegebieten – fördern? Um Antworten zu finden, analysierte das interdisziplinäre Forschungsteam aus Ingenieur:innen, Psycholog:innen, Betriebswirt:innen, Innovations- sowie Verkehrsforscher:innen der Universität Duisburg Essen (UDE), zunächst das Mobilitätsverhalten in den Essener Stadtteilen Frohnhausen und Altendorf. Die Ergebnisse lieferten die Grundlage, um ein detailliertes Verkehrsmodell zu entwickeln und mit realen Verkehrs- und Nutzungsdaten abzugleichen. „Ladeinfrastruktur lässt sich nicht allein anhand von Verkehrszahlen planen“, sagt Projektleiterin Prof. Dr. Ellen Enkel. „Erst die Kombination aus Mobilitätsverhalten, Verkehrs- und Infrastrukturdaten sowie sozioökonomischen Faktoren zeigt, wo neue Ladepunkte den größten Nutzen entfalten.“ (.… → zur Pressemitteilung)
Quelle: Universität Duisburg-Essen (UDE), 30.07.2026

Pressemitteilung: Mit „Haifischhaut“ nachhaltiger fliegen: Lufthansa Group testet nächste AeroSHARK-Generation

• Lufthansa Technik und Partner Surventis erproben im Flugbetrieb neue Materialgeneration für Tragflächen und Leitwerk 
• Bis Februar 2027 Test von rund 70 Folienpatches auf Airbus A319 von Lufthansa City Airlines zwischen München und Hamburg 
• Bereits 22 Langstreckenflugzeuge von vier Airlines der Lufthansa Group mit der treibstoffsparenden AeroSHARK-Oberflächentechnologie ausgestattet 
• Reduzierung von Kerosinverbrauch und CO₂-Ausstoß um circa 1 Prozent 
Ein Airbus A319 von Lufthansa City Airlines wird zum weltweit ersten Testflugzeug für eine neue Generation der treibstoffsparenden AeroSHARK-Technologie. Auf dem Kurzstreckenflugzeug mit dem Kennzeichen „D-ABGK“ erprobt Lufthansa Technik bis Februar 2027 gemeinsam mit dem Entwicklungspartner Surventis (ehemals BASF Coatings) rund 70 transparente Folienpatches mit einer Größe von jeweils 20 x 20 Zentimetern. Diese Materialproben sind an ausgewählten Bereichen auf den Rumpfseiten sowie innen und außen an der Triebwerksverkleidung angebracht. Ihr Einsatz wird in den nächsten Monaten im regulären Flugbetrieb zwischen München und Hamburg analysiert und soll Erkenntnisse für die Weiterentwicklung der AeroSHARK-Technologie liefern. Langfristiges Ziel ist es, durch den breiteren Einsatz von AeroSHARK zusätzliche Effizienzpotenziale im Flugbetrieb zu erschließen und so einen Beitrag für mehr Nachhaltigkeit im Luftverkehr leisten zu können. (.… → zur Pressemitteilung)
Quelle: Deutsche Lufthansa Aktiengesellschaft, 30.07.2026

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Stand: 02.08.2026 / DF