Explortal-Logistics - Newsletter: Aktuelles aus Forschung & Transfer – KW 34/2026

Der “EL-Newsletter Forschung & Transfer” ist eine wöchentlich redaktionell zusammengestellte Auswahl von Pressemitteilungen aus den Fachgebieten Logistik, Verkehr, Supply Chain Management und Mobilität. Die vorliegende Ausgabe umfasst Auszüge von ausgewählten Mitteilungen aus der KW 34/2026. Zum Lesen der vollständigen Mitteilung klicken Sie bitte auf den jeweils angegebenen Link.


Pressemitteilung: Breite Zustimmung für weniger Durchgangsverkehr in Berliner Wohnvierteln

Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Berlinerinnen und Berliner Maßnahmen zur Begrenzung des Durchgangsverkehrs und zur Umgestaltung des öffentlichen Raums in Wohnvierteln grundsätzlich befürworten. Die Befragung, die von der Medizinischen Fakultät Mannheim an der Universität Heidelberg und dem Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit am GFZ (RIFS) durchgeführt wurde, analysiert die Unterstützung von sogenannten Kiezblock-Maßnahmen. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die Einrichtung von mehr Grünflächen und sicheren Verkehrsräumen mehrheitlich begrüßt wird. 
Die Ergebnisse der Klimakieze-Studie belegen eine moderate bis hohe Zustimmung zu verkehrsberuhigenden Maßnahmen in Wohngebieten. „Um sowohl die politische Debatte als auch die evidenzbasierte Planung und Umsetzung von Kiezblock-Maßnahmen in Kommunen zu untermauern, haben wir die öffentliche Wahrnehmung von häufig umgesetzten Maßnahmen unter den Bewohnern von Wohnvierteln in Berlin untersucht“, sagt Dirk von Schneidemesser, Forschungsgruppenleiter am RIFS. „Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Unterstützung für Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung breiter verankert ist, als es die öffentliche Debatte oder die Medienberichterstattung oft vermuten lassen, denn es besteht ein deutliches Interesse an der Umgestaltung des öffentlichen Raums zugunsten von besserer Luftqualität, mehr Lebensqualität und Sicherheit in Wohnvierteln.“ (.... → zur Pressemitteilung)
Quelle: Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ, 17.08.2026

Pressemitteilung: Förderprojekt entwickelt KI-Unterstützung für nachhaltige urbane Mobilitätsplanung

Gelsenkirchen/Köln: An einer KI-gestützten Anwendung zur Erstellung und Weiterentwicklung von Sustainable Urban Mobility Plans (SUMP) arbeiten die Westfälische Hochschule und das Büro Rupprecht Consult. Das Förderprojekt heißt "SUMP Assistant" und startete Anfang des Jahres - jetzt vermelden die Projektbeteiligten Fortschritte. 
Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung einer KI-gestützten Anwendung, die Kommunen bei der Erstellung und Weiterentwicklung von Sustainable Urban Mobility Plans (SUMPs) unterstützt. 
Gemeinsam mit dem Institut für Internet-Sicherheit der Westfälischen Hochschule wurden bereits die technische Plattform, die Benutzeroberfläche sowie erste Funktionen entwickelt. Die erste Produktversion konzentriert sich dabei auf die Analyse und Entwicklung kommunaler Mobilitätsziele. Der SUMP Assistant soll es ermöglichen, bestehende Zielsysteme strukturiert auszuwerten und mit aktuellen europäischen Anforderungen abzugleichen. Grundlage hierfür ist eine kontinuierlich gepflegte Wissensdatenbank. In diese wurde bereits. (.… → zur Pressemitteilung)
Quelle: NRW - Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, 18.08.2026

Pressemitteilung: TU Braunschweig: Luftfahrtforschung erhält Millionenförderung - Emissionen reduzieren durch praxisnahe Simulationsplattform

Im Forschungsprojekt „Vlame“ des Instituts für Flugantriebe und Strömungsmaschinen (IFAS) und des Instituts für Verbrennungskraftmaschinen und Brennstoffzellen (IVB) entwickelt die TU Braunschweig eine praxisnahe Simulationsplattform. Mithilfe dieser Plattform können Emissionen unter Start- und Reiseflugbedingungen verlässlich prognostiziert werden, sodass die Luftfahrtindustrie diese senken kann. Am 19. August 2026 übergab Matthias Hauer, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR), einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 1,5 Millionen Euro aus dem VIP+-Programm. 
Im Flugverkehr tragen insbesondere Nicht-CO₂-Emissionen zur Erderwärmung bei. Dabei handelt es sich um andere klimawirksame Stoffe als Kohlendioxid: Kohlenmonoxid, Stickoxide, Partikel wie Ruß und Wasserdampf. Gemeinsam mit Partnern aus der Luft- und Raumfahrtindustrie arbeitet die Technische Universität Braunschweig daran, das Verständnis für diese Emissionen zu verbessern. 
Der Parlamentarische Staatssekretär Matthias Hauer hob bei seinem Besuch hervor, dass die vielfältigen BMFTR-Programme optimale Voraussetzungen schaffen, um Forschungsergebnisse in praxisrelevante und gesamtgesellschaftlich nützliche Anwendungen zu transformieren: „Die Hightech Agenda Deutschland steht für mehr Wettbewerbsfähigkeit, Wertschöpfung und Souveränität – durch Forschung und Technologie. Die Luft- und Raumfahrt ist dabei ein strategisches Forschungs- und Anwendungsfeld der Hightech Agenda mit dem Ziel, die Zukunft der umweltverträglichen Luftfahrt weltweit mitzugestalten und zugleich Wachstumschancen und Wertschöpfung zu erhalten. Das BMFTR-Programm für die Validierungsförderung VIP+ schafft eine verlässliche Brücke zwischen Forschung und Wertschöpfung – und das themen- und verwertungsoffen. (.… → zur Pressemitteilung)
Quelle: Technische Universität Braunschweig, 19.08.2026

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Stand: 23.08.2026 / DF