Explortal-Logistics - Newsletter: Aktuelles aus Forschung & Transfer – KW 35/2026

Der “EL-Newsletter Forschung & Transfer” ist eine wöchentlich redaktionell zusammengestellte Auswahl von Pressemitteilungen aus den Fachgebieten Logistik, Verkehr, Supply Chain Management und Mobilität. Die vorliegende Ausgabe umfasst Auszüge von ausgewählten Mitteilungen aus der KW 35/2026. Zum Lesen der vollständigen Mitteilung klicken Sie bitte auf den jeweils angegebenen Link.


Pressemitteilung: Bahnhof der Zukunft als Kern multimodaler Mobilitätsplattformen in Kommunen

Ein breit angelegtes Konsortium unter der Leitung des Instituts für sozial-ökologische Forschung (ISOE) GmbH hat im Auftrag des DZSF einen Maßnahmenkatalog für bedarfsorientierte Bahnhöfe von morgen entwickelt. Das Projekt basiert unter anderem auf einer bundesweiten Repräsentativbefragung sowie Wirksamkeitsuntersuchungen mittels in virtueller Realität umgesetzter beispielhafter Bahnhöfe der Zukunft. 
Die Ergebnisse zeigen: Konsequent bedarfsorientiert gestaltete Bahnhöfe sind ein zentraler Baustein zur Gewinnung neuer und dem Binden bestehender Fahrgäste. Als besonders relevanter Faktor hat sich dabei die Atmosphäre herausgestellt, die z. B. durch bewusste Beleuchtungskonzepte und Maßnahmen zur intuitiven Wegeleitung verbessert werden kann. 
Neben dem Forschungsbericht entstanden im Projekt auch ein Zukunftsbild für Bahnhöfe, ein Excel-Tool zur vergleichenden Bewertung der Machbarkeit und Wirksamkeit verschiedener Maßnahmen sowie eine Broschüre mit den wichtigsten Ergebnissen. (.... → zur Pressemitteilung)
Quelle: Deutsches Zentrum für Schienenverkehrsforschung beim Eisenbahn-Bundesamt, 24.08.2026

Pressemitteilung: PrioPoint - Dynamische Ampelsteuerung für einen schnelleren ÖPNV

Die nachhaltige Transformation der urbanen Mobilität erfordert eine Verlagerung des Modal Splits hin zum Umweltverbund, der den öffentlichen Verkehr (ÖV), den Radverkehr, die Mikromobilität sowie den Fußverkehr umfasst. Diese Entwicklung unterstreicht die Notwendigkeit, den Umweltverbund an Lichtsignalanlagen (LSA) bei der Verteilung der knappen Ressource Freigabezeit gegenüber dem motorisierten Individual- und Güterverkehr zu priorisieren. 
Ein zentraler Aspekt der Bevorrechtigung von ÖV-Fahrzeugen ist die Festlegung des optimalen Anmeldezeitpunkts, der technisch durch einen spezifischen Anmeldeort umgesetzt wird. Zwar existieren bereits Lösungen zur Optimierung der Verkehrsabläufe an LSA auf Basis von V2X-Technologien, jedoch sind diese für Kommunen mit hohen Investitionskosten für die notwendige Infrastrukturausstattung verbunden. 
Das Ziel des neuen Forschungsprojekts PrioPoint - Quantifizierung der Effekte dynamisierter Meldepunkte bei der Priorisierung des Öffentlichen Verkehrs an Lichtsignalan­lagen an der Professur für Verkehrsprozessautomatisierung ist es daher, zu untersuchen, ob eine Dynamisierung der Meldepunkte von ÖV-Fahrzeugen eine kostengünstigere Alternative zur Minimierung von Verlustzeiten aller Verkehrsteilnehmenden darstellen kann. Hierzu sollen bestehende Steuerungsprogramme einzelner LSA in eine Simulationsumgebung integriert werden. Mithilfe realer Messwerte zu den zulaufenden Verkehrsströmen wird der Einfluss dynamischer Meldepunkte auf die Verlustzeiten in unterschiedlichen Verkehrssituationen analysiert. (.… → zur Pressemitteilung)
Quelle: Technische Universität Dresden, 24.08.2026

Pressemitteilung: Projekt BRAVE10k bringt autonomes Fahren in den ÖPNV

Das Projekt BRAVE10k soll autonomes Fahren innerhalb der nächsten drei Jahre in Deutschland voranbringen. 
Innerhalb des Projektes BRAVE10k sollen bis 2030 insgesamt 10.000 autonom betriebene Fahrzeuge in den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Deutschland integriert werden. Am 1. und 2. Juli 2026 fand bei der INIT GmbH in Karlsruhe, die das Projekt leitet, das erste Treffen der Projektpartner statt. Die Beteiligten kommen aus unterschiedlichen Bereichen: Neben Wissenschaft und Technologie gehören auch Partner aus Industrie, Verkehr, Digitalisierung und ÖPNV zum Projektteam. Der Name BRAVE10k steht für „Bedingungen für die Rahmenausschreibung, Abwicklung, Verkehrszulassung und Einführung von mehr als 10.000 öffentlichen autonomen Fahrzeugen.“ 
Standards für den Weg in den Regelbetrieb 
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) fördert das Großprojekt über eine Laufzeit von drei Jahren. Die Projektbetreuung übernimmt der TÜV Rheinland. Gemeinsam untersuchen die Projektpartner, wie sich bis 2030 10.000 autonom fahrende Fahrzeuge in den öffentlichen Verkehr integrieren lassen. (.… → zur Pressemitteilung)
Quelle: Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH, 26.08.2026

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Stand: 30.08.2026 / DF