Explortal-Logistics - Newsletter: Aktuelles aus Forschung & Transfer – KW 38/2026
Der “EL-Newsletter Forschung & Transfer” ist eine wöchentlich redaktionell zusammengestellte Auswahl von Pressemitteilungen aus den Fachgebieten Logistik, Verkehr, Supply Chain Management und Mobilität. Die vorliegende Ausgabe umfasst Auszüge von ausgewählten Mitteilungen aus der KW 38/2026. Zum Lesen der vollständigen Mitteilung klicken Sie bitte auf den jeweils angegebenen Link.
Pressemitteilung: Forschen gegen den Phantomstau: Wenn ein Fahrzeug ausreicht, den Verkehr zu beruhigen
Warum entsteht auf einer Autobahn plötzlich ein Stau, obwohl es weder einen Unfall noch eine Baustelle gibt? Mit dieser Frage beschäftigt sich Prof. Dr. Benjamin Seibold von der Temple University in Philadelphia bei uns am Fraunhofer ITWM. Als Gastforscher arbeitet er gemeinsam mit einem Team des Bereichs »Mathematik für Fahrzeuge, Systeme und Anlagen« an Studien im Fahrsimulator RODOS®. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Assistenzsysteme und automatisierte Fahrzeuge, aber auch Fahrer:innen selbst, den Verkehrsfluss stabilisieren und sogenannte Phantomstaus vermeiden können.
Frühere Analysen haben bereits gezeigt: Unter bestimmten Bedingungen kann sogar ein einziges intelligent gesteuertes Fahrzeug ausreichen, um Stauwellen zu dämpfen und den Verkehrsfluss für viele andere Fahrzeuge zu verbessern. Nun untersucht die Gruppe, wie menschliches Fahrverhalten, Fahrzeugautomatisierung und Verkehrsfluss zusammenwirken.
Dadurch verbinden sie mathematische Modelle, Computersimulation, reale Verkehrsexperimente und Simulatorstudien mit einer Frage, die uns fast jeden Tag betrifft: Wie kommen wir flüssiger, sicherer und nachhaltiger ans Ziel? Wir haben Prof. Dr. Benjamin Seibold zu diesem Thema interviewt: (.... → zur Pressemitteilung)
Quelle: Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM, 14.09.2026
Pressemitteilung: World's First Hydrogen-Fueled Engine for Large Commercial Vessels Successfully Completes Land-Based Testing - Greenhouse Gas (GHG) Emissions Reduced by More Than 95% Compared with Conventional Heavy-Fuel-Oil Engines-
NEDO (New Energy and Industrial Technology Development Organization)
Japan Engine Corporation
Kawasaki Heavy Industries, Ltd.
Yanmar Power Solutions Co., Ltd.
Mitsui O.S.K. Lines, Ltd.
MOL Drybulk Ltd.
Onomichi Dockyard Co., Ltd.
Nippon Kaiji Kyokai (ClassNK)
As part of NEDO's "Green Innovation Fund Project / Next-Generation Ship Development", Japan Engine Corporation (Hereafter, "Japan Engine"), Kawasaki Heavy Industries, Ltd. (Hereafter, "Kawasaki"), and Yanmar Power Solutions Co., Ltd. are jointly developing the "Development of Marine Hydrogen Engines and MHFS."
Japan Engine has completed the world's first hydrogen-fueled engine for large commercial vessels, the 6UEC35LSGH (Hereafter, "the engine"). To mark the completion of the engine, it was unveiled to project stakeholders at Japan Engine's headquarters factory on September 7.
During factory testing, the engine achieved a hydrogen co-firing rate of at least 95%, reducing GHG emissions by more than 95% compared with conventional heavy-fuel-oil engines (.… → zur Pressemitteilung)
Quelle: Mitsui O.S.K. Lines, Ltd., 18.09.2026
Pressemitteilung: TÜV SÜD begleitete OCT bei der weltweit ersten IMDG-Zulassung eines ISO-Kohlefaserverbundtanks
Beförderung gefährlicher Güter / Omni Composite Tank (OCT) hat die weltweit erste Zulassung eines ISO-Kohlefaserverbundtanks für den internationalen Seetransport erhalten. Die für die Zulassung nach dem IMDG-Code erforderlichen Prüfungen hat TÜV SÜD koordiniert und durchgeführt. Im Juni 2026 hatte TÜV SÜD als anerkannte Prüfstelle bereits die Zulassung des Tankdesigns durch die deutsche Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) begleitet.
OCT ISO Tank-ContainerDer Omni ISO-Tank von OCT kombiniert eine spezielle thermoplastische Auskleidung mit einer Kohlefaserverbundstruktur. Die Vorteile dieser Konstruktion sind laut OCT hohe Beständigkeit gegen korrosive Chemikalien, langfristige Haltbarkeit ohne Wartungsaufwand und erhebliche Gewichtseinsparungen im Vergleich zu herkömmlichen Stahltanks. Der Omni ISO-Tank ist für eine breite Palette an korrosiven, toxischen, oxidierenden, hochreinen, pharmazeutischen und lebensmitteltauglichen Flüssigkeiten geeignet. Das reduzierte Eigengewicht ermöglicht höhere Nutzlasten im Straßen-, Schienen- und Seetransport. OCT ist ein in Hongkong ansässiges Joint Venture von Omni Tanker und McConaghy Boats. Das Unternehmen kombiniert die Verbundwerkstoff-Tanktechnologie von Omni Tanker mit dem Know-how von McConaghy bei der Fertigung von Verbundwerkstoffen, um ISO-Tanks der nächsten Generation für den weltweiten Transport herzustellen. (.… → zur Pressemitteilung)
Quelle: TÜV SÜD AG, 17.09.2026
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Stand: 20.09.2026 / DF